EU zweifelt an Österreichs Schuldenstand

“….Die EU-Statistikbehörde Eurostat meldet wegen des Finanzskandals in Salzburg Zweifel an den von Österreich im September gemeldeten Defizit- und Schuldenstand-Zahlen für das Jahr 2012 an. Das Statistikamt erhob in den am Montag veröffentlichten Maastricht-Zahlen gegen Österreich – als einziges EU-Land – einen sogenannten “Qualitätsvorbehalt”.” (hier)

4 comments

  1. Reinhard

    Kleiner Tipp für alle, die einen starken “Nord-Euro” und einen abwertenden “Süd-Euro” als Ausweg aus der Krise sehen: Österreich hat Finanzexperten zufolge eher Chancen, dem “Süd-Euro” zugerechnet und mit Italien und Griechenland in einen Topf geworfen zu werden als, wie bis vor 12 Jahren, im Fahrwasser einer großen starken Währung mitgezogen zu werden. Das haben unsere Spitzenkräfte “mit ruhiger Hand” hinbekommen.

  2. Rennziege

    22. Oktober 2013 – 19:47 — Mourawetz
    Welch Frage: “Was hält einen noch in diesem Land?”
    Natürlich unsere weisen, fast in ganz Wien weltberühmten traurigen GestaltenStaatsmänner Faymann & Spindelegger, in deren bewährten Händen unsere Zukunft vor allen Überraschungen sicher ist — leider auch von den guten. 🙂

  3. Herr Karl jun.

    Ad @Reinhard
    Auf ihre (rhetorische) Frage eine klare Antwort: Als Benefiziar der Apanagenrepublik oder als Nettotransferleistungsbezieher wird man die Bindung zu “Österreich” (die Republik, nicht die Zeitung!) geradezu inniglich verspüren und bar aller Zweifel sein. Wer außerhalb dieser vermeintlichen Wärmestube lebt und mit seiner Kohle deren Heizkosten zu bestreiten verpflichtet wurde, ist als Staatsbürger entweder ein bewundernswerter Idealist oder muß sich letztlich resignierend eingestehen, dass für einen halbwegs etablierten Berufstätigen die wirtschaftlichen und sozialen Transformationskosten einer staatsbürgerlichen Neuorientierung ab einem gewissen Alter sehr hoch werden. Was bleibt, ist jungen Leuten den Rat zu geben, entweder Nachwuchs-Beneifiziar zu werden oder sich so weit möglich Optionen fürs Ausland offen zu halten.

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