Europa, eine “reife Frucht für den Islam”

“Schauen Sie in die Wiener Schulen, schauen Sie, wie die demografischen Entwicklungen von Christenkindern und muslimischen Kindern auseinandergehen. Das ist ein ernstes Thema. Es fehlt nicht an islamischen Stimmen, die sagen, Europa sei eine reife Frucht für den Islam.” Christoph Kardinal Schönborn, hier

15 comments

  1. Mourawetz

    „Aber die Lösung ist nicht, jetzt in eine Panik gegenüber dem Islam auszubrechen.“
    Sondern? Doch an dieser Stelle bricht wie so oft die Kommunikation ab. Wir stehen mit dem Rücken zur Wand.

  2. Dieuetmondroit

    Die Weichen wurden schon vor Jahrzehnten gestellt. Die Demografie ist ein schwerer Dampfer mit großer Trägheit. Jede Kurskorrektur wird mühsam und bringt nur geringe Änderungen. Anmerken möchte ich noch, dass das Lesen der Leserkommentare im Standard bei mir fortwährendes Kopfschütteln auslöst. Der Artikel war gut geschrieben, bzw. das Interview gut geführt. Schönborn wich auch heiklen Fragen nicht aus. Natürlich waren manche Antworten sehr diplomatisch.
    Die meisten der Leserkommentare triefen vor Hass auf die katholische Kirche.

  3. Falke

    Schönborn vermeidet es krampfhaft, eine Verbindung zwischen der Flüchtlings-(genauer: illegalen Migrations-)Situation und dem Islamproblem herzustellen; dabei müsste es ihm doch klar sein, dass es diese Probleme zwar schon lange gibt, sie aber mit der islamische Massenimmigration seit 2015 eine wesentliche und gefährliche Verschärfung erfahren haben. Dass der Standard hier – wie üblich – alles in die Kategorie “Flüchtlinge” schiebt, ist ja nicht weiter verwunderlich, ebensowenig wie Suggestivfragen, wie “Ist es noch eine Flüchtlingspolitik für Menschen?”

  4. Rado

    Warum fürchtet sich gerade Schönborn vor seinen Brüdern im Geiste? Anlässlich der Votivkirchenaffähre hat er noch selber eine Fastenbrechen- Party geschmissen.

  5. FiBu

    Schönborn spricht von “Unmenschen”!
    Wen meint er damit und erinnert dieses Wort nicht an vergangenen “Unzeiten”?
    Käme es aus einer anderen politischen Ecke – Unwort des Jahre währe das mindeste!

  6. astuga

    Eines vorweg, Kleriker wie Schönborn können ja nicht mal die Probleme ihrer eigenen Organisation lösen, oder deren Zukunft sicherstellen.
    Das gilt leider bereits vom derzeitigen Papst abwärts.
    Aber Hauptsache andere ungefragt belehren wollen!

    Und dann gehören natürlich, abseits einzelner vernünftiger Persönlichkeiten, die katholische wie die evangelische Kirche jeweils in ihrer Gesamtheit zu den treibenden Kräften der Islamisierung des Westens.

  7. astuga

    Ergänzend…
    So wie die Linken das Schreckgespenst des Faschismus und Rassismus hochhalten, so klammert sich die Kirche an ihr altes Feindbild der Säkularisierung.

    Und beiden sind dabei Migranten (je kulturfremder desto besser) willkommen um sie für eigene Zwecke zu instrumentalisieren.
    Aber halt nur im Sinne einer paternalistischen Klientelpolitik (so glauben sie jedenfalls fälschlich).
    Die einen möchten neue Wählerschichten importieren und die “bösen weißen Menschen” ihrer gesellschaftlichen Utopie opfern.
    Die anderen erhoffen sich das Ende der säkularen Moderne und eine Re-Evangelisierung des Westens angesichts des Islam (der die Religiosität – in all ihrer Absurdität – wieder als starkes gesellschaftpolitisch wirksames Element etabliert hat).

  8. Sokrates 9

    Man auch bei Moslems differenzieren:Halte Bosnier und auch Türken nicht für Missionare,gefährlich sind Afrikaner und Araber vielleicht noch Tschetschenen!

  9. Gerald Steinbach

    astuga Link

    “Unterschiedliche Kulturen sind keine Gefahr“

    Dieser Satz hat für mich den gleichen Wahrheitsgehalt wie:
    “,Niemand hat hier vor eine Mauer zu bauen”
    Ulbricht

  10. Falke

    @Gerald Steinbach
    Dazu passt auch Merkels Aussage am Ende der 90er Jahre: “Multikulti ist gescheitert”.

  11. Sokrates 9

    Was geht die Kirche es an dass unterschiedliche Kulturen keine Gefahr Seien?
    Die sollen gefälligst vor der eigenen Tuer kehren da gibt es genügend Dreck zu beseitigen!

  12. Johannes

    Der Kardinal gibt zu das, mit Blick auf die Schulen, der Wandel bereits vollzogen ist, zumindest wenn diese Generation ins Erwachsenenleben tritt.. Sein resignierendes Resümee, die Sache ist gelaufen man hätte vor 30 bis 40 Jahren halt den Babyboom nicht beenden dürfen.
    Er spricht weiters davon das, nicht zu unrecht, viele Muslime Europa als reifen Apfel sehen der bald gepflückt werden wird.
    Für mich als Christ ein trostloses Bild, wenn diese Situation eintrifft wird auch der Kardinal nur noch Randfigur sein, so wie viele andere die diese Entwicklung sehen und dennoch ihr Fortschreiten nicht verhindern wollen weil es für sie unmenschlich wäre.
    In 20 Jahren fragt niemand mehr danach ob wir menschlich oder unmenschlich waren dann sind wir nur noch geduldete Einheimische die schön ruhig sein sollen wollen sie nicht Probleme bekommen.
    Die Offenheit die wir uns jetzt als Gesellschaft anderen zuwandernden Ethnien gegenüber leisten ist ein Luxus der auf uns zurückfallen wird, die Veränderung der Gesellschaft ist nicht Gottgewollt sondern das Ergebnis jahrzehntelanger falscher Politik. Das Christentum wird ebenso in einer verschwindende Minderheit geraten und verschwinden wie in der jetzigen Türkei die ursprünglich von Christen bewohnt war.

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .