EU-Präsident Juncker: “EU wird nie ein Staat”

Wir werden nie erleben, dass die Europäische Union ein Staat wird. Wir befinden uns auch nicht auf dem Wege der Verstaatlichung, nach dem Modell Vereinigte Staaten von Europa. Ich bin gerne Luxemburger, bin gerne Europäer, andere sind gerne Tiroler, Niederösterreicher, Österreicher, Bayern, Bretonen. All dies gehört zur europäischen Vielfalt. Wer aus Europa ein unerkennbares Mixtum Compositum machen möchte, hat von Europa, von seiner Vielfalt, seinen Farben und seinem kulturellen Reichtum nichts verstanden. Europa kann man auch dadurch töten, dass man sich in Gleichmacherei verläuft…….” (hier)

18 comments

  1. Thomas Holzer

    Dazu darf ich leider festhalten, daß ich auch diesem Mann eigentlich überhaupt nicht über den Weg traue.

  2. Fragolin

    In Österreich kennen wir dieses Phänomen als akute Strachitis, von der die Herren Kern und Kurz gerade heftig befallen sind: Man redet alles, was man glaubt das die Leute hören wollen, wenn man damit nur verhindern kann, dass Strache mehr Stimmen bekommt, und tut hintenrum weiter wie bisher.
    Im Kaiserhof zu Brüssel grassiert momentan besonders die LePenitis, nachdem die Wilderitiswelle gerade abgeebbt ist.

    Übrigens hat Merkel gestern irgendwas gedönst von noch mehr Zusammenarbeit, noch tiefer wirken und den Leuten noch nachträglicher klarmachen, dass alles noch viel mehr EU sein muss. Scheinbar hat es sie noch nicht ganz erwischt, aber das kommt noch.

  3. Herbert Manninger

    Merkwürdig, dass man als. Angehöriger des ,,dumpfen Packs“ viele Erkenntnisse schon lange vor den Angehörigen der ,,Elite“ hat.

  4. Johannes

    Zum einen Europa als einen, zurecht, sehr kleinen Kontinent (mit einer ohnehin hohen Bevölkerungsdichte) darzustellen auf der anderen Seite aber die bedingungslose Aufnahme aller die da als selbst deklarierte Flüchtlinge zuwandern zu fordern ist meiner Meinung nach nicht glaubwürdig.
    Zumindest habe ich in dem Interview kein Wort von Junker gehört das auf eine strikte Einwanderungspolitik mit all ihren Regelwerken die dafür notwendig sind hingewiesen hätte.
    Statt dessen die selbe Leier wie wir sie von Anbeginn kennen alle müssen solidarisch sein, die ungebremste Flut der Zuwanderung muß nur gerecht verteilt werden und das Problem ist gelöst.
    Die die das nicht tun betreiben Nabelschau so Junker, ich halte eine solche Argumentation für falsch sie unterstellt den Visegrader Staaten das sie nicht aus berechtigter Selbstverantwortung für die eigene Bevölkerung einen falschen Weg nicht mitgehen.
    Wohin falsche Solidarität führt haben wir doch alle vorgeführt bekommen da kann ein 10 Millionen Land wie Griechenland die ganze Union in eine Haftung nehmen die jeden einzelnen Euro-Europäer viel Geld kostet.
    Nein Danke zu solcher Solidarität wo die Geldgeber als Nazi beschimpft werden wenn sie nicht pünktlich zahlen.

  5. Falke

    “Wer aus Europa ein unerkennbares Mixtum Compositum machen möchte, hat von Europa, von seiner Vielfalt, seinen Farben und seinem kulturellen Reichtum nichts verstanden” – darf man daraus schließen, dass Merkel von Europa – oder zumindest von Deutschland – nichts verstanden hat?

  6. mariuslupus

    Möchte nicht bösartig werden. Aber, es bleibt mir keine andere Wahl. Nur der Wunsch, mögen die Lügen die Juncker verbreitet, dem selbigen im Hals stecken bleiben.
    Juncker&Co, seine Grossmeisterin Merkl und sein Adjutant Schulze, haben die EU konsequent heruntergewirtschaftet. Der “Verdienst” dieser Kumpanei ist, dass sie weltpolitisch Europa in die Bedeutungslosigkeit manövriert haben. Niemand nimmt die EU und die sogenannte Regierung in Brüssel mehr ernst. Erdogan nicht, Putin nicht, Trump, schon gar nicht.
    Aber, immer wieder die Menschheit zu belehren, ununterbrochen einen Poppanzen Tanz aufzuführen in dem man sich gegenseitig beweihräuchert und auf die Schultern klopft.

