EU-Steuergeld für eine Terror-Versteherin

Dem Europäischen Parlament außenpolitische Befugnisse nachzusagen, hieße dessen Bedeutung zu überschätzen. Eine europäische Außenpolitik gibt es so wenig wie einen europäisches Außenministerium. Dennoch aber leistet sich die europäische Volksvertretung etwa eine Delegation für die Beziehungen zu Palästina (DPLC), die die Sinn Fein-Politikerin Martina Anderson leitet.
Zum »Internationalen Tag der Solidarität mit dem palästinensischen Volk« hat die Parlamentarierin nun eine Videobotschaft aufgenommen und veröffentlicht, die einmal mehr vor Augen führt, daß Judenhaß und eine politische Karriere in Europa sich nicht ausschließen. Keine fünf Minuten dauert die Sympathieerklärung Martina Andersons für angewandten Antisemitismus.
Während aus der israelischen Hauptstadt zwei Attacken »palästinensischer« Terroristen innerhalb weniger Stunden gemeldet werden, gilt Martina Andersons Empathie nicht etwa den Opfern des Terrors – sie beklagt 100 seit Anfang Oktober getötete »Palästinenser«, über die anderswo zu erfahren ist, »in der Mehrheit handelte es sich um erwiesene oder mutmaßliche Angreifer«. (hier)

2 comments

  1. Michael Haberler

    @Fragolin
    allerdings – und der Fisch stinkt vom Kopf. Beweisstück #1: Lebenslauf von Frl. Mogherini. Aja.

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