“EU schikaniert die Bevölkerung”

“…..Die EU-Kommission beschäftigt sich viel zu wenig mit den wesentlichen Themen wie Rechtsstaatlichkeit, Demokratie, Diskriminierungsverbot, Wirtschaftswachstum, Bekämpfung der Arbeitslosigkeit oder Förderung von Universitäten und Bildung. Stattdessen schikaniert sie die Bevölkerung, Konsumenten und Unternehmer mit nicht enden wollenden bürokratischen Richtlinien und Verordnungen wie die Lebensmittelinformations-, die Allergen-, die Glühbirnen- oder die EU-Saatgutverordnung, die ja eine riesige Gefahr für lokale und regionale Produzenten ist….” (Spar-Chef Gerhard Drexel, hier)

6 comments

  1. Fragolin

    Im Grunde hat er ja Recht, aber er kratzt nur an der Oberfläche:
    Wesentliche Themen wie Diskriminierungsverbot?
    Was ist daran wesentlich, wenn Kleinunternehmer fette Verwaltungsstrafen kassieren, weil sie in Stellenanzeigen Deutschkenntnisse von Arbeitnehmern erwarten?
    Aber man muss ja heute überall ausdrücklich betonen dass man gegen jede Art von Diskriminierung ist, gegen Rassismus, Heteronormativität, Islamophobie, Putin und Klimawandel. Sonst ist man automatisch im Verdacht ein schlechter Mensch, ein Rassist, ein Putinversteher, ein Nazi oder sogar ein Klimaleugner zu sein.
    Und das will ja keiner, oder?

  2. mannimmond

    Das Diskriminierungsverbot zähle ich ausdrücklich zu den Schikanen!

    Ein Vermieter, Unternehmer, etc. darf sich nicht mehr einfach für den Kandidaten entscheiden, den er als am besten geeignet erachtet, da die abgewiesenen Bewerber wegen Diskriminierung zu klagen drohen.

  3. Marianne

    Beim Schikanieren der Bürger scheinen sich die Obertanen in der EU und in den Regional- und Subregionalverwaltungen ein Wettrennen liefern zu wollen. Wir brav hackelnden und steuerzahlenden Fronarbeiter schaun dem irren Treiben wie in Schockstarre zu.

  4. Thomas Holzer

    Wozu die Aufregung?!
    All die Politikerdarsteller, die all diese dummen Gesetze (fast) tagtäglich verabschieden, sind demokratisch legitimiert, sprich gewählt 😉

  5. Heinrich Elsigan

    @mannimmond zu Diskriminierungsverbot.
    Beim Vermieten und Verkaufen von Immobilen zählt für mich first come und ist liquide.
    Eigentlich widerspricht Diskriminierung dem Prinzip des freien Markts und der Preisbildung.
    Wenn eine lesbische farbige behinderte Migrantin mir als Vermieter die Kaution + noch 2 Jahresmieten im voraus par auf die Kralle legt, dann werde sie allen bevorzugen, besonders jenen, die verhandeln versuchen: “Kann ich nicht nur 40% Kaution zahlen.”

    Es sollte eine bessere Möglichkeit für Vermieter geben, säumige oder extrem problematische Mieter wieder loszuwerden. Das wäre mir ein viel größeres Anliegen.

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