Euroland erledigt sich

Von | 22. September 2015

(ANDREAS TÖGEL) „Jeder anständige Mensch schämt sich für die Regierung, unter der er lebt!” (Henry Louis Mencken) – Zu keiner Zeit dürfte dieses Zitat des brillanten US-Schriftstellers und Journalisten für die Bürger Eurolands eher gegolten haben, als gerade jetzt. Besondere Veranlassung zur Scham haben die Bürger Deutschlands und Österreichs – also zweier erzsozialistischer Vorzeigeprojekte der zunehmend im Chaos versinkenden Alten Welt. Es ist indes nicht unwahrscheinlich, dass Ablehnung und Verachtung – ja gar Hass –, die Scham der Bürger für ihre Regierungen noch übertrifft. In Deutschland und Österreich gilt das – im grellen Gegensatz zu der von den oft völlig neben der Spur fahrenden Medien betriebenen Desinformation – mutmaßlich für die schweigende Mehrheit.

Zu keiner Zeit haben Regierungen schamloser gegen die Interessen der Republiken auf die sie vereidigt sind und – noch wichtiger – gegen die Wünsche der Bürger agiert, als dieser Tage. Die an der Grenze zu Verfassungsbruch entlangschrammende Regierungspolitik im Zusammenhang mit der „Eurorettung“, verblasst gegen den blanken Irrsinn, den die Staatskanzleien angesichts der aktuellen Völkerwanderung mit ihrer absolut unverantwortlichen komme-wer-da-wolle-Politik treiben.

Welche Teufel Merkel  und Faymann reiten, die alles daran setzen, unsere ohnehin bereits überlasteten Sozialsysteme restlos zu zerstören – und ganz nebenbei alle Voraussetzung für bürgerkriegsartige Zustände zu schaffen, ist schwer zu begreifen.

Noch weniger einzusehen ist, weshalb sämtliche elektronischen Medien und die Presse, in einer noch nie dagewesenen Weise gegen die Wahrheit zu Felde ziehen: So werden Einwanderungs- und Überfremdungskritiker totgeschwiegen oder als Rechtsextreme denunziert und die gegenwärtig stattfindende Völkerwanderung – wider besseres Wissen – zu etwas schöngelogen, was sie ganz gewiss nicht ist: Nämlich positiv für die autochthone Bevölkerung.

Jeder der will, konnte und kann sich vom wahren Charakter der aktuellen Ereignisse, dem Verhalten und den Absichten der „Flüchtlinge“ einen Eindruck verschaffen. Dieser hat mit dem rosaroten Bild allerliebster, harmloser, verfolgter, gequälter und für jede hilfreiche Handreichung zutiefst dankbarer Mitmenschen wenig zu tun.

► Sobald jemand der ihm drohenden Gefahr entronnen ist – das ist etwa der Fall, sobald ein Syrer oder Iraker seinen Fuß auf türkischen Boden setzt – ist er nicht länger ein „Verfolgter“. In Deutschland und Österreich kann es daher – nicht nur aus rechtlichen (Dublin III), sondern auch aus logischen Gründen – keinen einzigen Flüchtling geben.

► Die Mehrzahl der „Flüchtlinge“ sind in Wahrheit Migranten auf der Suche nach Vollversorgung auf fremder Leute Kosten. Die leistungsbereiten und –fähigen Auswanderer bevorzugen die Migration nach Übersee.

► Viele der „Flüchtlinge“ wenden für ihre „Flucht“ Beträge auf, über die ein guter Teil der hier lebenden Bürger nicht einmal verfügt.

► Die große Mehrheit der „Flüchtlinge“ hat keinerlei hierzulande gefragte Ausbildung und wird daher dauerhaft mit schlecht qualifizierten arbeitslosen Deutschen und Österreichern um staatliche Transferzahlungen und steuerfinanzierte Sozialwohnungen konkurrieren.

► Ein erheblicher Teil davon hat keinerlei Interesse daran, jemals in die Heimat zurückzukehren, sondern ist gekommen, um zu bleiben.

