EU-Traumjobs: Der doppelte Martin Schulz

“….Martin Schulz (SPD) bewirbt sich für das höchste Amt in Europa – er möchte Kommissionspräsident werden. Nur sitzt er als EU-Parlamentspräsident in dem Gremium, das nach der Europa-Wahl berät, wer den Posten bekommt. Ein Interessenkonflikt….” (hier)

3 comments

  1. Reinhard

    Also bitte, was soll das? Als Kardinal Ratzinger das Konklave leitete, das ihn zum Papste erkor, fand doch auch keiner was dabei. Wenn also Seine Selbstherrlichkeit Parteifürst Martin S. die Wahlversammlung leitet, die ihn zum Kaiser Martinus I. ausrufen soll, dann entspricht das dem Rechtsverständnis der sich von Gott berufen fühlenden Machtelite des Brüsseler Reichshofes.
    Irgendwie gleicht die EU immer mehr einer religiösen Sekte, angefangen von der Rettung der Welt vor dem Bösen über die Reglementierung des täglichen Lebens der Schäfchen zur Rettung derer Seelen bis hin zum elitären Klüngel des Inneren Zirkels. Und die Inquisition reitet auch schon wieder gegen Meinungsfreiheit und Zweifel an der Einen Wahren Lehre.
    Vielleicht will seine Gloriosität als nächsten Schritt das Amt auf Lebenszeit wieder einführen und dann das Erbrecht?
    Dem Verständnis von Demokratie, das diesen präpotenten Haufen von Blutsaugern umtreibt, würde das genau entsprechen: Sie haben nämlich keins.
    Die Staaten haben sich ihres regional untragbaren Politikermülls entledigt und diesen wohlbestallt (zwecks Maul halten) nach Brüssel entsorgt. Dort etabliert der personelle Restmüll einen neuen Kaiserhof und schwingt sich zum Herrscher über die Nationen auf – und der daheimgebliebene Personalstand beugt sich dem freudig, weil es ja lustig ist bei steigenden Bezügen immer weniger Verantwortung tragen zu müssen.
    Wie wird man so etwas wieder los, ohne dass Straßenzüge brennen?

  2. Der Unternehmer

    @ Reinhard

    Aus der vielgescholtenen katholischen Kirche können Sie austreten. Da haben Sie eine Wahlfreiheit.

    Aus dem EU-Terror kann man nicht austreten, weil die “Machtelite” selbstverständlich weiß, dass das
    System EU (Supranationalismus oder besser Supranationalsozialismus) nur mit Zwang zusammen gehalten
    werden kann. Darum auch die “Eurorettung” und “Rettung” schwächelnder Staaten.

    Sobald ein Land sich aus dem Euro verabschieden würde, bräche das einen Dominoeffekt los. Euro und EU
    wären am Ende.

    Wenn es nicht zu den von Ihnen erwähnten brennenden Straßenzügen kommen soll, bleibt unsere einzige
    Hoffnung die BRICS-Staaten, um unsere Zivilisation zu retten.

    China plant wie man hört den Aufbau eine gedeckten Währung. Das wäre das Ende des westlichen diktatorischen (Verzeihung demokratischen) Systems, das zum Überleben zwingend ein politisch gesteuertes und beliebig vermehrbares (Falsch-) Geld samt zentralplanerisch gesteuertem Zinsniveau benötigt.

    Leicht wird es ohnehin nicht mehr. Das Ende der DDR verlief ohne Blutvergießen, das Ende der westlichen demokratischen Wohlfahrtsstaaten wird sehr viel Blut kosten. Den Vorgeschmack erleben wir seit 9/11.

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