Europa wehrt sich – mit Kerzen und Teddybären

Von | 31. Mai 2017

(Giulio Meotti / GatestoneInstitut) Diese lange und traurige Liste ist die menschliche Ernte des islamischen Terrorismus auf Europas Boden: Madrid: 191. London: 58. Amsterdam: 1. Paris: 148. Brüssel: 36. Kopenhagen: 2. Nizza: 86. Stockholm: 5. Berlin: 12. Manchester 22. Und das berücksichtigt noch nicht einmal die hunderte von Europäer, die im Ausland geschlachtet werden, in Bali, in Sousse, in Dakka, in Jerusalem, in Sharm el Sheikh, in Istanbul.

Doch nach 567 Terroropfern versteht Europa immer noch nicht. Nur schon die erste Hälfte 2017 hat durchschnittlich alle neun Tage Terrorangriffsversuche in Europa gesehen. Und trotz der islamistischen Offensive wehrt sich Europa mit Teddybären, Kerzen, Blumen, Mahnwachen, Twitter Hashtags und Cartoons.
Kerzen und Blumen, hinterlassen nach einer Abendwache am 23. Mai 2017 in Manchester, England, nach einem Selbstmordattentat eines islamischen Terroristen, der am Abend zuvor 22 Konzertbesucher ermordet hat. (Foto von Leon Neal / Getty Images)
Nach 9/11 und 2,996 Toten erhoben sich die USA unter George W. Bush, um zu kämpfen. Die Vereinigten Staaten und ein paar mutige europäische Alliierte wie Grossbritannien, Italien und Spanien bewiesen sich als “stärkeres Pferd”. Islamische Kämpfer wurden in die Defensive zurück gedrängt; Dschihadistische Kämpfer fielen zurück und dutzende von Terrorplänen wurden aufgedeckt und verhindert. Doch diese Reaktion dauerte nicht an. Europa zog sich rasch an seine Heimatfront zurück, während die Islamisten den Krieg auf europäischen Boden trugen: Madrid, London, Theo van Gogh…

Seitdem ist die Situation nur noch schlimmer geworden: Eine einfache Berechnung zeigt, dass wir von einem Angriff alle zwei Jahre zu einem Angriff alle neun Tage übergegangen sind. Nehmen Sie nur die letzten sechs Monate: Berlin, London, Stockholm, Paris und jetzt Manchester.

Europa hat noch nicht erkannt, dass der Terror, der seine Metropolen trifft, ein Krieg ist und nicht der Fehler einiger gestörter Menschen, die die islamische Religion missverstanden habe. Heute gibt es mehr britische Muslime in den Reihen von ISIS als in den britischen Streitkräften. Nach Alexandre Mendel, Autor des Buches Jihadist France, gibt es mehr gewalttätige Salafisten in Frankreich als normale Soldaten in der schwedischen Armee.

Dreizehn Jahre nach dem Angriff auf die Züge von Madrid lesen die Führer Europas aus demselben Skript: die Bilder von Schmerz zu verbergen, um niemanden zu erschrecken; Verheimlichen, dass die islamistischen Angreifer “Made in Europa”-Insider sind; Wiederholen, dass Islam “eine Religion des Friedens” ist; Gefangene innerhalb unserer Freiheiten zu sein; zuzusehen, wie sie sich einzeln in Luft auflösen, während wir verkünden, dass “wir unseren Lebensstil nicht verändern werden”; Und die Grundlagen unserer Zivilisation auszulöschen – Meinungsfreiheit, Gedankenfreiheit, Freizügigkeit, Religionsfreiheit – die gesamte Grundlage des jüdisch-christlichen Westens.