► Einige „Flüchtlinge“ sind Religionsfanatiker und/oder mutmaßlich einst (oder immer noch) im Dienste krimineller Staaten oder Organisationen stehende Gewalttäter. Schon ein Prozent derartiger Personen würde – angesichts ihrer schieren Zahl – ausreichen, um die Bürger Europas beachtlichen Gefahren auszusetzen.

► Große Zahlen beschäftigungsloser junger Männer schaffen immer und überall Probleme – in besonderem Maße in einer von ihnen infiltrierten, ihnen fremd und feindselig erscheinenden Kultur ( Buchempfehlung ).

► Der Großteil der Einwanderer sind Moslems. Zu erwarten, dass religiös motivierte Konflikte durch die laufende Masseneinwanderung nicht zunehmen würden, ist grob fahrlässig.

► Solidarität, die von Politikern und Asylindustriellen heute eingemahnt wird, bedeutet „gegenseitig füreinander einstehen“. Lägen die Voraussetzungen für die Völkerwanderung andersherum – keine helfende afrikanische oder arabische Hand würde sich uns ungläubigen Affen und Schweinen entgegenstrecken.

► Wenn deutsche und österreichische Politiker „Solidarität bei der Verteilung der Flüchtlinge“ fordern, ist das der Gipfel der Anmaßung. Es waren schließlich keine west- oder osteuropäischen Regierungen, die alle Welt zum Kommen aufgefordert haben. Wenn aber alleine Merkel & Co. das tun, dann haben sie auch die Folgen dieses autodestruktiven Wahnsinns zu schultern und nicht zu versuchen, andere dafür in die Pflicht zu nehmen.

Die vornehmste – in Wahrheit einzige – Aufgabe des Staates ist es, für Recht und Ordnung zu sorgen und seine Bürger und deren Eigentum vor gewaltsamen Angriffen durch Dritte zu beschützen. Dieser Forderung wird der Staat nicht länger gerecht. Einerseits tritt er europäisches Recht (Stichworte Schengen und Dublin III) mit Füßen. Andererseits – und viel übler – werden die Bürger und deren Eigentum nicht mehr vor kriminellen Übergriffen bewahrt.

Immer häufiger wird ihr Eigentumsrecht von „Flüchtlingen“ verletzt. Beispielsweise ist es rund ums „Flüchtlingslager“ Traiskirchen bei Wien bereits an der Tagesordnung, dass Kaufleute bestohlen und bedroht werden . Die zu Hilfe gerufene Polizei schreitet (wohl auf höchste Anordnung) nicht ein: „Wir haben andere Sorgen“.

Am 19. 9. kapitulieren vier österreichische Polizisten an der Südgrenze bei Bad Radkersburg vor rund 350 „Flüchtlingen“ (ausschließlich wehrfähige, junge Männer), die in der Folge den illegalen Grenzübertritt erzwingen (siehe https://www.youtube.com/watch?v=CmLpF5e4C-s&feature=youtu.be&t=15s). Hätten die Beamten, die instruiert sind, keinesfalls Gewalt gegen die Eindringlinge anzuwenden, versucht, dem Recht zum Durchbruch zu verhelfen und von der Waffe Gebrauch gemacht, wären sie von der veröffentlichten Meinung – und ihren Vorgesetzten – mit Sicherheit niedergemacht worden. Die Bilder von dieser Bankrotterklärung des staatlichen Machtmonopols werden sich – dank der hervorragenden Ausstattung der „Flüchtlinge“ mit modernsten Telekommunikationsmitteln – bereits bis Timbuktu größten Interesses erfreuen…

Der Rechtsstaat (so es ihn je gegeben hat), hat kapituliert. Die Polizei konzentriert sich aufs gefahrlose Quälen von Einheimischen, anstatt die Rechte der ansässigen Bevölkerung vor der Landnahme und gegen freche Übergriffe durch kulturfremde Invasoren zu bewahren.

Angesichts der vom Staat demonstrierten Unwilligkeit und Unfähigkeit, seine Grenzen und seine Bürger vor fremden Aggressoren zu schützen, darf es nicht verwundern, wenn die Bürger ihr Recht demnächst in die eigenen Hände nehmen und ihre Sicherheit und ihr Eigentum selbst verteidigen werden.

Die politische Klasse kann von Glück reden, dass die Deutschen, wie schon Josef Stalin ebenso spöttisch wie zutreffend feststellte, die letzten sind, die einen erfolgreichen Aufstand zustande bringen werden (für Österreicher gilt das gleichermaßen). Anstatt die Regierenden zu teeren, zu federn und mit Fußtritten aus ihren Ämtern zu jagen, werden die kreuzbraven Bürger hierzulande auch diesmal wieder den Kakao auch noch widerspruchslos trinken, durch den sie von Merkel & Genossen gezogen werden.

„Das Boot ist noch lange nicht voll“ meint der „Flüchtlingskoordinator“ der österreichischen Bundesregierung. Das könnte auch der Kapitän der Titanic – eine halbe Stunde nach der Kollision mit dem Eisberg – gesagt haben…

Wie formulierte es Thilo Sarrazin? “Deutschland schafft sich ab.“ Österreich ist mit dabei. Falls einer die Zeichen der Zeit noch immer nicht erkannt hat: Euroland ist – vielleicht ist ein Blick auf das aktuelle Wahlergebnis in Griechenland dazu angetan, die letzten Zweifel zu beseitigen – so gut wie erledigt!

Tagebuch

24 Gedanken zu „Euroland erledigt sich

  1. Herbert Manninger

    Dieser Kommentar sollte vor den Wahllokalen plakatiert werden, als letzte Mahnung für Stammwähler.
    Und zum neuesten Abschiebeschmäh der VPler: Ich seh in 3 Jahren schon die Herz-Schmerz-Shows vor mir, wenn die so toll integrierten Familien abgeschoben werden und Pühringer &Co sich ,,gerade in diesem Falle”(und in jedem anderen Falle) medienwirksam für einen Verbleib einsetzen.
    Widerliche Bluffer!

  2. Gast11

    Die “Teufel” kann man leicht beim Namen nennen, es ist ja zu allen Zeiten stets dieselben:
    -Erpressung

    -Bestechung

    Beziehungsweise eine Mischung aus beidem.

  3. Der leiwaunde Johnny

    Trotzdem! Die überwiegende Mehrheit will das so. Oder ist zu blöd zu begreifen, was da gerade abgeht – das will ich aber nicht glauben. Ich sehe weit und breit keine absolute oder gar Orban-mäßige Zwei-Drittel-Mehrheit für die FPÖ.

  4. Andreas Tögel

    Weit davon entfernt, ein Strache-Fan zu sein, meine ich: Abwarten! Die Regierenden arbeiten unermüdlich an seiner Karriere.

    Bitte nicht die veröffentlichten Bilder und Meinungen mit der öffentlichen Meinung zu verwechseln. Mein Bekanntenkreis ist groß. Nicht ein einziger davon gehört zu den Refudschies-welkom-Narren, von denen pausenlos berichtet wird. Allesamt sind sie besorgt über den Barbarensturm, dem Europa derzeit ausgesetzt ist. Auf einer kürzlich von mir besuchten, internationalen Konferenz (auf der über 20 Nationen vertreten waren) gab es keinen einzigen, der die Häupl-Faymann-Politik gutgeheißen hat.

    Meiner Meinung nach existiert eine – totgeschwiegene – Mehrheit, die den tobenden Asylirrsinn zutiefst ablehnen. Nach den kommenden beiden Wochenenden wissen wir mehr. Mein Prognose: Pühringer und Jabba the Hutt-Häupl werden danach Geschichte sein…:-)

  5. Ehrenmitglied der ÖBB

    Man sollte den ZDF Beitrag “Ein Staat – zwei Welten” auch in Österreich senden. Da wird nämlich klar, dass Moslems, in Deutschland geboren mit deutschem Pass, das Grundgesetz ablehnen wenn es um die Gleichberechtigung von Mann und Frau geht – mit allen Konsequenzen.

