Europa bleibt Helfer der Schlepper

Was in diesen Tagen wie eine “europäische Lösung” der Flüchtlingskrise aussieht, ist eine politische Illusion. weiter hier.

8 comments

  1. Luke Lametta

    Fetzt sich die öffentliche Meinung wirklich seit Tagen über Begebenheiten auf der Mittelmeerroute, bei denen es unterm Strich um gezählte 450 (vierhundertfuffzech) Stück abenteuerlustige Migranten geht? So als hätte die EU seit 2015 nicht drei Millionen von denen ins Land geholt? Also ich kann mir nicht helfen, aber irgendwie werden die falschen Fragen gestellt und Betonungen gesetzt. Damit beantwortet sich wohl auch gleich die Frage bzgl. der “Illusion einer Lösung des Problems” – diese werden unsere Führungsversager so lang beschwören, wie die schiere Zahl Migrationswilliger selbige halt zulässt. Après moi le déluge. Legislaturperioden dauern nicht ewig und nach deren Ablauf macht man sichs in Vierteln gemütlich, deren Stadtbild sowas wie Nafris und Afghanen ohnehin nicht kennt. Insgesamt wirken sie sowohl in Sachen Migration wie auch in Sachen Remigration einfach mehr als schmähstad.

  2. Leitwolf

    “Shit rolls down hill”. Anders gesagt, so lange der Erwartungswert der Migrationsbemühung am Ende positiv ist, wird diese weiter gehen. Einzig helfen diese abzustellen kann ein Regime das diesen Erwartungswert negativ werden lässt, etwa so wie es Australien vormacht. “No Way” dürfte auch politisch das einzig real umsetzbare Programm sein, eben weil es schon angewandt wird, und zwar von einer respektierten westlichen Zivilisation.

  3. wbeier

    450 sind tatsächlich ein laues Lüfterl angesichts der 120000 neuen Afrikaner, die täglich geboren werden und dieser youth bulge wird weiter übersetzen. Einige werden wohl auf den Plantagen der ‘ndrangheta und der spanischen Granden landen aber wer soll die Masse der Versorgungssuchenden in Schengenland von Binnenwanderung abhalten?
    Einzige Lösung wäre eine Nivellierung der Sozialsysteme und das kann nur Nivellierung nach unten bedeuten. Als Sahnhäubchen dann noch eine veritable Eurokrise und dann brennt der Kontinent.

  4. Luke Lametta

    Diese respektierte westliche Zivilisation hat blöderweise genauso wie die andere große, respektierte, westliche Zivilisation den nicht zu unterschätzenden und gleichzeitig halt irgendwie auch uneinholbaren Vorteil auf ihrer Seite, von so humorlosen wie gigantischen Ozeanen umspült zu sein. Sowas erleichtert das Migrationsmanagement leider erheblich, zumal man sich dabei auch ein wenig zimperliches Vorgehen “politisch leisten” kann – also ohne dass degenerierte Linke dabei Flüchtlingsholocaust und menschenverachtendes Sowieso laustark beklagen würden.

    Soweits Europa betrifft, hätte Griechenland mE einfach aus 1001 Gründen bereits 2010 als failed state vor dem Herrn aus der EU geworfen werden müssen, woraufhin man sich sofort an die – horribile dictu – “Militarisierung der EU-Außengrenzen” hätte machen müssen. Selbiges fordert mittlerweile ja sogar (in freundlicheren Worten) der deutsche Kanzler in spe Jens Spahn, welcher die Manpower von Frontex mal eben von 250 auf schlanke 100.000 Mann aufstocken möchte.

    Aber wie mans auch dreht und wendet: Der heute bereits angerichtete Schaden durch drei Jahre völlig entgrenzte, stocknaive Migrationspolitik ist von einer solch großen, solch nachhaltigen Dimension, dass er uns als politisches Thema und Problem mit Sicherheit nicht nur über die nächste Dekade hinaus erhalten bleiben wird. Mit unabsehbaren Folgen.