Der radikale Islam ist die größte Bedrohung für Europa seit dem Nationalsozialismus und dem sowjetischen Kommunismus. Aber wir sind noch nicht geneigt, irgendwelche der politischen oder ideologischen Säulen zu hinterfragen, die zur gegenwärtigen Katastrophe geführt haben, wie Multikulturalismus und Masseneinwanderung. Harte Terrorismusbekämpfungsmaßnahmen, die einzigen, die die Pläne und die Moral der Terroristen brechen könnten, sind nicht in Angriff genommen worden. Dazu gehören das Schließen von Moscheen, die Deportation von radikalen Imamen, das Verbot der Fremdfinanzierung von Moscheen, die Schließung von toxischen Nichtregierungsorganisationen, die Trockenlegung der Wohlfahrtsfinanzierung der europäischen Dschihadisten, die Verhinderung des Flirts mit Dschihadisten und das Stoppen der Rückkehr ausländischer Kämpfer von der Schlachtfront nach Hause.

Wir behandeln Krieg und Völkermord, als wären sie einfach Fehler, die von unseren Geheimdiensten gemacht wurden.

Wir klassifizieren den radikalen Islam als die “Geisteskrankheit” einiger gestörter Menschen. Mittlerweile werden jede Woche in Frankreich zwei neue Salafisten-Moscheen eröffnet, während der radikale Islam in mehr als 2.300 französischen Moscheen gepredigt wird. Tausende von europäischen Muslimen sind gegangen, um den Dschihad in Syrien und im Irak zu führen, und Fundamentalisten übernehmen die Kontrolle über Moscheen und islamische Zentren. In Brüssel werden alle Moscheen von den Salafisten kontrolliert, die den muslimischen Massen den radikalen Islam predigen.

Die traurige Wahrheit ist, dass Europa niemals den politischen Willen gehabt hat, einen totalen Krieg gegen ISIS und die anderen Dschihadisten zu führen. Sonst wären Rakka und Mossul schon längst neutralisiert worden. Stattdessen übernahmen die Islamisten Molenbeek in Belgien, die französischen Vorstädte und große Teile Großbritanniens. Wir sollten jetzt die Befreiung von Mossul und die Rückkehr der Christen in ihre Häuser feiern; Stattdessen trauern wir um 22 Menschen, die von einem islamischen Selbstmord-Bomber in Manchester ermordet wurden, sowie 64 Verwundeten, und 29 Christen, die in dieser Woche allein in Ägypten getötet wurden.

Ernsthaftes Kämpfen würde massive Bombardierungen erfordern, um so viele Islamisten wie möglich zu beseitigen. Aber wir sind anscheinend nicht bereit, unsere masochistischen Einsatzregeln aufzugeben, die das Volk des Feindes höher privilegieren als unser eigenes. Europa hat auch nie verlangt, dass seine muslimischen Gemeinschaften dem Dschihadismus und dem islamischen Recht, der Scharia, abschwören. Dieses Schweigen hilft den Islamisten, die Stimmen der mutigen muslimischen Dissidenten zum Schweigen zu bringen. Mittlerweile werden die Armeen Europas jeden Tag kleiner, als ob wir dieses Spiel bereits als verloren betrachteten.

Nach jedem Angriff recyceln Europas Führer die gleichen leeren Slogans: “Weiter”; “Wir sind stärker”; “Business as usual”. Der muslimische Bürgermeister von London, Sadiq Khan, sagt uns, dass wir uns an das tägliche Blutbad gewöhnen müssen! Er sagt, er glaube, dass die Bedrohung durch Terrorangriffe “ein Teil des Lebens in einer Großstadt” ist und dass große Städte auf der ganzen Welt “für diese Art von Sachen vorbereitet werden müssen”. Deutet er ernsthaft an, dass wir uns an das Massaker unserer eigenen Kinder in der Manchester Arena gewöhnen sollen? Der islamische Terror ist mittlerweile Teil der Landschaft so vieler europäischer Großstädte: Paris, Kopenhagen, Nizza, Toulouse, Berlin…

Anstatt sich auf den Dschihad und den radikalen Islam zu konzentrieren, sprechen die europäischen Führer fortdauernd von der “russischen Bedrohung”. Es wäre in der Tat ein Fehler, den russischen Expansionismus zu vernachlässigen. Aber haben Wladimir Putins Truppen Westminster angegriffen? Haben sich russische Agenten bei einem Manchester-Konzert in die Luft gesprengt und Kindern das Leben genommen? Hat ein ehemaliger sowjetischer Spion in Stockholm spazierende Schweden massakriert? Für die Führer Europas verspricht Putin eine willkommene Ablenkung von den wahren Feinden.