  7. Hanna

    Ich kann diesen Schwachsinn vom “enger zusammenleben” nicht mehr hören. Eine gewachsene Gesellschaft lebt so zusammen, wie es sich eben entwickelt. Uns werden gerade hunderttausende Kultur- und Wesensfremde Religionsfanatiker aufgezwungen, die sich breit machen und von unseren Regierenden gegen uns, die Autochthonen, geschützt werden … ja, die Einheimischen fühlen sich eingeengt. Wenn’s so weitergeht mit den Fremden, die uns jeden Tag mindestens einen tätlichen Angriff oder Mord bescheren, pro Stadt, dann wird Ö so blau sein, dass Schlumpfhausen vor Neid erröten wird. Und es wird gut sein.

  8. raindancer

    nachdem die Saarländer heute ihre Peiniger wiedergewählt haben, nehme ich an es wird in Österreich ähnlich verlaufen und die Kritiker dieser EU und Migrantenpolitik sind in der Minderzahl, dh es wird so weitergehen

  9. Dr.Fischer

    raindancer
    sehe ich auch so.
    Interessant ein Posting in einem deutschen Blog: In den Wahlzellen seien Bleistifte vorbereitet gewesen.. Ich kann Wahrheitsgehalt nicht nachprüfen. Der fulminante mehr als 4o % Sieg der Merkel-Partei ist für mich persönlich aber mehr als zweifelhaft. So betäubt können die Deutschen doch nicht sein, daß sie zwar vor der SP’D die Kurve gekratzt haben, die Spur der Opposition in Form AfD aber nicht wenigstens als nützlichen Schuß vor den Bug aufgenommen haben.

  10. raindancer

    Dr. Fischer ich denke eigentlich immer mehr, dass Kritiker der Migrationspolitik wie hier in diesem Forum die Minderheit sind, das hat man auch bei den vorherigen Wahlen in den Bundesländern gesehen.
    Dh ich werde für mich bei allen Wahlen die Chance nutzen und alles wählen nur nicht rot-schwarz-grün.
    Aber zugleich bin ich mir bewusst, dass ich nur eine Minderheit bin.
    Als Frau werde ich mich darauf einstellen, bewaffnet mit Pfeffersprayzu joggen, nun eher auf öffentlichen Strassen, nicht mehr im Grünen , gewisse Gegenden abends zu meiden.
    Beim Autofahren Zentralverriegelung immer ein.
    Vor zwei Jahren waren solche Vorsichtsmassnahmen noch nicht nötig.
    In muslimische Länder bin ich sowieso nie gereist, da ändert sich nichts.
    Als arbeitender Mensch stelle ich mich darauf ein, dass meine Sozialabgaben, die jetzt schon den Proporz in diesem Land gefüttert haben nun auch noch an Antisemiten, Frauenverachter, Kriminelle, Terroristen gezahlt wird.
    Als ehemals alleinerziehende und arbeitende Mutter stelle ich mich darauf ein, dass nun Frauen von unserem Geld leben werden, indem sie möglichst viele Kinder werfen, wohingegen unsere Frauen wenige Kinder bekommen und arbeiten, um diesen möglichst viel Zeit und eine finanzielle Basis zu ermöglichen.
    So gesehen werden auch die öst Mütter bestohlen.

    Eine neue Art des Diebstahls ist also generell zum Beamtenproporz der Österreicher und der EU hinzugekommen.

  11. Dr.Fischer

    raindancer
    Traurig muß ich sagen, ja, bin Ihrer Meinung, habe ganz ähnliche Erfahrungen und Befürchtungen.

  12. Dr.Fischer

    ad stiller Mitleser 21.22
    Die Nationalisten sind doch schuld daran, dass die EU nicht funktioniert,

    Ja, kann man schon so interpretieren. Nur: was heißt, die EU “funktioniert”???? oder eben nicht????
    Da müßte doch Brüssel endlich die Karten auf den Tisch legen…, damit man dies beurteilen kann!

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