Europa: Die Zwangsbeglücker haben es versaut

Von | 24. Juni 2016

(MANFRED HAFERBURG/ achgut) “….. Brauchen wir mehr Europa? Das fragt ein Europäer, der als Deutscher in Paris lebt, mehrere Monate des Jahres in den Niederlanden verbringt, dessen Tochter und Enkel in Österreich leben und der seine Mutter in Deutschland regelmäßig besucht. Ein Europäer, der sich freute, dass er für sein Dasein in Europa kaum mal Geld umtauschen musste und der gerne auf der Autobahn mit 100 über die Landesgrenzen fuhr. Aber, sie haben es versaut. Sie, die Eurokraten der Brüsseler Bonzokratie, haben mein Europa versaut. Das nehme ich Ihnen ganz persönlich übel, den Junkers, Asselborns, Schulzes und Draghis. Deshalb gönne ich ihnen auch von ganzem Herzen diese Niederlage. Auch wenn es für mich selbst ein Pyrrhussieg ist. Aber von ihnen Einsicht zu erwarten, ist wohl vermessen.

Sie haben die Nationalstaaten beleidigt und gegeneinander aufgebracht

Sie haben die Nationalstaaten beleidigt und gegeneinander aufgebracht. Sie haben die Grenzen für jede Art Sozial-Migration bis zur Gefahr der Selbstaufgabe sperrangelweit aufgemacht. Sie enteignen die Europäischen Sparer und mästen mit dem Geld der arbeitssamen Bürger „failed economies“ wie Griechenland – beziehungsweise die Banken und Hedge-Fonds, die davon unmittelbar profitieren. Und sie blähen sich auf mit dem hart erarbeiteten Geld der europäischen Bevölkerung….. (weiter hier)

34 Gedanken zu „Europa: Die Zwangsbeglücker haben es versaut

  1. sokrates9

    Die EU wurde doch als Wirtschaftsunion gegründet! Zurück zu den Basics! Wir brauchen kein Griechenland als Mitglied, weil Griechenland das Mutterland der Demokratie sei, wir brauchen keine Ukraine die auf Befehl der Amerikaner aufgenommen werden soll! 2 Beispiele von betroffenen Ländern die ohne EU heute besser dastehen würden!!

  2. Gerald

    Nochmal in Österreich zählen lassen, Brexit darf nicht sein! Wir schaffen das, einfach Häupl fragen, am besten so zwischen dem 20. und dem 21. nicht Bezirk, sondern weißen Spritzer!

  3. Lisa

    @sokrates9: Wirtschaftsunion, genau. Und bitte die Kandidaten genau ansehen, bevor man Verträge mit ihnen schliesst. Nationale und regionale Eigenheiten lassen sich nicht mit Regeln aus Brüssel ausmerzen.

  4. wbeier

    Kunststück wegen Unfähigkeit der Artisten mißlungen.
    Fehler 1: Eine Kampagne die ausschließlich auf Angst vor den Folgen eines Austritts aufbaut, erzeugt keine Stimmung pro EU. Allein die gewährten Freizügigkeiten gehen den Meisten am A….. vorbei und übrig bleibt ein zentralistischer, diktatorischer Moloch mit 21000 Verordnungen/Richtlinien und einer Währung die keine ist.
    Fehler 2: Wer rund die Hälfte der Bevölkerung als mäßig gebildet, provinziell und chauvinistisch darstellt, bezahlt dafür bei Rechnungslegung.
    Fehler 3: Wer die EU-Mitgliedschaft für einen prosperierenden europäischen Staat als alterativlos darstellt, verschweigt vorsätzlich die bewährten Optionen zwischenstaatlicher und lateraler Lösungen.
    Fehler 4: Das Votum wurde nicht in Österreich ausgezählt!
    Fehler 5: Das die Abstimmung überhaupt stattgefunden hat. Das wird innerhalb der EU nicht mehr vorkommen.

