Euro: “Durchwursteln wie bisher ist keine Option”

Von | 27. Oktober 2013

“Wenn die Politik nicht zu Reformen bereit ist, sollten wir darüber nachdenken, den Euro abzuschaffen….Ein Ende des Euro wäre eine große Niederlage für die Europäische Union. Allerdings: Auch die jetzige Krise verursacht hohe Kosten, vor allem wegen des strengen Sparkurses….Durchwursteln wie bisher, das geht nicht mehr lange gut.” (Ökonomie-Nobelpreisträger Christopher Pissarides, “WiWo“)

6 Gedanken zu „Euro: “Durchwursteln wie bisher ist keine Option”

  1. Mona Rieboldt

    Der Ruf nach Auflösung ist ja schon länger zu hören. Passiert ist seit Jahren nichts. Wenn die deutsche Industrie wegen der Energiewende ins Ausland abgewandert und Deutschland pleite ist, hört der Irrsinn mit dem Euro auf.

  2. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    Das fürchte ich eher nicht!
    Erst wenn Deutschland pleite ist, dann werden sich “endlich” alle Volkswirtschaften der Euro-Zone mehr oder weniger auf dem gleichen “Pleiteniveau” befinden, was von der dann “verwaltenden “Klasse”” nur umso mehr als Grund für den Erhalt des Euro angesehen werden wird, weil dann ja alle “Bürger” gleich arm sein werden; dann wird der reale Sozialismus wieder “fröhliche Urstände” feiern!
    Die Tragik wird dann sein, es werden sich keine Investoren mehr finden, welche bereit sein werden, mit ihrem Geld zu einer Wende zum Positiven beizutragen.

  3. Rennziege

    27. Oktober 2013 – 10:37 — rubens
    Ts, ts! 🙂 Einfach den “Wirtschaftswoche”-Artikel zu Ende lesen: Pissarides erhielt den Nobelpreis für Ökonomie im Jahr 2010 für seine Forschung im Bereich Arbeitsmarkt.
    P.S.: Im Griechischen mag der Name des Forschers ja recht elegant klingen, aber in den meisten anderen Sprachen … I waaß net.

  4. Mona Rieboldt

    @ Thomas Holzer
    Gleich arm, machen aber die Deutschen nicht mit. Bis jetzt ist es ruhig, weil noch niemandem direkt etwas weg genommen wurde. Zur Zeit wird weniger gespart und mehr konsumiert wegen der geringen Zinsen. Das ist alles.

    Die Deutschen arbeiten deswegen viel, damit es ihnen gut geht. Wird es hier wirtschaftlich wesentlich schlechter, dann ist es hier nicht mehr ruhig. In Deutschland kann auch ein Schimpanse Bundeskanzler sein, das ist den Deutschen egal, so lange es ihnen wirtschaftlich gut geht. Und noch geht es gut.

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