“Europa steht vor der Spaltung”

“….Optimisten, die sich jetzt erleichtert zurücklehnen wollen, weil die Kuh in Bezug auf Griechenland angeblich vom Eis ist, erteilt der ehemalige EU-Kommissionspräsident Romano Prodi einen Dämpfer: Europa stehe vor der Spaltung – und mache sich zur “Kolonie” von USA und China….” (hier)

9 comments

  1. Thomas Holzer

    Langer Rede kurzer Sinn: Nur ein Superzentralsstaat wird die “Probleme” lösen können…………
    Immer weiter in die gleiche, falsche Richtung, bis “unsere” Politikerdarsteller sich in ihren Trutzburgen verschanzen, und sich die Leute rundherum die Köpfe einschlagen werden.

    Nicht sehr zukunftsorientiert, geschweige denn weitsichtig

  2. Astuga

    Mein Gott, Prodi ist eben auch mit Goldmann Sachs verbandelt (so wie Draghi und viele andere).
    Und ausgerechnet der Mafia-Ministerpräsident Giulio Andreotti hatte ihn als Minister in sein Kabinett berufen.
    Das waren genau jene skandalösen Regierungen vor denen die Wähler dann zum Rattenfänger Berlusconi geflüchtet sind (vom Regen in die Traufe).

  3. Mourawetz

    Europa steht vor der Spaltung? In Wien treten die Muslime mit ihrer eigenen Partei an. Wohl erprobt bereits bei der Arbeiterkammerwahl. Nun geht’s ans Ganze. Wird Wien islamisch werden? Aber der Herr Prodi glaubt an eine Spaltung…

  4. heartofstone

    Wer weiß, vielleicht ersaufen unsere Mohammedaner auch in Schweineblut … wer kann die Zukunft schon vohersehen? …

  5. aneagle

    was soll der Unsinn?
    Diejenigen Politdarsteller, die lautstark die Einigkeit Europas beschwören und mit der Versklavung Europas unter der Knute Chinas Angst schüren, werden die ersten sein, die sich vom Acker machen, wenn Europa, mangels Wohlstand nicht mehr von ihnen ausgenommen werden kann.
    Ja, Europa wird ärmer sein, aber die Schmarotzer werden anderswo saugen, Leistung wird wieder lohnen und die sinnvoll verschlankte Wirtschaftsunion wird ihre Vorteile wieder nutzen können
    Was für Herrn Prodi Spaltung ist , sieht für andere eher nach gesundschrumpfen aus.

  6. Panta rhei

    Spanien wird als nächster Staat den griechischen Weg beschreiten. Spätestens dann wird die Währungunion in einen Nord- bzw. Süd-EURO Raum zerfallen. Fraglich ist nur, ob der Süden für sich eine Währungsunion wird bilden können und ob der Norden den Schaden, der bis dahin entstanden sein wird, wegstecken wird können. Freude, schöner Götterfunken.

  7. Christian Weiss

    Hat Herr Prodi schon mal Staaten wie China, Indien, Indonesien oder Russland angeschaut. Keiner dieser Staaten steht in irgendeiner sozialen, kulturellen oder ökonomischen Kategorie auf gutem Posten. Alle haben sie ein geringes Pro-Kopf-BIP, geringe Lebenserwartung, kaum Rechtsstaatlichkeit, hohe Korruption, hohe Kriminalität. Und jetzt vergleiche er diese Monstrositäten mit Neuseeland, Schweiz, Norwegen oder Australien (einwohnermässig auch klein). Kann er mir erklären, wieso er nach zentralistischer Grossstaatlichkeit strebt, obwohl die Realität zeigt, dass kleinere oder wenn schon gross, dann zumindest föderalistische Gebilde (USA, Kanada) um Längen erfolgreicher sind?

  8. Herbert Manninger

    Klasse statt Masse.
    Wirtschaftlichen Erfolg und damit Wohlstand erziele ich sicher nicht durch Massenimport bildungsferner Sozialhilfeabgreifer und Zusammenschluss von Staaten mit unterschiedlichen finanzpolitischen Systemen.

  9. H.Trickler

    @Panta rhei:
    Ich denke, Italien und allenfalls Frankreich kommen noch deutlich vor Spanien!

    Darum fühlt sich Prodi berufen vor der kommenden Spaltung zu warnen. Dass es nicht so weiter gehen kann, ist ja leicht einzusehen, aber auf welche Weise die Spaltung stattfinden wird, ist noch völlig unklar.

    3 Varianten, die Beste voran:
    1) Die wirtschaftlich schwachen Länder führen gemäss neu verabschiedeten Gesetzen des Eurolandes (temporär) eigene Parallelwährungen ein.
    2) Die wirtschaftlich starken Länder treten aus dem Euro aus und gründen einen neuen starken Euro.
    3) Das ganze Europrojekt zerbricht mit einem wüsten Geschrei aller Länder.

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