  5. mariuslupus

    Die Verantwortlichen für den jetzt beschlossenen Austritt von Grossbritanien sitzen, noch, in Brüssel und Berlin. Die britische Bevölkerung hat sich klar entschieden. Die Entscheidung ist die Reaktion auf die zunehmende antidemokratische Entwicklung der EU. Die ständigen Bevormundungen, die wiederholten Fehlentscheide der EU-Autokraten, ohne Rücksicht auf die Bevölkerung haben entschieden über die Ablehnung dieser Organisation. Alle Entscheidungen die die EU in den letzten Jahren getroffen hat, haben der Bevölkerung der EU Länder geschädigt. Das Euro Debakel, das Milliardenloch Griechenland, die unsinnigen Sanktionen gegen Russland und die unverantwortliche sogenannte Migrationspolitik.
    Aber, eins ist sicher. Die EU Bonzen in Brüssel, Berlin und Paris werden aus dem Ausgang des Referendums nichts lernen. Sie werden weiter ihre Rückwärtsgewandten Blablas wiederholen, und weiter nach dem Prinzip – immer mehr von dem gleichen, vorgehen.

  6. Rado

    Immer das angebliche Problem “Geldumtauschen”. Bin auch schon etwas herumgekommen. Von Bosnien-Herzegowina, Schweiz, GB über Tschechien bis in die USA hatte ich das noch nie!

  7. Falke

    Wenn die Zuwanderung aus der Dritten (islamischen) Welt von Anfang an kontrolliert und streng beschränkt worden wäre, wären solche Kontrollen überhaupt nicht notwendig. Letztlich entscheidend für den Brexit war die massive Zuwanderung – der ultimative Beweis, dass Juncker, Schulz und vor allem Merkel die EU zerstören; es ist aber wohl illusorisch zu glauben, das sie das auch verstehen und vielleicht ihre Politik radikal umstellen, vor allem, aber nicht nur, in der Flüchtlingsfrage.

  8. Rado

    PS: Der nächste Unsinn: Lese jetzt auch immer Schreckensnachrichten über “Verwerfungen auf den Finanzmärkten” durch den Brexit. Vor einigen Monaten hatte die Schweiz die Bindung des Franken an den Euro beendet. Damals dieselben Schreckensrufe. Und wo steht die Schweiz jetzt?

  9. Christian Weiss

    Der Brexit ist höchstens die Zündflamme für die “Verwerfungen auf den Finanzmärkten”. Das Gas austreten lassen hat Voodoo-Priester Draghi mit seiner EZB.

    Was Grossbritannien betrifft: Da tun sich schöne Visionen auf für eine echte Freihandelszone mit den EFTA-Staaten und den Commonwealth-Staaten. Die Welt ist grösser als die Europäische Union.

    Die EU? Meine Prognose: Die minderbegabten, aber umso grösenwahnsinnigeren Westentaschendiktatoren um Juncker und Schulz werden Kraft ihrer Unvernunft so mit Drohungen um sich schmeissen, dass das “Projekt Europa” sich allmählich in seine Bestandteile auflöst.

  10. aneagle

    Den Briten blüht jetzt wohl eine mühselige Zukunft. Aber wenigstens haben sie eine. Die zurückgebliebenen Anstaltsinsassen müssen erst mal so weit kommen Honeckers machtberauschte Erben und ihre EUDSSR -Struktur los zu werden. Freiheit ist anstrengend, eine Mangeldemokratie aber, ein nicht einmal unzulänglicher Ersatz. Glückwunsch, den Briten.

  11. Johannes

    Die Briten haben Junker abgelehnt und Merkel hat ihn durchgesetzt, schon damals haben die Briten mit Austritt gedroht und wurden von den Deutschen nicht ernst genommen.
    Es ist die logische Folge einer der größten Dummheiten deutscher Außenpolitik, man hat gepokert und alles verspielt, England ist maßgebend in der europäischen Geschichte, dieses Land kann man nicht einfach auf die Seite stellen und glauben es hätte keine Konsequenzen.
    Junker war meiner Meinung nach die falsche Wahl, das Ignorieren seiner luxemburgischen Vorgeschichte (Steuerpolitik) war das absolut falsche Zeichen zur falschen Zeit.
    Auch Schulz macht einen vollkommen überforderten und gleichzeitig präpotenten Eindruck.
    Wenn Deutschland nicht aufpaßt wird die merkelsche Politik zum freundlichen Gesicht für Migranten und zum Alptraum der übrigen Europäer.