  6. Paul Eschig

    Der Chefredakteur des Kurier fordert in der Ausgabe vom 21.09.2015 seine Leser auf, sich vor der Migrantenflut „nicht zu fürchten“ und leitet seinen Artikel mit der Feststellung ein, dass „… weiter Flüchtlinge über den Balkan (kommen), vorbei an Stacheldrähten und ungebremst von Grenzkontrollen.“ Dann beklagt er sich bitter über diverse Poster, die ihrem Unmut sowohl über die Migranten als auch deren Helfer in unsachlicher und gehässiger Weise Ausdruck verleihen.

    Eigentlich ist das wirklich Wesentliche ausschließlich die Feststellung der ungebremsten Migrantenflut. Denn ob nun einige Schwachköpfe das tun, was manchen als Legitimation erscheint, pauschal alle Mitbürger, die sich ehrliche Sorgen über die Zukunft Europas machen, als „Hetzer“ zu diffamieren, ist so wichtig wie ein Fliegenschiss im Vergleich zu den ungeheuren Problemen, die durch die muslimische Invasion auf das abendländische Europa zukommen.

    Ich darf daran erinnern, dass es bislang zum unbestrittenen europäischen Sicherheitsverständnis gehört hat, dass zu den offenen Binnengrenzen innerhalb der EU gesicherte Außengrenzen der EU gehören. Das Argument, dass man weder von Griechenland noch von Italien diese Sicherung erwarten könne, ist logisch und nicht neu. Selbstverständlich wäre, verdammt nochmal, diese Sicherung der Außengrenzen die Aufgabe der EU als Ganzes.

    Was, bitteschön, würde denn im Falle eines – bislang theoretischen – militärischen Angriffes auf die Südostflanke der EU zu erwarten sein? Nichts? Oder doch militärische Gegenwehr? Sollte die militärische Gegenwehr die zu erwartende Option sein, müsste man dann den Angreifern im Lichte der jüngsten Ereignisse nicht bloß raten, sich ihrer Uniformen zu entledigen und die Soldatenstiefeln gegen Badeschlapfen zu tauschen, und schon hätten sie freien Durchmarsch bis Berlin? Ist das das Verständnis eines europäischen Sicherheitskonzepts?

    Und Herrn Viktor Orbán, dem einzigen europäischen Regierungschef, der ausreichendes Verantwortungsgefühl gegenüber seinen Landsleuten und den Europäern hat, zu versuchen, diese Invasion zu stoppen, wird im Wochentakt eins mit der Nazikeule übergebraten? Ist das das Verständnis von der Vertragstreue der EU gegenüber seinen Bürgern?

    Oder gilt EU-Recht nur der Wählertäuschung und Wählersedierung und besteht stillschweigendes Einverständnis, dass der vertrauensvolle EU-Bürger sich mit dessen gedruckter Version den Allerwertesten wischen kann?

    Unter diesen Umständen kann ich Herrn Brandstätters Aufforderung, mich nicht zu fürchten, nicht nachkommen. Ich fürchte mich und befinde mich damit in vermutlich rasch wachsender Gesellschaft.

  7. Thomas Holzer

    “Die an der Grenze zu Verfassungsbruch entlangschrammende Regierungspolitik im…..”

    Die Regierung hat diese Grenze schon längst überschritten; sprich: momentan wird von allen Akteuren permanenter Verfassungsbruch betrieben.

  8. Thomas Holzer

    @Herbert Manninger
    in ein paar Monaten oder Jahren werden wir Bilder und Berichte von Tausenden Arigonas vorgesetzt bekommen; so es überhaupt zu Abschiebungsversuchen kommen sollte; was ich zu bezweifeln wage

  9. Menschmaschine

    Es wird immer klarer: Wir gehen unter wie das römische Reich. Die haben am Ende auch Germanen, ihren Feinden, Macht übertragen. Eine frühe Form sozusagen der political correctness. 😉
    Wir (als “Gesellschaft”) sind zu fett, zu träge, zu satt, zu naiv, zu verblendet. Wir haben keine Chance gegen die jungen, hungrigen, entschlossenen, die da kommen. Sie werden uns überrennen.

