Europa, das Alte Rom 2.0

Von | 31. Mai 2015

“Europa erlebt Zerfallserscheinungen, die an den Niedergang der Republik im Alten Rom erinnern. Die EU und die Nationalstaaten brechen Recht und Gesetz. Den Bürgern werden Brot und Spiele geboten. Rom ist an dieser Entwicklung zerbrochen. Die EU könnte, wenn sie die Demokratie weiter mit Füßen tritt, ein ähnliches Schicksal ereilen.” (hier)

9 Gedanken zu „Europa, das Alte Rom 2.0

  1. Thomas Holzer

    “Politiker und Parteien haben ihre ureigenste Aufgabe aufgegeben: Sie sollten Hüter und Diener der Demokratie sein”

    Mit Verlaub- grundfalsch!
    Politiker, so sie wirklich Politiker mit Weitsicht, also Staatsmänner, sein wollen, haben nur zwei ureigenste Aufgaben: Hüter der Freiheit und des Rechtsstaates und Diener des Volkes zu sein; sonst aber gar nichts, und schon gar nicht Gesellschaftsklempner.

  2. Syria Forever

    Shalom Herr Holzer.

    Sie sagen es, Sie sagen es!
    Wenn ich mir Europa zu Gemüte führe sind es viele, viele Millionen die einigen Tausenden Schutzgelderpressern dienen. Wie lange noch wollen die vielen Millionen dies ertragen?
    “Alle Macht dem Volke!!” Nicht wahr? 😉

    Schönen Sonntag Herr Holzer!

  3. Thomas Holzer

    Die vielen Millionen geben sich mit Brosamen, welche ihnen von den gewählten! Politikerdarstellern hingeworfen werden, anscheinend zufrieden, leider

  4. Syria Forever

    Herr Holzer,

    selbst Sie machen den Fehler Organisiertes Verbrechen als “Politik” zu bezeichnen. Was erwarten Sie von der Masse der ungebildeten Mitläufer??
    Der Niedergang Europas hat Methode. Faschismus, einerlei ob Religionen, welche als blueprint jeglichen Faschismus dienen, oder Politische Bewegung, kommt in den selben Gewändern daher. Zuerst Bildung, dann Medien, und zur Absicherung, die Justiz
    Eine Änderung des Kurses bedarf Jahre und verbraucht Generationen. Sehen Sie Anzeichen in Europa von Gegensteuern? Ich nicht.

    Shalom..

  5. Thomas Holzer

    Um diesen Fehler eben nicht zu begehen, schreibe ich immer von Politikerdarstellern 😉
    Nein, ich sehe auch keine Anzeichen, leider, eher vielmehr eine Beschleunigung der Beschreitung des bisherigen -meiner bescheidenen Meinung nach- falschen Weges…………andererseits, nichts währt ewig 🙂

  6. caruso

    “Sehen Sie Anzeichen in Europa von Gegensteuern? Ich nicht.” Ich sehe diese auch nicht.
    Leider.
    lg
    caruso

  7. Der Bockerer

    Brot und Spiele ging auch im alten Rom ein paar Jahrhunderte gut. Bis die unzivilisierten Horden kamen, gewalttätig und kulturell rückständig. Aber da hatte in Rom keiner mehr Lust zu kämpfen.

  8. Thomas Holzer

    @Der Bockerer
    Jetzt könnte man natürlich gehässig sein und schreiben, daß derzeit die unzivilisierten Horden auf Schiffen von Frontex und den Marinen vieler EU-Staaten freiwillig auf EU-Boden ausgeschifft werden 😉

  9. Syria Forever

    Herr Holzer.

    Scheuen Sie sich nicht und nennen das Kind beim Namen. Nicht “Politdarsteller” sondern “Organisiertes Verbrechen”. Das ist meiner bescheidenen Meinung doch ein beträchtlicher Unterschied.
    Wie Sie richtig schreiben, nichts ist für die Ewigkeit und ein beschleunigter Prozess ist sogar von Vorteil. Besser ein Ende mit Schrecken als Schrecken ohne Ende, heisst es.

    Sie nehmen mir die Worte aus dem Mund. Ähnlich dem Schicksal Roms Horden von Barbaren fallen in Europa ein. Auch ist die Wehrhaftigkeit Europas mit der Roms zu vergleichen, nicht existierend. Oder denken Sie “Helicopter-Eltern” schicken deren Kleinode in den Krieg?? Selbst wenn, Krieg ist kein Kinderhort.
    Dagegen die einfallenden Horden? Krieg ist nichts besonderes, man ist es gewohnt. Ganz besonders auffallend? Die einfallenden Horden werden von den von Ihnen bezeichneten “Politikerdarstellern” unterstützt wo immer es nur möglich ist. Damit unterscheidet sich Europa im Vergleich zu Rom.
    Rom war degeneriert, arrogant und ignorant, nicht anders als Europa, doch aktiv zum Untergang, Vergleichbar mit den “Eliten” Europas, beigetragen hat der Senat nicht.

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