  12. Thomas Holzer

    Und Brüssel ist “in turmoil”, da laufen die Repräsentanten wie aufgeschreckte Hühner durch die Manege, stampfen wütend wie das Rumpelstilzchen in den Boden, der Geifer rinnt ihnen aus dem Mund bei jedem Interview, welches sie Reportern der BBC geben, weil sich doch glatt 15 Millionen gegen etwas gestellt haben, was eigentlich das einzig wahre, hehre, ja nahezu göttlich unfehlbare Konstrukt von Menschenhand ist, davon sind zumindest die Eurokraten und sehr viele Politiker in den verbliebenen 27 Nationalstaaten überzeugt.

    Daß die BBC-Reporter noch nicht der EU verwiesen wurden, nimmt mich Wunder 😉

  13. gms

    Christian Weiss,

    “Die EU? Meine Prognose: Die minderbegabten, aber umso grösenwahnsinnigeren Westentaschendiktatoren um Juncker und Schulz werden Kraft ihrer Unvernunft so mit Drohungen um sich schmeissen, dass das „Projekt Europa“ sich allmählich in seine Bestandteile auflöst.”

    Dieser Prognose ist beizupflichten, besagte Drohungen kamen heute morgen auch schon aus vielen Richtungen. Daß es sich dabei um konzertiertes Vorgehen handelt, legt das gemeinsame Wording nahe: “There is no such thing as a free lunch” respektive “Out is out”. Solche Sprüche werden wir in den kommenden Tagen und Wochen noch öfters hören, um allfälligen Nachahmern vorab schon den Schneid abzukaufen. Die “Bild” mit ihrem Artikelaufmacher “Das wird eine dreckige Scheidung” gibt dafür schonmal den Ton des Mainstreams vor.

    Wie’s weitergeht: Der Plan der verdichteten Kern-Union rund um Deutschland, Frankreich, Italien, die Niederlande und Luxemburg wird offziell auf den Tisch gelegt werden, versehen mit dem Beipacktext, dies sei die nötige und unabdingbare Reform der EU nach dem Ausstieg Großbritanniens. Ob und wie man dies ohne Referenden in den beteiligten Staaten durchziehen kann und will, wird sich weisen, für die BRD hat Schäuble ja schon mehrfach eine diesbezügliche Abstimmung abgelehnt.

    P.S. Positiv aufgefallen ist David Cameron, seine Rede zeugt von wahrhaftiger Größe.
    twitter.com/BBCPolitics/status/746243525382017024

  14. Thomas Holzer

    Der Herr Brok spricht schon von Vertiefung, der Herr Asselborn ganz freimütig von einem “föderalen Europastaat”, mit einem Präsidenten an der Spitze und einem! Parlament, sprich der Weg zum Superstaat wird munter weiter beschritten, egal ob die Bevölkerung dies möchte oder nicht, dafür nun, nach dem Ausscheiden des UK, umso schneller.

  15. Passant

    Cameron geht, ein Gentleman.
    Aber wie werden wir den Juncker los? Und den Schultz? Um Merkel müssen sich die Deutschen kümmern. Für Hollande dürften die Franzosen ohnehin sorgen. Wir haben es schwer, nicht die Briten.

  16. gms

    Passant,

    “Um Merkel müssen sich die Deutschen kümmern.”

    Stimmt, bloß folgte auf sie Ursula von der Leyen, von den Strippenziehern liebevoll “Ursula major” genannt. Sie würde allenfalls einige Spitzen den aktuellen Hosenanzugs kappen, aber ansonsten den Kurs beibehalten.

    Zur vorhergesagten Flucht der selbstdeklarierten Elite nach vorne, siehe auch den heutigen paradetypischen Videokommentar des Chefredakteurs des notorischen Hamburger Zerrspiegels: “Jetzt muss die EU erst recht zusammenwachsen”. Wir werden in den kommenden Wochen medial mit solchem Bockmist übergossen werden wie niemals zuvor.
    Neben der oben schon genannten “Bild” als Flagschiff der Globalisten bezieht auch die “Zeit” bereits Stellung mit: “Der Sieg der Brexisten ist ein Sieg der Antipolitik gegen die Elite. Ein Triumph ihrer Lügen über seriöse Berechnungen.”

