Europa zahlt Aufrufe zum Judenmord

Von | 17. Oktober 2015

Was die EU und die USA als Hauptgeldgeber über die UNO so alles finanzieren: “Ein UNWRA („United Nations Relief and Works Agency for Palestine Refugees“) -Mitarbeiter fordert, die „zionistischen Hunde zu erstechen“, ein anderer postet auf seiner Facebook-Seite ein Video, das Attacken auf Juden glorifiziert. Ein UNWRA-Lehrer teilt das Video eines Hasspredigers aus dem Gazastreifen, der, ein Messer schwingend, zur Ermordung von Juden aufruft. Eine UNWRA-Lehrerin teilt eine Zeichnung, in der ein vermummter Palästinenser Geige spielt, allerdings nicht mit Violone und Bogen, sondern Messer und Schlüssel. Mit der Kuppel des Felsendoms im Hintergrund ist die Message klar: Die tödlichen Angriffe auf Juden sind der Schlüssel zur ‚Befreiung Jerusalems‘ (weiter hier)

4 Gedanken zu „Europa zahlt Aufrufe zum Judenmord

  1. Fragolin

    Warum auch nicht?
    Die Raketen, die die sanftmütigen Anhänger der Friedensreligion auf die windelbewehrten Okkupanten in israelischen kindergärten abfeuern sind doch auch zum Gutteil mit unseren Entwicklungshilfegeldern finanziert. Deutschland hat gelernt: Die unschönen Dinge des Lebens wie Judenmord oder Grenzabriegelung delegiert man durch die Hintertür an andere; das beschönigt das eigene Image. Da kann man sich so schön vornherum empören und belehren und moralisieren und was des Deutschen Tugenden noch so sind, solange man genug Geld hat um die anderen die Drecksarbeit erledigen zu lassen.

  2. elfenzauberin

    Ich finde, es wäre höchste Zeit, sich einmal ernsthaft mit dem Thema Antisemitismus auseinanderzusetzen. Solange im Denken der meisten Menschen der Antisemitismus bei den rechtsradikalen verortet wird, ist eine sinnvolle Diskussion gar nicht möglich. Viele glauben nämlich, sie können gar nicht antisemitisch sein, weil sie ja so brav gegen den Nationalsozialismus sind.

    In Wahrheit haben sich die Verhältnisse in der Gesellschaft längst umgekehrt. Der Antisemitismus geht in den westlichen Industriestaaten in erster Linie von Moslems aus. Wenn sich Juden in Malmö nicht mehr mit der Kippa auf die Straße wagen, dann nicht wegen der Schweden, sondern wegen der dort ansässigen Moslems. Und ja, es gibt nicht nur einen Antisemitismus unter Moslems, sondern auch unter den Linken, sehr gut versteckt hinter Islamophilie und Antizionismus. Wenn man die Zustände in den palästinensischen Autonomiegebieten mit denen des Holocaust vergleicht, wie das etliche Linke gerne machen, so ist das ohne wenn und aber nicht nur geschmacklos, sondern klar antisemitisch.

    Für mich erklärt sich damit der blinde Haß der Linken auf die Rechten, die im “Kampf gegen rechts” ihren Ausdruck finden. Man sucht die Fehler eben bei den anderen, der einem allzu ähnlich ist, nur damit man nicht die böse eigene Fratze sieht. Mich erinnert “Kampf gegen Rechts” auch in der Rhetorik an “Mein Kampf” – es gibt eben viele verbindende Elemente zwischen den nationalen und den internationalen Sozialisten.

  3. Gast11

    Ich möchte hier keine wissenschaftliche Abhandlung zu diesem Thema verfassen, das an sich hoch komplex ist. Allerdings möchte ich hier den Lesern dieses Blogs und vielleicht auch dem Blog-Meister selber gerne den ein oder anderen Denkanstoß geben.

    – Der Begriff “Antisemitismus” wird teils aus Unwissenheit, teils mit Kalkül falsch verwendet. Die semitischen Juden sind nur eines von mehreren semitischen Völkern, es gibt noch andere Semiten, Araber zum Beispiel sind ebenfalls Semiten. Der korrekte Ausdruck für das, was man in unserer Gesellschaft so gerne als “Antisemitismus” bezeichnet, sollte daher als “Judengegnerschaft” bezeichnet werden.