  10. waldsee

    @gast 11
    die DUMMHEIT möchte ich gerne,gestatten sie mir ,hinzufügen .

    das paar häupl/feymann wird oft
    erwähnt.häupl ist bald -nachwirkungsreiche- geschichte der andere darf/wird noch einige zeit unfug machen.leider.

  11. Christian Peter

    ‘Sobald ein Flüchtling einen Fuß auf sichere Erde setzt, ist er nicht mehr Verfolgter.’

    So ist es, wollte ich auch schon schreiben. In Österreich und Deutschland dürfte es daher so gut wie keinen echten ‘Flüchtling’ geben, denn praktisch jeder der hier strandenden illegalen Einwanderer ist über ein sicheres Drittland eingereist.

  12. Reini

    wie schon gesagt ,… ein saftiger Empfang mit Schweinsschnitzel und Schweinsbraten, dann erkennt man ob ihnen der Glauben oder Überleben wichtiger ist, es wären alle flüchtenden Volksgruppen gleichstellt und in Österreich perfekt angepasst,… die Extremisten des Islamischen Staates würden eher die Einreise nach Europa scheuen!

  13. Mona Rieboldt

    @reini
    Schweineschnitzel, Schweinebraten? Da beantrage ich jetzt in Österreich Asyl, wenn ich so empfangen werde. In Deutschland wird man ja schon als rechts verfolgt, wenn man nicht in Jubel ausbricht über die Invasion von Moslems, mit dem Frau Merkel Deutschland überschwemmt. Nimmt mich Österreich auf? 😉

  14. Rennziege

    22. September 2015 – 15:41 Mona Rieboldt
    Gern, liebe Mona, sofern Sie die Nerven dazu haben! (Denn die braucht’s.) Soweit es mich betrifft, nimmt Sie auch Kanada gern auf. Hier, nichts anders als im UK, schüttelt man ungläubig allerlei Köpfe über Frau Merkels Einladung an den Rest der Welt.

  15. Thomas Holzer

    @Mona Rieboldt
    “Unsere” Bundesregierung hat beschlossen, daß derzeit Muslime vorrangig aufgenommen werden; danach Schwarzafrikaner und alle, die beweisen können, daß sie keine Dokumente mit sich führen 😉

  16. Thomas Holzer

    @Rennziege
    Danke!
    Jetzt erst verstehe ich Frau Merkel!
    Weil in EU-Europa einige (viele) für sich beschlossen haben, sich dem IS anzuschließen, muß EU-Europa jetzt Buße tun, und aktive Buße besteht lt. Frau Merkel anscheinend darin, viele Muslime und Menschen anderer Kulturen in EU-Europa aufzunehmen und gewähren zu lassen………
    Mich hat es ja Wunder genommen, daß Sie in dieser Diskussion die “Erbschuld Deutschlands” nicht erwähnt hat 😉

  17. Mona Rieboldt

    @Rennziege
    Leider funktioniert das Video bei mir nicht.
    Frau Merkel ist völlig besoffen von ihrer eigenen “Menschlichkeit” und ihrer Beliebtheit bei “Flüchtlingen”. Ich finde es aber völlig daneben, wenn laufend ihre Kinderlosigkeit kritisiert wird, demnächst ist noch ihre Frisur schuld an ihrem Verhalten. Alle Medien singen ja auch im Chor das Loblied auf die vielen Asylanten. Und Herr Gabriel will ja jedes Jahr 500.000 “Flüchtlinge” aufnehmen, eine Obergrenze für Asylanträge gäbe es nicht, ließ er wissen. Sie haben nur alle eins gemeinsam, sie sind völlig irre und die deutsche Bevölkerung ist ihnen gleichgültig.