  5. wbeier

    @Luke Lametta
    >„Militarisierung der EU-Außengrenzen“ < was konsequent weitergedacht ja bis zum Schusswaffengebrauch zur Durchsetzung eines Grenzregimes das diesen Namen auch verdient reicht.
    Wer soll das bewerkstelligen? Die paar europäischen Söhne die wir noch haben und die obendrein
    durch eine feminisierte Diversity- und Kuschelpädagogik im Zeichen des ewigen Schuldkultes zu real existierenden Weicheiern geformt wurden?
    Tut mir leid, aber ohne real- und metapolitischer Abkehr vom Kulturmarxismus werden die europäischen Lichter ausgehen, da a) 50 Jahre Indoktrination die Gesamtgesellschaft verformt hat b) ein breiter Klüngel von diesem Schmäh gut und gerne lebt c) moralische Selbsterhöhung dabei risikolos und gratis inkludiert ist d) die Zeit und die Verhältnisse gegen jede Form der Dissidenz arbeiten.

  6. Manuel Leitgeb

    @wbeier
    Sie haben schon Recht, der Kulturmarxismus kann uns noch alle “vernichten”, wenn wir nicht endlich erkennen, wie zerstörerisch er ist.

    Aber es gäbe noch Hoffnung bzgl. Grenze. Wir hätten schon Söhne, die unsere Grenzen noch richtig sichern würden, aber die oberste Ebene (v.a. Politik) verhindert es/ will es gar nicht.
    Z.B. wenn man die Miliz zur Grenzsicherung heranzieht, haben Sie die Leute, die das Sichern Ernst nehmen (weil die freiwillig dienen und praktisch keine Bobo-Städter dabei haben).
    Das Problem ist halt, daß sie keine Rückendeckung von oben bekommen bzw. im Stich gelassen werden. Wenn sie den Auftrag Schutz erfüllen, und “robuster” vorgehen, enden sie sofort vorm Richter, und wie unsere Richter in so einem Fall urteilen würden, ist uns wohl allen bekannt …

  7. Luke Lametta

    Jedwedes “Recht” stützt sich letztendlich auf eine auch von den Rechtssubjekten antizipierte Möglichkeit seiner tatsächlichen Durchsetzung – was letztendlich in der ultima ratio immer Schusswaffengebrauch durchs Law Enforcement bedeutet. Sie möchten ihre Steuern nicht zahlen? Gut, dann kommt irgendwann der Gerichtsvollzieher. Sie wehren sich gegen den? Gut, dann wird er bald Uniformierte mitnehmen. Sie wehren sich auch gegen die, zücken vielleicht sogar eine Waffe? Well. Bäng boom bäng… – zweiter Sieger.

    >Wer soll das bewerkstelligen?

    Fragt doch bei der Polizei auch keiner. Also bzgl. Personal mach ich mir da nun wirklich keine Sorgen, eine überschaubar schwierige Aufgabe und sowas wie “Kulturmarxismus” ist denen in der Regel entweder fremd oder völlig powidl, spielt keine Rolle. Zu Recht.

  8. Christian Peter

    Logisch, eine europäische Lösung kann es nur geben, wenn das Asylrecht auf völlig neue Füße gestellt wird und sich illegale Einwanderung nicht mehr lohnt. Das werden wir aber in den kommenden 100 Jahren nicht erleben. Die allermeisten Regierungen, wie z.B. in Österreich, sind nicht einmal fähig bzw. willens, auf nationaler Ebene geeignete Maßnahmen gegen illegale Migration zu ergreifen, obwohl dies binnen weniger Tage möglich wäre. In Italien ist das erfreulicherweise anders, Peppe Grillos Movimento 5Stelle wurde immer verunglimpft, heute ist sie (mit der Lega Nord) neben Orban in Ungarn die einzige Regierung in Europa, die gegen illegale Migration handelt.

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