EU: Kulturkampf am Max-Weber-Graben

Von | 29. März 2017

“….Die EU befindet sich zu ihrem 60. Geburtstag und über zehn Jahre nach der Osterweiterung in einer Art Kulturkampf am Max-Weber-Graben zwischen Ost und West. Wer die europapolitischen Haltungen nur an der Achse „Pro EU vs. Anti EU“ einordnet, wird diese unterschiedlichen Zugänge nicht nur verkennen, sondern vor allem übersehen, wie sich beide Zugänge zu aller Vorteil gut ergänzen lassen…” (NZZ, hier)

7 Gedanken zu „EU: Kulturkampf am Max-Weber-Graben

  1. Thomas Holzer

    Selten einen so nichtssagenden Artikel in der NZZ -wenn auch Österreich-Ausgabe- gelesen 🙁

  2. stiller Mitleser

    @ Thomas Holzer
    eine Sache der Perspektive, für EU-Adoranten ist das empörender hot stuff (-_-)

  3. Rennziege

    29. März 2017 – 11:28 — stiller Mitleser
    Wie Sie finde ich diesen NZZ.at-Artikel keineswegs nichtssagend, sondern ziemlich g’scheit.

  4. mariuslupus

    Beim Ersaufen zieht man sich gegenseitig und solidarisch unters Wasser. So viel zum Kulturkampf.

  5. Thomas Holzer

    @stiller Mitleser, Rennziege
    Erfreulicher Weise ist eigentlich alles “eine Frage der Perspektive” 😉

  6. Rennziege

    29. März 2017 – 18:46 — Thomas Holzer
    Sie sagen es, Herr Holzer. Darf ich als Monarchistin zu einem Monarchisten sprechen? Unsere wesentliche Perspektive ist doch, abseits des täglichen Jahrmarkts, eine kaiserlich-königliche Renaissance Österreichs — für mich das einzige Rettungsboot dieses mehrfach schiffbrüchigen Vergnügungsdampfers.
    Aber die Habsburger schwächeln seit Jahrzehnten. Wen hätt’ ma denn sonst?

  7. Johannes

    Ein sehr guter Artikel wie ich meine, zeigt er doch denn Hauptgrund auf wieso die Oststaaten Europas sich so standhaft weigern alles hinzunehmen was in Brüssel beschlossen wird.. Viel zu lange waren sie in der Umarmung eines Bruders (Bruder deshalb weil Freunde kann man sich aussuchen) der immer nur das Beste wollte nämlich die polnische Kohle, den ungarischen Weizen und natürlich die totale Solidarität mit den großen revolutionären Ideen. Und gerade da werden die Menschen zurecht hellhörig wenn wieder vom großen Freund der immer mehr zum Bruder wird gefordert wird Solidarität zu zeigen und die Länder für die islamische Kolonisierung zu öffnen.
    Diese Länder sind zu lange in der Hand einer fremden Macht gewesen um zu vergessen wie wichtig Selbstbestimmung ist.
    Selbstbestimmung gegenüber einer arroganten West-Gesellschaft die ihre selbstverschuldeten Einwanderungsprobleme in den Ostländern entsorgen möchte.
    Aber auch Selbstbestimmung gegenüber dem aggressiv expandierenden Islam der in seiner Form eine geschichtliche Dimension annimmt die schon jetzt als große Veränderung für alle Europäer greifbar ist.
    Die Osteuropäer sind meine große Hoffnung das Europa, zumindest zum Teil von realpolitischem Verstand geleitet werden kann.

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