    Der einzige Lichtblick: In den Foren dieser Zeitungen, so Kommentare zugelassen sind, werden die medialen obersten Einpeitscher regelrecht zerlegt, die Kluft zwischen Politik mit ihren propagandistischen Resonanzkörpern und dem Volk auf der anderen Seite könnte kaum größer sein.

    spiegel.de/video/brexit-briten-werden-eu-verlassen-video-1684136.html

  17. Gerald Steinbach

    Gratulation an die Briten, eine Institution die eine Flutung von Moslems zulässt bzw gewollt ist, die sich ständig Sorgen gemacht hat, wie man die Leute vorm ertrinken retten kann und dann nach Europa karrt, ob zB Ungarn genügend human zu den Schutzsuchenden ist und dieses Land überhaupt geeignet ist als 5 Sterne Ressort für die Flüchtlinge, eine Institution die Mitschuldig ist für die vielen Anschläge und toten in Europa,.das konnte nicht lange gutgehen

  18. Mona Rieboldt

    Ich dachte, es geht so aus, wie die EU will. Dann aber sind die Briten ausgetreten. Einfach wunderbar. Die Briten sind jetzt frei von allem, was sich Juncker und Co noch auszudenken, um EU-Bürger zu quälen. Herzlichen Glückwunsch GB.

  19. Fragolin

    Der deutsche Bundestagspräsident Lammert, der auch gegen Erdogan schon positiv aufgefallen ist, hat es heute früh richtig ausgedrückt: “Die Briten haben sich gestern entschieden, die EU zu verlassen. Und heute ist trotzdem die Sonne wieder aufgegangen.”
    Besser kann man es nicht darstellen. Die nächsten Tage werden in medialer Schnappatmung an uns vorüberziehen und die britische Sau noch durch das Dorf gehetzt, bis sie jämmerlich verröchelt. Im Windschatten des Brexit und dem Fußballtaumel um “Schland” werden unbemerkt wieder diverse Grauslichkeiten beschlossen und keiner wills gemerkt haben. EU-Business as usual eben.
    Anosnsten werden die üblichen präpotenten Rotzlöffel von Schulz über Juncker bis Schäuble ihren Geifer ablassen und sich in Hass und Hetze suhlen bis sich die Wogen geglättet haben. Sie werden den “Kampf gegen rächts” intensivieren, weil die “Rechtspopulisten” und “Nationalisten” ja jetzt Morgenluft wittern könnten.
    Die Briten haben eines begriffen und werden dies jetzt auch leben: Freiheit hat ihren Preis! Gratis Unterkunft und Vollverpflegung gibt es nur im Häfen. Die angedrohten harten Strafen wird es nicht geben, weil es gar nicht in der Macht der EU steht. Nur einzelne Nationalstaaten können jetzt die Keule auspacken.
    Deutschland trötet schon, dass es ja jetzt mehr Führung in der EU übernehmen muss, Adolfine Merkler greift nach mehr Macht (für ihren Auftraggeber im Rollstuhl, der ja bereits als ESM-Chef die Finanzen Europas in der Hand hält und über seine Hosenanzugmarionette auch die politische Macht verstärken will) im Vierten Reich, und will den Briten einen harten Tritt verpassen. Spanien fordert Gibraltar (Sonst was? Bauen sie eine Armada? Schicken sie Don Quixote über den Kanal?). Es riecht nach Krieg in Europa, das Friedensprojekt verheddert sich in alten Feindschaften (ja, auch das Wort “Erbfeind” habe ich heute aus dem TV gehört, denn die Franzosen wollen die Briten auflaufen lassen) und der eigenen aggressiven Rhethorik.
    Die Briten sehen das naturgemäß entspannter. Weil es etwas gibt, was unsere Medien nicht transportieren und unsere Menschen nicht begreifen: Britannien ist keine kleine Insel skurriler Teetrinker vor der Küste des Großen und Mächtigen EUropäischen Reiches, sondern die EU ist die lächerliche Zusammenrottung einiger kontinentaleuropäischer Staaten vor der Haustür der Hauptstadt des Commonwealth. Das British Empire versteht sich als Weltreich mit der vierfachen Einwohnerzahl ganz Kontinentaleuropas, in dem niemals die Sonne untergeht. Die größte Finanzmacht der Welt, ein Kontinente umspannendes Reich, über dem als absolut integre Führungsfigur die Queen steht.
    Das Commonwealth wird noch bestehen, wenn es die EU zerbröselt hat (was noch Jahrzehnte dauern wird).

