Europarat will “Mutter” und “Vater” abschaffen

“….Der Rat in Straßburg will Sexismus bekämpfen und rät zu geschlechtsneutraler Sprache. Es gibt bizarre Ersatzvorschläge…” (bizarr, hier)

8 comments

  1. sybille Stoa

    Die konstruierte und per P.C. angeordnete Linguistik ist postmodern dekonstruktivistisch zerhackend und wirkt einer natürlichen Evolution der Sprache entgegen. Durch die Fixierung auf syntaktische Begriffe geht der sinnliche Klang, semantische Inhalt und die transportierte Pragmatik immer mehr abhanden

    GrünInnen verordnen besonders gerne einen streng asketischen intelektuellen Terminologie fixierten Wahhabitismus an P.C. mit stets belehrender protestantischer norddeutscher Strenge.

  2. Thomas Holzer

    Ich schreib es ja immer wieder; der Sozialismus bedarf keiner Revolutionenmit Blut und Tränen mehr; im ach so fortschrittlichen Europa erfolgt sein Siegeszug per Gesetz, ganz demokratisch. Alles, was verschieden ist, muß mittels Zwang gleich gemacht werden. Jede Verschiedenheit, jeder Unterschied wird als diskriminierend verteufelt, und das wahrlich vulgus populus läßt sich all dies ohne Widerrede, geschweige denn Widerstand gefallen.
    Diese überzahlten und überforderten Parlamentarier sollten mit nassen Fetzen zu ehrlicher Arbeit getrieben werden 😉

  3. Reinhard

    Bei uns ist es genau umgekehrt. Mutter und Vater würden gern den Europarat abschaffen.
    Mal sehen, wer am Ende gewinnt.

  4. caruso

    Sind die Leute total verrückt geworden? Haben sie keine andere Sorgen? Mir geht diese ganze Sexismus und Genderismus so auf die Nerven, daß ich das gar nicht sagen kann. Und ich bin eine Frau, die immer schon gegen gesellschaftliche Diskriminierung war und bin (Frauen, Hautfarbe usw). Aber diese Ideen die anfangs richtig waren (und noch sind) haben inzwischen ein Ausbreitung erfahren, auf Gebiete wo sie nichts zu suchen haben. Deutsch ist nicht meine Muttersprache, ich habe es erst spät einigermaßen erlernt. Mir ist diese Sprache trotzdem wichtig und es schmerzt, wenn ich sehe, wie man versucht es systematisch kaputt zu machen. Und auch mit Hilfe von pc ein Einheitsdenken zu erzeugen. Als ob wir im ehemaligen Ostblock wären, von wo ich herkomme. Schrecklich!
    lg
    caruso

  5. Christian Weiss

    Also wenn bei zusammengesetzten Hauptwörtern der erste Teil auf “er” ändert, muss das geändert werden (FussgängERstreifen, LesERfreundlich, LehrERzimmer)? Diese Problemerfindungsbeauftragten (früher “Politiker”) sollten sich vielleicht doch mal die Mühe machen, wenigstens ansatzweise die Deutsche Sprache zu erlernen. Für die Verhunzung einer Sprache, die in sieben europäischen Staaten Landessprache ist, gehörten diese Irren eigentlich eingelocht.

  6. Rennziege

    9. Februar 2014 – 12:51 Mourawetz
    “Der Artikel ist schon ein bißchen alt. Lohnt es, sich darüber aufzuregen?”
    Naaaa. Schreiender Irrwitz führt sich über kurz oder lang selber ad absurdum. Sobald die österreichische Bundeshymne (deren Verhunzung Christina Stürmers Karriere arg knickte) offiziell zum klassischen und wunderschönen Text von Paula von Preradović zurückkehrt, gibt es zumindest für uns wieder Hoffnung.
    Die Hunderte von völlig unakademischen und hirnlosen Tschender-Lehrstühlen in D und A, eine Verschwendung von Hirn, Zeit und Geld, werden eine Episode bleiben, über die eines Tages sogar die Hühner lachen werden.

  7. Ehrenmitglied der ÖBB

    @ Rennnziege
    T´schuldigung!
    Die Frau Stürmer hat doch nur den Text (um viel Geld) nachgesungen, den Frau Rauch Kallat oder wie sie heisst im Parlament eingebracht hat und der dort auch so beschlossen wurde (leider)?

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