Europa wird afrikanischer werden

Von | 11. August 2015

“…Die einen werden Migranten gezielt hereinlassen, ansonsten aber ihre Grenzen sichern, um minimale Sozial- und Zivilstandards halten zu können. Japan, Singapur, Kanada und Australien liefern die Vorbilder. Skandinavien mit einer neuen Kalmarer Union könnte zuerst folgen. Andere Staaten werden weitermachen wie bisher. Aber sie werden damit riskieren, dass sich die sozialen, religiösen und ethnischen Konflikte zuspitzen und ihre Leistungsträger in die stabileren Staaten fliehen. Anschauungsmaterial dafür liefern nicht nur Detroit oder Marseille, sondern hierzulande auch Berlin oder Bremen….” (“Cicero”, sehr lesenswert)

15 Gedanken zu „Europa wird afrikanischer werden

  1. Christian Peter

    Die traurige Wahrheit : Selbst wenn wir Hunderte Millionen Flüchtlinge aufnehmen, wird sich am zugrundeliegenden Problem der Armut nichts ändern und die Flüchtlingsströme werden nicht versiegen. Armut wird sich durch Migration niemals beseitigen lassen, der Anstoß zu Veränderungen muss in den Herkunftsländern erfolgen. Erst wenn die Entwicklungsländer politisch und wirtschaftlich aufgeholt haben, werden sich Menschen nicht mehr veranlasst sehen, ihre Heimat zu verlassen.

  2. Mona Rieboldt

    Deutschland wird gerade zur Gesinnungsdiktatur. Wer mit der Asylantenflut nicht einverstanden ist, gar über die Kriminalität von Asylanten, genannt “Flüchtlinge”, berichtet, das auch noch in Kommentaren schreibt wie Facebook, wird jetzt vom Staatsschutz verfolgt wegen angeblicher “Hasskriminalität”.
    Nur die deutschen Arbeitnehmer zahlen das Chaos, das von Politikern angerichtet wird.

  3. Selbstdenker

    Der Vergleich mit Detroit ist in mehrfacher Hinsicht treffend:
    1. Wirtschaftlicher Aufstieg
    2. Bevölkerungswachstum vor allem durch Zuzug
    3. Etablierung einer Entitelment Society
    4. Soziale Unruhen
    5. Flucht der Leistungsträger
    6. Niedergang

    Detroit ist die Kristallkugel in der man die Zukunft Europas sehen kann.

  4. Thomas Holzer

    “Selbst wenn wir Hunderte Millionen Flüchtlinge aufnehmen,….”

    Da haben Sie recht; die Armut in den Ländern, aus welchen die sogenannten Flüchtlinge ausreisen, wird nicht weniger, dafür wird bei uns die Armut mehr, die Niedergang schneller voranschreiten, die sozialen und gesellschaftlichen Verwerfungen schneller virulent werden.

    Das einzige, was uns tröstet ist das Faktum, daß wenn wir dann schlußendlich genauso arm sind wie die Herkunftsländer, der Zustrom versiegen wird 😉

  5. mike

    auf die Kolonialisierung durch Afrikander können wir wirklich verzichten – man sehe sich nur in Afrika um, überall Chaos und Niedergang. Hauptsächlich karnickelhafte Vermehrung in verschiedenen Ländern ist bemerkbar. Auch Südafrika geht den Bach hinunter. Offensichtlich sind diese Leute zu nichts wirklich im Stande, sogar die Ackergründe sind an China und Indien verkauft. Dort arbeiten dann die Chinesen und Inder, nicht die Afrikaner. Stammes- und Religionskriege werden nach Europa verlagert.
    Reaktion der europäischen Gutmenschenmafia: wir brauchen mehr Geld für unsere Gutmenschenindustrie.
    Wann wird man endlich erkennen, dass der Weg in die falsche Richtung geht? Wann wird man sich endlich Australien zum Vorbilöd nehmen, das die Einwanderung entsprechend -hart und konsequent- geregelt hat ?
    Zufällig fällt mir hier ein Artikel in die Hände, wie man sich als Gast (=Flüchtling) aufführt: http://orf.at/stories/2293420/