Der französische Schriftsteller Philippe Muray schrieb in seinem Buch Werte Dschihadisten (“Dear Jihadists”):

“Werte Dschihadisten, erzittert vor dem Zorn des Mannes in Bermudas-Shorts, fürchtet Euch vor der Wut der Konsumenten, der Reisenden, der Touristen, der Urlauber, die aus ihren Wohnmobilen steigen, stellt Euch vor, wie wir uns in der Freude und dem Luxus wälzen, der uns geschwächt hat.”

Es scheint, dass der islamische Terrorismus für Europa nicht real ist, sondern nur eine momentane Unterbrechung der Alltagsroutine. Wir kämpfen gegen die globale Erwärmung, gegen Malaria und Hunger in Afrika und für eine globale Welt der Gleichheit. Doch sind wir nicht bereit, für unsere Zivilisation zu kämpfen? Oder haben wir schon aufgegeben?

Giulio Meotti, Kulturredaktor für Il Foglio, ist italienischer Journalist und Autor.

43 Gedanken zu „Europa wehrt sich – mit Kerzen und Teddybären

  1. Reini

    “Oder haben wir schon aufgegeben?” … ja, wir haben unsere Werte aufgegeben, der Islam hat Europa eingefangen. In dritter Generation der Islamischen Zuwanderer sind gravierende Rückschritte der europäischen Werte zu erkennen, sie ziehen in den Krieg. Die Politik hat Angst in diese Religion einzugreifen, eine harte Einschränkung des Islam könnte der Auslöseknopf für weitere Anschläge sein, bis hin zur totalen Eskalation. Dann könnte hat der IS sein Ziel erreicht haben,…

  2. Dr.Gerd Eichberger

    Der Kampf gegen den politischen Islam kann sich nicht nur auf der militärischen Ebene abspielen. Er muss auch auf intellektuellem Niveau bekämpft werden. Und hier ist es vor allem der Kampf gegen eine monotheistisch-fundamentalistische Einstellung, die vorgibt, die Lösung der Dinge in einem Buch zusammengefasst zu sehen. Die Muslime sollten Lyotard lesen, den französischen Philosophen, welcher die Postmoderne als den Abschied von den großen Metaerzählungen definiert hat. Es gibt nicht EINE Erklärung für die Vielfalt der Welt. Für ungebildete Muslime, welche ihr Analphabetentum durch eifriges Auswendiglernen des Korans pflegen, sind solche Überlegungen natürlich nicht nachvollziehbar. Somit: Aufklärung, Bildung, Diskussion und Mut zum Aussprechen unangenehmer Ansichten!

  3. Fragolin

    Bitte die Blockflöten und Weihnachtslieder nicht vergessen! Wenn unsere Töchter beginnen, auf der Blockflöte “Stille Nacht” zu spielen, implodieren den Islamisten die Trommelfelle!

  4. Fragolin

    @Dr. Gerd Eichberger
    Es adelt Sie, so viel Vertrauen zu haben, dass Sie dazu aufrufen, mit den Tauben Schach zu spielen…

  5. mariuslupus

    “Europa hat noch nicht erkannt”, Europa kann nichts erkennen. Es geht um die, die in den letzten Jahren das Sagen haben in Europa. Die Europa mit voller Absicht in die Katastrophe führen. Merkel, als die Bestimmende, wird ihren Kurs Europa in die Voraufklärungszeiten, mit unmündigen Leibeigenen zurückzuführen, fortsetzen. Bis jetzt war sie, aus ihrer Sicht, erfolgreich. Die eingeschleppten Muslime dienen dabei als Hilfstruppen.

