Europa am falschen Weg

(JOSEF STARGL) Der Trend zu einer Kartellierung von Zentralbanken und von Staaten sowie die Entwicklungen im Staatenverbundskartell Europäische Union mit einer Harmonisierung von (geld-)politischen Lösungen zeigen, dass eine Anmassung von Wissen der lernresistenten „Wenigen“ und eine Ausschaltung von „Lernprozessen der Vielen im Wettbewerb“ stets zu einer (zwangsumverteilungsgerechten) Einkommens- und Vermögensumverteilung, zu einer sonderinteressensorientierten Fehlleitung von Ressourcen, zu weniger Wohlstand für Alle und zu einer Gefährdung der Freiheit führt.

Die Geldplanwirtschaft/die Steuerung der Geldschöpfung und der Zinsen sowie immer mehr supranationale und staatliche Zentralverwaltungswirtschaft bewirken eine permanente Aushöhlung von Grundprinzipien der rechtsstaatlichen Marktwirtschaft und somit von Errungenschaften der europäischen Zivilisation.

Immer mehr „Leben auf Kosten von Anderen und auf Pump“ fördert eine „Enteuropäisierung“.

Die Nomenklatura der oligarchischen Kartelle schaut zu, wenn Banken und Staaten (Entwertung von Staatsschulden, Staatsfinanzierung) auf Kosten von Bürgern gerettet und auch große Unternehmen begünstigt werden.

Die Finanzmärkte werden ausgehebelt. Eine Vermögenspreisinflation und Blasenbildungen werden bewirkt. Die Zentralbank(en)bilanzen und die (supranationalen und nationalen) Verwaltungsapparate werden aufgebläht.

Die Furcht vor dem Wettbewerb und der (geld-)politische Machbarkeitsglaube der (Fehl-)Interventionisten und der Regulierer sind mit einer Verweigerung und mit einer Verhinderung von Lernprozessen verbunden.

Lernen durch Verantwortung für die Folgen von (politischen) Handlungen findet immer weniger statt. Permanentes Scheitern (der oligarchischen Kartelle, der Geldpolitik und des paternalistischen Versorgungsstaates) wird immer mehr ignoriert. Irrtümer und Fehler werden ausgeblendet und nicht korrigiert.

Offene Lerngesellschaften/Offene Gesellschafts- und Wirtschaftsordnungen mit einem Wettbewerb als Entdeckungsverfahren werden immer weniger geschätzt.
Wohin führen uns die zahlreichen machtorientierten (Geld-)Politiker, denen es weder um eine Wertschätzung von Prinzipien der Tradition des „antiken griechisch-römischen und jüdisch-christlichen Erbes“/der liberalen rechtsstaatlichen Demokratie und Marktwirtschaft noch um eine Übernahme der Verantwortung für die Folgen ihrer Fehlintervention oder um ein Lernen im Interesse der Bürger und der „gemeinsamen Sache“ geht?
Quo vadis, Europa? – Mit den oligarchischen Kartellen in die Knechtschaft?

Eine klima- und umweltschutzsozialistische Vermögensentwertungspolitik, eine Verbotspolitik und ein Zwang zu neuen Investitionen sind die „neuesten Errungenschaften“ der Fehlsteuerer und der Fehlleiter von Ressourcen. Die bisherigen Zwangsumverteilungen durch die Enteignungsgeldpolitik, durch die Institutionen der Europäischen Union und durch den Versorgungsstaat reichen ihnen nicht mehr.

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