  6. Christian Peter

    Außerdem ist es zutiefst widersinnig und ungerecht, gerade Gesetzesbrecher (illegale Einwanderung) mit einem besseren Leben in Europa zu belohnen, während Flüchtlinge, die sich an die Gesetze halten und sich auf legalem Wege um Asyl bemühen, lange anstellen müssen.

  7. Thomas Holzer

    @mike
    Das “beste” Beispiel an der kollektiven Unfähigkeit der einheimischen Bevölkerung ist wohl Rhodesien.
    Mir ist kein anderes Land der jüngeren Geschichte bekannt, welches in so kurzer Zeit von der Bevölkerung kollektiv so abgewirtschaftet wurde…….
    Ein Trauerspiel; und daran ist nicht nur Mugabe schuld, sondern alle Schwarzen, die dort leben

  8. Erich

    Zu diesem unendlichen Thema, das die Zeitungen seitenweise füllt, hat mich heute ein Interview aus den SN etwas erregt. Mir bleibt verborgen, warum die Meinungen von Schauspielern und Autoren zu Gott und der Welt so gerne in den Medien als wichtige Informationen wiedergegeben werden. Viele Leser übersehen doch, dass es sich um eine Einzelansicht handelt – so wie die des Nachbarn von nebenan – und nicht um eine objektive Aussage, der man unbedingt folgen muss.
    Der von mir als Schauspieler geschätzte Herr Obonya ist mir schon einmal im Fernsehen durch seine seltsame Haltung zur Einwanderungsproblematik aufgefallen. Das heutige SN-Interview ist so typisch für die Menschen, die alle, die wollen, zu uns hereinbitten (Das “Refugees welcome”-Syndrom) und uns nachdenkliche Kritiker als Hetzer und Hasser verdammen. Erfreulich nur, dass der Interviewer in den Antworten des Herrn Obonya doch ein bisschen Widersprüche aufzeigt. Am Gesamttenor ändert das aber nichts. Lesen Sie selbst:
    http://www.salzburg.com/nachrichten/spezial/festspiele/salzburger-festspiele/hinter-den-kulissen/sn/artikel/cornelius-obonya-als-jedermann-was-hat-todesangst-bewirkt-161355/

    PS.: seit dem Salzburger sektoralen Bettlerverbot ist die Anzahl auf die Hälfte zurückgegangen. Vor den Festspielhäusern ist übrigens kein Bettelverbot – da sitzen dann gleich 4 bis 6. Ich fürchte nur, dass die bösen stinkreichen Festspielbesucher kaltherzig sind und die Euros nicht tonnenweise in die Becher werfen. Vielleicht sollte denen Herr Obonya zeigen, wie man handeln muss?? Er kommt ja öfters von Wien nach Salzburg zum “Jedermann”.

  9. Thomas Holzer

    typisch: der Mann neigt zu Verallgemeinerungen, hat wenig Ahnung von Geschichte (typisch links), fördert mit seinen Gaben das Bettlertum (ich bin auch gegen ein Bettelverbot) und schimpft über “rechts” nicht bedenkend, daß die “bösen Rechten” eigentlich nationale Linke sind……

    Kurzum: das Interview war und ist entbehrlich 🙂

  10. mike

    es ist traurig, dass diese sogenannten VIPs, deren Bildung meist eh nur durchschnittlich ist (hoffentlich), überall ihren Senf dazugeben dürfen.
    Zumindest mich interessiert überhaupt nicht, was ein Obonya oder ein Düringer oder ein Til Schweiger etc. etc. absondert, problematisch ist, dass viele Leute vermutlich sogleich die Meinung dieser Leute übernehmen…

  11. astuga

    Europa wird afrikanischer werden…
    Und islamisch-orientalischer (de facto existiert ja auch bereits die Mittelmeer Union als Erweiterung der EU – interessanterweise auf Betreiben Sarkozys, der gerne den Scharfmacher in Sachen Migration und Integration spielt – aber eben nur spielt).