  6. Fragolin

    “Die Dummheit von Regierungen sollte niemals unterschätzt werden.” Helmut Schmidt

  7. Historiker

    Es ist eine Lüge zu behaupten, die terroristischen islamischen Anschläge hätten unser tägliches Leben nicht verändert. Es würde mir nicht mehr im Traum einfallen auch nur IRGENDEINE Großveranstaltung (selbst in Österreich) zu besuchen. Das Risiko in die “Aktion” eines Gstörten zu geraten, nehme nicht nur ich, sondern auch viele andere, nicht mehr in Kauf. Eine gute Freundin besuchte (gegen meinen Rat) die Eröffnung der Wiener Festwochen am Rathausplatz (mit TV-Übertragung). Fazit : Es ist Gott sei Dank kein Anschlag passiert, aber das funkelnagelneue Iphone war weg, – geklaut. Überschaubar lustig. Aber, meines Erachtens, selbst schuld . . . Fakt ist : Unser Leben hat sich verändert. – Und wie sagte schon Harald Schmidt, der begnadete Zyniker, auf die Frage, warum er keine Witze über den Islam mache : “Ich bin doch nicht lebensmüde !” – Die Wahrheit und Wirklichkeit ist überall nachzulesen, wird aber geleugnet oder ignoriert. Es wird noch schlimmer kommen. Nicht nur ich spür das . . .

  8. sokrates9

    Wir sind tatsächlich im Krieg – asymetrische Kriegsführung heißt das heute – nur keiner (wenige) traut es sich zu sagen! was kosten all die Sicherheitsmaßnahmen und Kontrollen an Flughäfen und anderen Veranstaltungen? Wie viel “Freizeit” der Bürger geht durch die tausenden Kontrollen verloren??Was kostet es selbst den simpelsten Krampuslauf abzusichern, Betonsperren aufzustellen, Rucksäcke zu durchsuchen usw ??
    Wahrscheinlich sind die Sicherheitskosten schon höher als die laufenden Kosten unserer Armeen!!.

  9. Fragolin

    @sokrates9
    Ja schon, aber das schafft Arbeitsplätze – wie die finanziert werden ist den Roten schon immer vollkommen egal gewesen…

  10. juhu

    “Heute gibt es mehr britische Muslime in den Reihen von ISIS als in den britischen Streitkräften. ”
    Europa hat begriffen, und die notwendigen Maßnamen gesetzt. z.B. Isolierung der Britischen Inseln. Abzug der EU-Institute zum Schutz des Personals. Schließung der Grenzen. Einfrierung der Geldmittel. Abzug der Banken.

    Bei diesen massiven Maßnahmen, muss Englang klar weden, dass mit der EU nicht zu spassen iist. Die EU hat noch weitere Pfeile im Köcher, z.B die Trennung Emgland Schotttland. oder der irische Grenzzaun.

  11. Gerald

    Dr. Eichberger
    Sie meinen, Menschen, speziell jungen Männern, die ihr gesamtes Leben nur von der Überlegenheit der muslimischen Religion und Lebensweise hörten, zudem oft minder bis unterdurchschnittlich geistig ausgestattet sind, durch Bildung unsere Werte näher zu bringen? Das sehe ich als eine romantische, kindlich naive Vorstellung!

  12. Christian Peter

    Die Erkenntnis ist eine ganz andere : Die Terrorbekämpfung der westeuropäischen Regierungen geht völlig ins Leere (es wurde genug getan, es wurden eigene Geheimdienste gegründet, es wurden Geldflüsse trockengelegt, es gibt harte Strafen für ‘Heimkehrer’, etc. etc., – dennoch begehen halbwüchsige Analphabeten regelmäßig Terroranschläge in Europa), es bringt nichts, sich nur um radikalisierte Muslime zu kümmern, man endlich den Islam selbst als die Ursache der Probleme erkennen.

    Das bedeutet : Man muss dem Islam als ersten Schritt den Status als anerkannte Religionsgemeinschaft samt aller damit verbundenen Privilegien entziehen (insb. Religionsunterricht an Schulen, Islamkindergärten, u.a.), in einem zweiten Schritt kann ein Islam – Verbot samt Schließen der Moscheen und anderer islamischer Einrichtungen erfolgen, sollte auch diese Maßnahme nicht greifen, muss die islamische Glaubensgemeinschaft auf die Terrorliste gesetzt werden, wie das bei anderen gewaltbereiten Glaubensgemeinschaften längst üblich ist (z.B. Glaubensgemeinschaft OM, die in der EU wegen eines einzigen Anschlages 1995 in Japan knapp 20 Jahre als terroristische Vereinigung galt, in den USA noch heute).

