“EU züchtet Rechtspopulismus heran”

“Kurz vor der Europawahl und vor dem Hintergrund steigender Umfragewerte für rechtspopulistische Parteien hat der deutsche Ex-Innenminister Hans-Peter Friedrich (CSU) der EU-Kommission eine Mitschuld an dieser Entwicklung gegeben. “Eine Kommission, die dazu beiträgt, dass es immer mehr rechtsradikale Europagegner gibt, muss dringend reformiert werden” (hier)

5 comments

  1. S.M.

    Sehr geehrter Herr Ortner!

    Ich verwahre mich gegen Ihre Position, sogenannte Rechtspopulisten seien etwas per se Schlechtes; etwas, dass es zu verhindern gilt!
    Nun bin ich wahrlich kein Freund von FPÖ, FN & Co. aber Parteien, die mit Recht das Interesse der Bürger vertreten, dass diese Union ihrem Ursprungsort rückgeführt werden soll, zu verunglimpfen, kommt einer Wählerbeschimpfung sehr nahe und erinnert bemerkenswert an freiheitsfeindliche, weil den Bürgerwillen ignorierende, Tendenzen.
    Diese EU gehört auf den Schrotthaufen der wahnsinnigen Reichsphantastereien vergangener Herrschaftssüchtiger. Es ist hoch an der Zeit, dass sich souveräne Nationalstaaten auf ihre wahren europäischen Wurzeln besinnen: Souveränität, Wehrfähigkeit, Freiheit, Rechtsstaat und freien Diskurs!

  2. S.M.

    Herr Kunze Ihre Antwort decouvriert, um bei Ihrer Diktion zu bleiben, Ihre argumentative Schlagkraft.

  3. Reinhard

    Einfach nur putzig, wie jeder nur ansatzweise EU-kritische sofort als “Rechtspopulist” beschimpft wird. Und dann pudelt sich ausgerechnet ein CSU-Politiker auf? Die CSU, die “bayrische Heimatpartei”, steht ideologisch der FPÖ am nächsten und erfüllt die bisher vom linken Mainstream ausgegebenen Kriterien des “Rechtspopulismus” aber vollinhaltlich!
    Die ständige Vergewaltigung der Sprache und Verrohung der Sitten beim Anpinkeln der politisch Unbequemen nimmt immer gewaltigere Dimensionen an.
    Populismus meint doch etwas ganz anderes.
    Populismus, also dem Volke nach dem Maule reden, setzt wenigstens voraus, dass jemand mal hingehört hat, was das Volk überhaupt mault. Dass einer angeblichen Demokratie (die ja in Wirklichkeit eine feudalistische Gesellschaft von Parteien-Adel und inzestuöser Machtverteilung mit einem löchrigen Schamkleidchen aus angekreuzten Stimmzetteln darstellt) jeden, der vor seinem Handeln den Willen des Volkes befragt, als Populisten und Sytemgegner beschimpft, kommt seltsamerweise nur wenigen verdächtig vor. Der elitäre Hochadel aus den Elfenbeintürmen der Parteihäuser, ihren geschützten Werkstätten und Propaganda-Akademien, kann mit der Stimme des gemeinen Pöbels natürlich nichts anfangen und verachtet das dumme steuerzahlende Stimmvieh. Populisten hören den Menschen zu und scheuen sich auch nicht, alternative Wege zu denken, die dem betonierten Systemdenken des Hochadels widersprechen oder gar deren persönliche (Macht-)Interessen berühren. Und die vom Hochadel finanzierten und gehätschelten Hofpostillen hämmern dem dumpfen Pöbel täglich die Parolen ein über den gütigen, weisen und beschützenden Reichsadel und die fiesen, bösen, rechtspopulistischen Rattenfänger…
    Besonders witzig auch der Vorwurf, die “Rechtspopulisten” würden dem Volk nur leere Versprechungen machen, um sich selbst mit Macht und Pfründen zu versorgen. Jaja, “was ich denk’ und was ich tu…”, das würde unseren lupenreinen Demokraten niemals einfallen, gell Herr Schulz? 😉

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