  20. Rennziege

    24. Juni 2016 – 15:38 — Mona Rieboldt
    Servus, Mona, wieder mal! Ich hab’ doch kürzlich Ihnen gegenüber die Meinung vertreten, dass die Brexit-Volksabstimmung anders ausgehen wird, als Sie befürchteten: nämlich positiv für alle Normaldenkenden. (Weil in Meinungsumfragen viele sich scheuen, von der verordneten Meinung abzuweichen.)
    Wie die meisten Briten bin ich eine sportliche Zockerin und habe schon damals bei Ladbrokes zur Quote 9/1 einen Tausender auf den Brexit gesetzt, der nun neunfach überwiesen wurde.
    Ich schreibe Ihnen das nicht, um damit anzugeben — sondern weil ich weiß, wie englische Wettbüros ticken: Die veröffentlichen die Relation Pro/Contra der getätigten Einsätze, und die Uneingeweihten, darunter auch Journalisten, halten das für die Vox populi. Von diesem Irrtum leben sie in Saus und Braus.
    Herzliche Grüße!

  21. mariuslupus

    Die Stunden der Krokodilstränen ist angebrochen. Die EU Bonzen jammern, sind traurig, aber gleichzeitig auch entsetzt über so viel Frechheit der Briten. Aber kein Anflug an Selbsterkenntnis, von Selbstkritik ganz zu schweigen. Merkel meinet es muss so weiter gehen, noch mehr von der EU. Diese Leute sind arrogante Narzisten und deswegen nicht lernfähig.

  22. wbeier

    @mariuslupus
    Pardon, aber irgendwie kann ich mich des Eindrucks nicht erwehren, dass man eigentlich gar nicht so erschrocken ist, den Störenfried los zu werden.
    Der Weg ist frei für das “Europa der zwei Gechwindigkeiten”. Also den sich zunehmend zum zentralistischen Block formenden Verbund der “Willigen und Fähigen”. Darum herum Vasallenstaaten und jene in Abhängigkeit und Schuldknechtschaft mit formeller Mitgliedschaft aber ohne echter Bedeutung. Dafür war das UK nicht geeignet und wenn die britische Sau endlich durchs Dorf getrieben ist, werden wir noch die Ohren anlegen: Noch mehr Diktat und Zentralismus und noch mehr Lügen, Drüberfahren und Überwachungsstaat.

  23. Thomas Holzer

    @wbeier
    So wird es -leider- kommen.

  24. gms

    Thomas Holzer,

    > So wird es -leider- kommen.

    told you so, siehe ‘Frankfurt Protocols’, heute von der “Presse” erstmals öffentlich ventiliert als ‘Fünf-Präsidenten-Bericht von 2015’ mit einem Finanzministerium der Eurozone [0] als ersten Schritt. Das war Schäubles Linie seit Menschengedenken, jene der notorischen Thinktanks 2008 beginnend und in der EU beschlossene Sache vom September des Vorjahrs, nachdem man die Migrationsschleusen für den nachfolgenden Countdown öffnete.

    Ein Kerneuropa gefordert und damit die Gunst der Globalisten gewonnen hatte Christian Lindner schon 2011 [1] und die Neos trommeln es sowieso schon länger, heute einmal mehr [2]. SPÖ, Grüne und ÖVP sind nicht minder dafür, bloß lehnten sie sich sich bislang nicht so weit aus dem Fenster. Kommt aber noch.

    [0] europa.eu/rapid/press-release_IP-15-5240_de.htm
    [1] rhein-zeitung.de/nachrichten/tagesthema_artikel,-christian-lindner-italien-wurde-lange-zeit-schwach-regiert-_arid,334561.html
    Lindner: Europa wird aus einem Zentrum heraus gestaltet, in dem willige und fähige Länder stärker kooperieren als andere. Das muss intensiviert werden. Deutschland und Frankreich werden als Taktgeber gebraucht.
    Frage: Aus der Euro-Krise kommen wir also heraus, wenn wir stärker auf ein Kern-Europa setzen?
    Lindner: Auf dem Weg zu einem Stabilitätseuropa braucht es einen Kreis von willigen Nationen, die die Stärke und den Pioniergeist haben, voranzugehen und das Projekt nach vorne zu bringen.
    [2] ots.at/presseaussendung/OTS_20160624_OTS0006/neos-zu-brexit-keine-zeit-fuer-schockstarre-der-eu-rascher-reform-konvent-notwendig
    Starkes Kerneuropa statt politischer Basar

  25. Mona Rieboldt

    Liebe Rennziege,
    ja, ich habe nicht geglaubt, dass die Briten austreten. Ich konnte mir auch nicht vorstellen, wie Sie zu Ihrem Optimismus kamen, dass es zu einem Austritt kommt. Und heute morgen war ich freudig überrascht, dass die Briten der EU einen Tritt verpasst haben. Einfach wunderbar.

  26. seerose

    Ich beneide die Britten – endlich frei !!!

  27. Gerald Steinbach

    ZIB Spezial im ORF

    Einhelliger Tenor: Das Referendum war ein Fehler von Cameron

  28. wbeier

    @Gerald Steinbach

    Falsch, einhelliger Tenor war (zwischen den “Zeilen”): So ein Referendum darf und wird es in der EU nie mehr geben.

  29. astuga

    @Gerald Steinbach
    “Gratulation an die Briten, eine Institution die eine Flutung von Moslems zulässt…”

    Ich nehme ja die EU nur ungern in Schutz.
    Aber die Flutung mit Muslimen haben in Großbritannien vor allem die Labour-Regierungen schon selbst besorgt.
    Ebenso wie die Politiker das in Frankreich oder Belgien auch ganz alleine geschafft haben.

  30. Gerald Steinbach

    astuga@
    Mag sein und war auch so, meine Kritik richtete sich gegen die Flutung im Zuge der Flüchtlingskrise der letzten Monate wo sich immer noch keine gemeinsame Lösung anbahnt und die EU nicht verstehen möchte, das es Länder gibt die keine muslimischen Flüchtlinge möchte
    Um Cameron tut es mir leid, der schon früh gegen den Multikulturalismus auftrat und eine liberale Einstellung hat, dagegen eine Merkel, Schulz und der unselige Juncker weiter ihr Süppchen kochen dürfen

  31. FDominicus

    @Christian Peter. Nein das ist schon für die SPD richtig so die EU ist Europa. Da hier schon so viel geschrieben wurde, hänge ich mich nur noch bestätigend mit rein.
    https://www.q-software-solutions.de/blog/2016/06/das-sollten-wir-nicht-zur-gewohnheit-werden-lassen/

    Die EU-Granden wären gut beraten ihren sozialistischen Trip dran zu geben, bevor Sie uns wieder in irgendeinen europaweiten Krieg treiben. Diesmal nicht mehr Land gegen Land sondern Bürger gegen Politiker und Exekutive – also Bürgerkrieg….

    EU könnte so einfach sein. Freier Handel, jeder mit jedem wo man auch immer möchte, dazu ging auch ein Geld was nicht beliebig von Zentralbanken und Banken geschaffen werden könnte. EU kann in dieser Form niemals einfach sein noch je werden. Wenn der Zweck darin besteht jedes Einzelne Leben EU-konform ausrichten zu müssen. Warum das nicht gesehen wird, ist mir wirklich schleierhaft.

    Wahrscheinlich ist einiges an der These dran, daß unter Politikern Psychopathen überdurchschnittlich oft vorkommen. Dabei zeichnet diese ein Wort ganz besonders aus. “Wir” – was eigentlich meint – Ihr…..

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