  13. Dr.Fischer

    sokrates9 10.11 h “wir sind im Krieg” – aufpassen, Dr. Zakrajsek wurde für eine solche Feststellung vor kurzem verurteilt.

    Der Islam ist eine friedfertige, barmherzige , gerechte , tolerante , kluge und liebevolle Lehren verbreitende Religion!!
    PS
    (Schleimspur Ende)

    PPS
    (Nur noch übelkeitserregend. Vor dem morgendlichen Nachrichtencheck empfiehlt sich zunehmend kein Frühstük einzunehmen)

  14. Dr.Gerd Eichberger

    Das find ich doch wirklich gut. Hätte ich mich selbst nicht getraut, es so zu formulieren. Aber im Prinzip stimme ich mit Ihren Gedanken überein. ABER: Wie machen wir das, diesen Diskurs in unserer Gesellschaft zu fördern? bei all den Islamverstehern und -verteidigern? Eine Psychoanalyse – Psychotherapie der Gegenwartsgesellschaft? Oder eine Konzentration auf politische Parteien die unsere Ansichten unterstützen?

  15. Dr.Fischer

    Werter Herr Dr.Eichberger, gehn´s ma bitte mit der Psychoanalyse , wir haben nicht mehr so viel Zeit, die Hintergründe zu analysieren und verstehend abzunicken oder klug konfrontierend zu kommentieren. Und zu warten, ob und was sich währenddessen verändert oder nicht 🙂
    Die bildungsreduzierte Mehrheit subtil zu Selbstreflexion, Selbstverständnis und daraus sich entwickelnden selbstbestimmten Lebensentwürfen, die in weiterer Folge weder das Individuum noch die Gesellschaft schädigen,
    im besten Sinne psychotherapeutisch zu motivieren – das können Sie doch nicht im Ernst gemeint haben. Es ist längst Feuer auf dem Dach, es folgt ein islamistischer Mordanschlag auf den anderen (vorgestern Manchester, gestern Ägypten, heute Kabul) und das einzige “Gegen”mittel, das der Politik bis herunter zur Lokalpolitik (siehe übrigens den Bürgermeister von Kassel als Sultan samt Krumschwert verkleidet, heute auf Jouwatch zu bestaunen) einfällt, ist Anpassung an islamische Strukturen und immer engere Maulkorbgesetze gegen jene, die auf die Fehlentwicklung verweisen.

  16. Christian Peter

    @Tom Jericho

    Von dieser FPÖ ist absolut nichts zu erwarten, die wollen in eine Regierung – um jeden Preis. Außerdem ist bei der FPÖ inhaltlich nichts zu holen, außer ‘wir brauchen weniger Zuwanderung und meht Abschiebungen’ ist von dieser Partei nichts zu hören. Dasselbe gilt für die AfD, die neuerdings immerhin ein Kopftuchvervot fordert, eine Forderung mit lediglich symbolischem Charakter angesichts der Bedrohung durch den Islam.

  17. mariuslupus

    @Christian Peter
    Was soll die FPÖ noch schlechter machen als SPVPÖ ? Das gleiche auf die AfD. Schlechter als CSDP geht nicht mehr. Das gleiche wird auch für Macron zutreffend sein. Aber den Leuten gehen die Augen nie auf. Wäre auch schlimm, in die Fratze der selbstverschuldeten Realität blicken zu müssen.

  18. Historiker

    Wie sagte der deutsche Fussballtrainer Magath vor vielen Jahren im TV : “Der Drops ist gelutscht !” – Es sind schon viel zu viele da, die man NIE wieder loswerden wird, die Führung in AT, DE und EU viel zu schwach, die Demografie unumkehrbar, u.v.m. – Man kann sich nur mehr mit seinesgleichen zum Heurigen zurückziehen und zusehen wie die TITANIC-Europa untergeht . . .