    Oder nennen wir es der Einfachheit halber Balkanisierung.
    Aber das sind alles nur Aufhänger, letztlich läuft es darauf hinaus, dass Europa heterogener und gespaltener.
    Konfliktträchtiger, ärmer, extremistischer, religiöser und abergläubischer, gewalttätiger, asozialer, männlich-chauvinistischer etc. pp.
    Und die Bevölkerung wird sich in weiten Teilen nur mehr geringfügig mit dem Staat oder der Gesellschaft, aber dafür mehr mit der eigenen Community identifizieren.

    Letztlich haben unsere Politiker Glück, dass die Bevölkerung lethargisch, bequem und wohlstandsverwöhnt ist.
    Sonst gäbe es am Ring nicht genug Laternenmasten.
    Als Gaddafi sein Land vor Jahren durch massive Zuwanderung aus Schwarzafrika “afrikanisieren” wollte (er gab sich ja mit Hilfe einiger Potentaten der Afrikanischen Union auch den Titel König von Afrika) zogen Lynchmobs durch die Straßen der libyschen Städte, und machten Jagd auf Schwarzafrikaner.
    Einige afrikanische Länder schickten sogar Flugzeuge um ihre Bürger ausfliegen zu lassen.
    War für westliche Medien natürlich uninteressant, da es nicht in deren ideologische Erzählung passte.
    http://www.gfbv.it/3dossier/me/libyen.html

    Zum Abschluss zwei vertrottelte grüne Zitate.
    Glawischnig – Auch meine Großmutter hat Kopftuch getragen (Glawischnigs Enkeltochter wird wieder eines tragen – müssen)
    Vassilakou – Multikulti ist kein Streichelzoo (Richtig, sozialer Friede ist was für Warmduscher. Gut ist, was hart macht!)

  12. Selbstdenker

    @Christian Peter
    7. August 2015 – 14:13
    Selbstdenker

    @Marianne:
    Nicht zu vergessen: die sogenannte “Leerstandskonferenz”

    Die werden doch nicht…? Oder etwa schon?
    – See more at: https://www.ortneronline.at/?p=36357#comments

    Die Realität holt einem inzwischen fast schon vor dem Drücken vom “Kommentar verfassen” Knopf ein.

    In Österreich wurden solche Forderungen berits vor circa einem Jahr ventiliert und – Überraschung! – von der SPÖ Salzburg gleich aufgegriffen. Bei den Bessermenschen gilt eben der Grundsatz: “Was Du nicht willst, das man Dir tu, das füg einem andern zu”.

    Fairnesshalber muss man sagen, dass Eigentümerrechte bereits seit mehreren Jahrzehnten massiv ausgehölt werden. Die meisten Leute haben dies im Glauben, dass sie selbst davon nie betroffen sein werden, mit einer gewissen Schadenfreude beobachtet.

    Es ist wie bei einen unbehandelten Steinschlag in der Windschutzscheibe: es beginnt mit einer kleinen Beschädigung, reißt langsam immer weiter ein und zerspringt dann plötzlich in tausend Teile.

    An dieser Stelle muß ich glatt eine Lanze für die Migranten brechen: die unverzeihlichen Fehler wurden bereits lange vor ihrer Ankunft gemacht. Da sie zeitnah zum letzten Akt in Erscheinung treten, wird man ihnen diese Fehler anlasten. Dabei ist der eigentliche Gauner, der sich beim Wirt als “edler Spender” präsentiert und andere die Rechnung zahlen lässt, bereits längt über alle Berge.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.