    Es würde mich nicht wundern, wenn Merkel noch schnell allen Asylanten die deutsche Staatsangehörigkeit gibt, damit sie 2017 wieder gewählt wird. Merkel for ever.
    Und spätestens dann, liebe Rennziege, beantrage ich Asyl in Kanada. Ich hoffe, Sie legen dann ein gutes Wort für mich ein.

  18. Andreas Tögel

    Jeder Frau steht es frei, sich für oder gegen Kinder zu entscheiden (zumindest im zivilisierten Teil der Welt). Allerdings wird die Zeitpräferenz der Betreffenden dadurch unzweifelhaft beeinflusst. “Nach mir die Sintflut”, nicht zufällig das Zitat einer kinderlosen Frau, wird sich eine Mutter wohl eher nicht denken, die sich für ihre Nachkommen eine lebenswerte Zukunft wünscht. So besehen darf man wohl annehmen, dass Frau Merkel anders dächte und handelte, hätte sie sich in ihrem Leben auf etwas anderes konzentriert als auf ihre politische “Karriere” (was für ein Wort im Zusammenhang mit dem Erfolg in einer seinem Wesen nach kriminellen Profession…).

  19. Mona Rieboldt

    @Andreas Tögel
    Weibliches Verhalten darauf zurück zu führen, ob Frau Kinder hat oder nicht, ist Ihre Sicht und ein etwas eigenartiges Verständnis von Frau. Frau Merkel ist nicht allein, Herr Gabriel hat das gleiche Verhalten und will noch mehr “Flüchtlinge” aufnehmen, der Mann ist nicht kinderlos. Und dann wollen Sie noch von kinderlosen Frauen gehört haben “nach mir die Sintflut”, also von Frauen? Das kenne ich eher von sehr alten Menschen, die das Chaos, das kommen wird, nicht mehr erleben werden, Geschlechter unabhängig.

  20. Andreas Tögel

    Verehrte Frau Rieboldt,
    ich behaupte nicht, dass eine hohe Zeitpräferenz ein ausschließlich bei kinderlosen Frauen anzutreffendes Phänomen ist. Es liegt aber auf der Hand, dass “dynastisch” denkende Menschen in aller Regel ein stärker in die Zukunft gerichtetes Verantwortungsgefühl haben als andere. So wie Unternehmer anders agieren als angestellte Manager, handeln auch Eltern anders, als alleine ihren Genüssen frönende, kinderlose Hedonisten (kein Werturteil, lediglich eine Diagnose). Dieser Zusammenhang ist ganz offensichtlich und sollte auch in Ihrem persönlichen Umfeld unschwer zu verifizieren sein…

    Sozialisten (die zudem oft auch Atheisten sind) wie Herr Gabriel, denken grundsätzlich nicht weiter als bis zum Brett vor ihrem Kopf – sonst wären sie nämlich keine…

    Im übrigen ist das von mir gebrachte Zitat weltbekannt. Ich “will” also gar nichts “gehört haben”.

  21. Mona Rieboldt

    Frau von der Leyen hat 7 Kinder und hat sich auch auf ihre Politkarriere konzentriert, Herr Tögel. Und sie hat gar nichts dagegen im Gegenteil, deutsche Soldaten nach Afrika zu schicken, dazu noch in ein Ebola-Gebiet. Es sind ja nicht ihre eigenen Kinder.
    Ihre Annahme, dass Frauen mit Kindern anders handeln als Frauen mit Kindern, ist nicht richtig.
    Das ist ein Vorurteil.

  22. Andreas Tögel

    Verehrte Frau Rieboldt,
    es kommt mit nicht aufs Rechthaben an. Ich habe eine Behauptung aufgestellt. Die Beweislast liegt demnach bei mir. Da ich nur persönliche Beobachtungen ins Treffen führen kann, die eine allgemeine Gültigkeit aber nicht beweisen, ist die Sache klar: Sie haben recht…
    Mit freundlichem Gruß,
    A. Tögel

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