  19. Dr.Fischer

    Die Führung ist nicht zu schwach.
    Die verantwortlichen und vom Souverän bevollmächtigten Politiker WOLLEN die demographische Entwicklung nicht umkehren.

  20. raindancer

    @ Historiker 31. MAI 2017 – 14:53
    die Titanic geht wohl aus banktechnischen Gründern unter, aber man kann sagen, dass Europa in der Tat zwei Gesellschaften beherbergen wird …Allahfans und solche die die Allahfans in Freiheit überstehen und überleben.

  21. Historiker

    @raindancer
    Danke für Ihr Video von Daniele Ganser über die USA ! Großartiger Vortrag. Habe mir die ganzen 2 h 20 min angehört. Beeindruckend. Habe D.Ganser bis dato nicht gekannt. Das nenn ich mal eine “Bereicherung”. Bitte mehr Links von dieser Qualität ! > https://www.youtube.com/watch?v=ANFDpe0gzMw

  22. raindancer

    ja ich finde ihn vor allem aus menschlicher Sicht mit dem Schwerpunkt Friedensprojekt eine Bereicherung.
    Für mich bleibt der Islam nach wie vor eine grosse Gefahr für die Welt. Ich würde aber auch ein Christentum dass sich in die Legislative und Gesellschaft mit ihren ursprünglichen Dogmen drängt als grosse Gefahr sehen.
    Leider wird das beim Islam toleriert und dies noch mit kombiniert mit der Asylpolitik …gute Nacht!
    Ebenso sehe ich eine Verteufelung der Staaten als unangebracht, denn mir ist eine Übernahme durch die States allemal lieber als durch einen Ajatollah oder Erdogan 🙂
    Aber natürlich sieht man die Welt anders, wenn man erst mal die Hintergründe und Machtspiele erkennt.
    Es geht um Energie.Es gibt Eroberer ja ..aber speziell Afrika mit der Geburtenrate richtet sich selbst zugrunde und der Nahe Osten mit dem Fundamentalismus ebenso.
    Das sagen natürlich so friedliebende Menschen wie Ganser nicht, und ich schätze seine Methode der Analyse sehr.
    Im Moment empfinde ich den Islam Kuschelkurs speziell von Deutschland aber natürlich auch Gesamteuropa als 100 mal gefährlicher als die Staaten.

  23. Johannes

    Bei 9\11 vermischen sie meiner Meinung nach ein paar Dinge. Die Taliban sind sicher ein übles Pack aber mit 9\11 haben sie nichts zu tun das war der von der Politik Amerikas und Saudi Arabiens enttäuschte Bin Laden der mehrheitlich Männer aus Saudi Arabien dafür aufbaute und einsetzte.
    Der Krieg gegen Sadam Hussein hat damit schon gar nichts zu tun und war von Männern konstruiert und einem Präsidenten durchgeführt gegen dem Trump wie ein Erwachsener wirkt.
    Dieser Krieg hat die arabische Welt in ihren Grundmauern erschüttert und erst die Rückbesinnung auf einen fanatischen Glauben produziert.
    Es waren die falschen Kriege die geführt wurden und die uns letztendlich in die heutige Situation bringen.
    Es war Amerika und seine Verbündeten die sie führten und so ist die jetzige Situation auch das Ergebnis dieser fehlgeleiteten Kriegspolitik.
    Nichts desto trotz sehen wir in der Realität das es fatal ist den überdies schon sehr aufgeladenen Islam der sich in der Gegenwart in einem Tollwut ähnlich schäumenden Fieber befindet nach Europa zu lassen.
    Die Büchse der Pandora wurde geöffnet und es gibt keinen Weg daran vorbei sich dieser Gefahr endlich bewußt zu werden. Wir werden keinen Euro-Islam bekommen, alles was wir bekommen ist noch ein Stück-Zeit (um in Merkelscher Diktion zu sprechen) dann wird sich die Zuwanderung und ihre Folgen verselbständigen und große Gewaltpotenziale wie schon jetzt in Nahost werden sich auftürmen.
    Es wird der Tag kommen da wird die staatliche Gewalt gegenüber der Masse an aufgebrachten Gläubigen machtlos sein. Ähnlich den unangemeldeten Türkendemos in Wien wird die staatliche Gewalt nur Zuschauer sein.
    An diesen Tagen werden so viele Menschen auf der Straße sein das die Politik es nicht riskieren wird einzugreifen, zu groß wird jene Bevölkerungsgruppe sein als das der offizielle Staat noch Macht hätte sie unter Kontrolle zu bringen.
    Diese Vorgänge werden die Veränderung ankündigen, das ist meine Meinung, man wird sehen.