    – Auch wenn es viele nicht wahrhaben wollen, das Judentum und der Islam sind einander recht ähnlich, denn beide beanspruchen für sich das “Auserwählten-Prinzip”, sei es bei den Angehörigen des “Auserwählten Volkes” oder bei den Anhängern der “Rechtgläubigen Religion”. Und beide sind sich zudem sehr ähnlich, was ihre Verachtung und Geringschätzung aller Andersgläubigen betrifft.

    – Als der Staat Israel gegründet wurde, war das den Juden von den Briten zuerkannte Gebiet nicht menschenleere Wüste, sonder dort lebten bereits seit Generation die Vorfahren der heutigen Palästinenser. Daß damals blutige Vertreibungen der ansässigen Bevölkerung durch die Juden stattfanden wird gerne unterschlagen, ist aber einer der wesentlichen Gründe für die Aversionen die seit damals zwischen Palästinensern und Juden vorherrschen.

    – Zudem erstaunen mich immer wieder die unausgewogenen Reaktionen der Israelis auf vermeintliche Angriffe der Hisbola oder der Palästinenser. Wenn ein selbst gebastelter Knallfrosch, und nicht anderes sind diese Katjuscha-Raketen, explodiert, dabei kaum Sachschaden, und erst recht keine Todesopfer zu beklagen sind, ist die Antwort immer eine großangelegte israelische Militäroffensive mit modernstem us-amerikanischem Militärgerät. Und als Folge dieser Offensiven kommen regelmäßig zahllose palästinensische Zivilisten, auch Kinder, zu Tode. Hinzu kommen noch die beträchtlichen Sachschäden an der palästinensischen Infrastruktur.

    – Israel schert sich seit seines Bestehens weder um UN-Resolutionen noch hält es sich an fundamentalste moralische und gesellschaftliche Regeln. Die Ereignisse vor und während des zweiten Weltkrieges können sicher kein Freibrief für israelische Willkürherrschaft und Apartheit sein. Mit Gewalt ist dem Palästinenser-Problem jedenfalls nicht beizukommen, das hätte man schon seit Jahrzehnten erkennen müssen, oder man will gar keine Lösung dieses Problems aus welchen Gründen auch immer. Das einzige was damit erreicht wird ist eine immer stärker werdende anti-zionistischen Gesinnung bei den Palästinensern und in der arabischen Welt. Und da sich die USA und damit selbstverständlich Europa immer wieder ohne Wenn und Aber auf die Seite Israels stellen, zieht sich die sogenannte “westliche Wertegemeinschaft” seid Jahrzehnten die Verachtung und den Zorn der arabischen Welt zu. Das bekommen wir ja jetzt auch schon seit längerem zu spüren.

    Persönlich möchte ich anmerken, ein Unrecht kann niemals die Legitimation für weiteres Unrecht sein. In diesem Sinne hoffe ich, daß ich den Lesern dieses Blogs etwas etwas zum Nachdenken gegeben habe. Wir alle könnten sicher zum größten Teil in Ruhe leben, wenn nur jeder dort bliebe wo er hingehört, sicher ein paar Störenfriede wird es immer geben. Hätte der Liebe Gott gewollt, daß Araber, Juden oder Neger in Europa oder den USA leben, wären sie dort geboren worden und wären nicht erst vor Jahrhunderten oder Jahrzehnten dorthin auswandert oder versklavt worden. Für die damaligen Europäer gilt das übrigens auch im Bezug auf die heutigen USA.

  4. elfenzauberin

    @gast11

    Sie repräsentieren genau diese Form des Antisemitismus, von der ich oben geschrieben habe.
    Das was Sie als “Knallfrösche” bagatellisieren, sind tödliche Waffen:

    http://honestlyconcerned.info/2006/07/21/bisher-15-zivile-todesopfer-durch-katjuscha-raketen-neuer-angriff-auf-haifa/

    In der christlichen Religion gibt es ein Gebot:

    “Du sollst nicht falsch Zeugnis reden”

    Wäre nicht schlecht, wenn Sie sich einmal an dieses Gebot halten würden, wenn es in ihrer Religion kein derartiges Gebot gibt.

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