“Europa braucht kreative Zerstörung”

“…..Europa hat seinen ökonomischen Schneid verloren. Der Kontinent scheint nicht länger in der Lage oder willens zu sein, neue Sachen zu entdecken, unbekannte Territorien zu erobern, innovative Dinge zu kreieren und nach dem eigenen Glück zu streben. Was ich hier sehe, ist alarmierend und macht mich traurig. Ich bin jüngst in Rom Fiumicino gelandet. Hier scheint man in den vergangenen Jahrzehnten nichts mehr erneuert zu haben. Rom ist für mich ein Symbol für den Niedergang des Kontinents…….Europa lebt von seiner Substanz. Sie dürfen nicht in die Vergangenheit schauen, sondern in die Zukunft. Und da ist der Kontinent intellektuell und gemessen an seinem Ideenreichtum bankrott.” (Ökonomie-Nobelpreisträger Edmund Phelps, hier)

2 comments

  1. Thomas Holzer

    Sollte wohl eher heißen: “Der ökonomische Schneid wurde Europa, von ganz demokratisch legitimierten Politikerdarstellern, abgekauft” Siehe EEG, Energieeffizienzgesetze, EU-RIchtlinien et al.. Ein Widerstand einer Minderheit gegen die demokratische Mehrheit ist ja unerwünscht, ergo wird Europa ganz demokratisch legitimiert weiter den Bach hinunterfahren

  2. sokrates9

    Leider Wahr! Wenn man von Asien oder auch schon der Türkei zurückkommt sieht man wie sehr Europa “absandelt” Bin mit neuem Rapidtrain Ankara – Istanbul gefahren! So viele Baukräne wie da in Arbeit sind kenn ich noch aus den Emiraten; in Europa Seltenheit!

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