  24. KTMTreiber

    Die Saat der 68er Bewegung ist aufgegangen. Dank derselben sind deren Dogmen “gesellschaftlich” verankert. Für den “kleinen Mann” verständlicher ausgedrückt: “Eine linkslinksliberale, veganverschwulte, gendergerechte und politisch korrekte Gesellschaft hat das sprichwörtliche “Sagen”. Mit drei Worten: “Wir haben fertig”.

  25. Christian Peter

    @Johannes

    ‘Das Ergebnis fehlgeleiteter Kriegspolitik’

    Hören Sie auf mit dem Unsinn, die Kriege der USA im Nahen Osten waren eine sinnvolle Reaktion auf die Anschläge von 9/11 und dem Kampf gegen den Terrorismus geschuldet. Ohne 9/11 hätte es diese Kriege vermutlich niemals gegeben. Der Nahe Osten ist und war immer schon ein Pulverfass, das hat nichts mit fehlgeleiteter Kriegspolitik zu tun.

  26. Christian Peter

    @Johannes

    Sie machen sich die typische Propaganda der IS – Jihadisten zu eigen : ”Der Westen beutet uns aus, daher sind wir so arm”, ”Der Westen besetzt unser Land und raubt uns die Freiheit”, etc. etc.

  27. sokrates9

    Christian Peter@ Schauen sie sich die dilettantischen Terrorattentate seit 9/11 an! LKW, Messer / bisschen Sprengstoff – eigentlich Meilenweit von einer Logistik entfernt die 4 Flugzeuge zeitgleich in der USA 27 Terroristen koordiniert! Lässt das nicht Schlüsse zu??

  28. KTMTreiber

    @Sokrates:

    Ich persönlich habe schon meine Schlüsse gezogen. Entweder waren Al-Qaida damals und der IS heute zu DÄMLICH um wirklich “Nägel mit Köpfen” zu machen. Würde ich irgend eine weltweite terror. Bewegung befehligen, dann würde ich 5er – 8er Teams in sämtliche Hauptstädte (bewaffnet mit AK-47 / ein paar Handgranaten und ein paar RPG’s) Europas (London, Paris, Wien, Berlin, Rom, Stockholm, Brüssel, ect.) entsenden und ZEITGLEICH (auf die Minute) losschlagen lassen. – Europa wäre gelähmt und ich hätte einmal ein “Statement” geliefert. Warum dies nicht geschieht (kann doch wirklich kein Problem sein – bei den vielen IS- Fans) ist mir persönlich “schleierhaft” … 😉

  29. astuga

    @Sokrates9
    Auch die Attentäter von 911 gingen teilweise extrem unprofessionell vor.
    Man denke an die Ausbildung in der Flugschule, wo sie durch ihr Verhalten entsprechend auffielen.
    Es ist auch nicht so, dass jedes aktuelle Attentat (ob verhindert oder ausgeführt) schlecht geplant wäre.

    Bei 911 hatten die Fundamentalisten einerseits Glück, andererseits waren die Sicherheitsbehörden nachlässig, auch aufgrund falscher Politik in den Clinton-Jahren zuvor.
    Man denke an die USS Cole im Jemen, oder den Anschlag auf die US-Botschaft in Kenia.
    Damals wollte ja sogar der Sudan Osama bin Laden an die USA ausliefern (über Vermittlung eines sudanesisch-amerikanischen Geschäftsmannes).
    Präsident Clinton ließ stattdessen eine harmlose Fabrik im Sudan bombardieren.

  30. astuga

    @KTMTreiber
    Nun 911 war ja nicht der erste oder einzige Anschlag dieser Gruppierung.
    Kenia, Jemen (USS Cole), 911, Madrid, Bali, London…

    Das Leben ist halt kein Actionfilm wo alles spannend und nach Drehbuch läuft.
    Sicherheitsbehörden wie Terroristen begehen Fehler, sind schlampig oder schätzen Situationen falsch ein.
    Bei beiden Parteien gibt es Fraktionen die untereinander eifersüchtig sind und die sich gegenseitig behindern.
    Planungen laufen schief, finanzielle Mittel erreichen nicht ihre Empfänger oder genügen nicht.
    Selbstmordattentäter die auch intellektuell auf der Höhe und zuverlässig sind muss man erst mal finden.
    Etc. pp.

  31. Christian Peter

    @sokrates9

    Sie sagen es. Der US – Krieg gegen den Terrorismus war höchst erfolgreich, Al Kaida wurde zerschlagen und Osama Bin Laden getötet. In den USA gab es seit 9/11 keine nennenswerten Terroranschläge durch Muslime. Die USA für die verheerenden politische Versäumnisse europäischer Regierungen verantwortlich zu machen, welche Millionen Wirtschaftsflüchtlinge samt ISIS – Terroristen aus dem Nahen Osten mit offenen Armen empfangen und dadurch den Terrorismus nach Europa importieren, ist ungeheuerlich.

  32. Christian Peter

    Woran könnte es liegen, dass es in bestimmten europäischen Ländern ausufernde Probleme mit Terrorismus gibt, aber nicht in Ländern wie Ungarn, Polen oder Tschechien ?

  33. Dr.Gerd Eichberger

    Ich darf dazu eine Info aus meinem Lehrgangsbesuch über Salafismus an der Donau-Uni-Krems übermitteln: Viele “muslimische” !! Dozenten teilten uns mit, dass bei den Selbstmordattentätern offensichtlich in vereinzelten Fällen intellektuelle Defizite vorliegen würden, weil die Attentate ansonsten viel erfolgreicher wären. Ich habe das mit einer gewissen Fassungslosigkeit wahrgenommen. Aber – zynisch formuliert – ist das doch wieder ein glück für uns..

  34. Christian Peter

    @Dr. Eichberger

    ‘Glück’ würde ich es nicht nennen, es ist erschütternd, dass halbwüchsige Analphabeten aus dem Nahen Osten in Europa regelmäßig Terroranschläge begehen. Wenn Sicherheitsbehörden und Geheimdienste nicht einmal Analphabeten im Griff haben, kann man sich vorstellen, wie es um die öffentliche Sicherheit und Ordnung in Westeuropa bestellt ist.

  35. astuga

    @Dr.Gerd Eichberger
    Nun, ein Selbstmordattentat zu begehen ist eine psychische Ausnahmesituation.
    Ein ansonsten mental gesunder Fanatiker kann sich wohl für kurze Zeit so pushen und motivieren, dass er zur Tatbegehung bereit ist.
    Es wird aber schwierig sein, diesen Erregungslevel und Druck über einen längeren Zeitraum aufrecht zu erhalten, vor allem wenn niemand anderer da ist der einen motiviert oder auch Druck ausübt.
    Auch nicht jeder japanische Soldat oder Flieger im 2. WK war bereit sich selbst zu opfern.

    Bestimmte soziale Defizite oder psychologische Störungen sind dann bei einen opferbereiten Täter eventuell hilfreich.
    So wie bestimme kulturelle Prägungen, also jede Kultur wo es einen idealisierten Todes- und Opferkult gibt.
    Zuviel reflektieren und nachdenken ist sicher nicht hilfreich bei solchen Personen.

  36. Christian Peter

    @astuga

    Entspricht nicht ganz den Tatsachen, Selbstmordattentäter stammen aus allen Gesellschaftsschichten, was logisch ist, denn im Islam gelten Selbstmordattentate als eine Heldentat. Bloß in Westeuropa stammen die Täter stets aus unteren sozialen Schichten, weil muslimische Einwanderer fast ausschließlich aus diesen Schichten stammen.

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