Europas falsches Spiel mit Israel

Von | 14. November 2015

“…Die EU will Verbraucher vor Waren schützen, die in den israelischen Siedlungen produziert wurden. Aber wer schützt Europas Verbraucher eigentlich vor den Brüsseler Verbraucherschützern?….” (hier)

8 Gedanken zu „Europas falsches Spiel mit Israel

  1. Thomas Holzer

    Auf jeden Fall werden derlei Verbote sicherlich wesentlich dazu beitragen, daß es in Europa keine Anschläge fundamentalistischer Muslime mehr geben wird 😉

    Schwedin, Sozialistin und Antisemitin, passt ja perfekt zusammen; daß sie ihre Ansichten aber ohne jeglichen Widerstand allen EU-Untertanen aufzwingen darf, sollte uns auch nicht mehr Wunder nehmen, scheint doch der Widerstand mittlerweile schon gebrochen zu sein.
    Wenn sich die EU-Untertanen nicht mal gegen diesen Schwachsinn wehren wollen, wie wollen sie sich gegen diese Anschläge dann wehren?!

  2. Enpi

    Ich erinnere mich an ein altes s/w Foto aus den 30iger Jahren an dem Nazis Plakate herumtrugen. Darauf stand: KAUFT NICHT BEI JUDEN

    Diese EU Aktion hier ist zwar besser getarnt, aber im Prinzip ähnlich. Dazu paßt auch die Entwicklungshilfe an die Palästinenser. Ein Teil davon fließt (natürlich mit Wissen der EU Geldgeber) in die terroristischen Unternehmungen der Hamas.

    Wann merken die Europäer endlich, daß die EU eine antisemitische Agenda hat?

  3. astuga

    Was ist eigentlich mit Produkten aus dem türkisch besetzen Teil Zyperns, der Westsahara oder aus Tibet und Sinkiang?
    Was ist mit Produkten aus Nordirland, dem Baskenland oder dem Kosovo?

  4. aneagle

    Antisemitismus? Welcher Antisemitismus ! Das hat aber gaaanz sicher nichts mit Antisemitismus zu tun. Genausowenig wie Cecilia Malmström. Diese “liberale” Kommissarin, die, außer in der verblichenen Sowjetunion, wohl nur in einer schwedischen Partei als liberal gelten kann und ansonsten eher durch versuchte Internetzensur aufzufallen weiß.

    Aber Antisemitismus? Nein sicher nicht, woher denn, schließlich ist Malmström Schwedin und daher schon mit der Muttermilch, ( mit der normalerweise bekanntlich der Antisemitismus weitergegeben wird) mit ANTIFA geimpft!!
    Wird etwa etwas anderes behauptet, handelt es sich um einen schweren Fall von astreiner Schwedophobie, einem Rechts-Ableger der Islamophobie. Das kennt man ja.
    Und, das die EU eine antisemitische Agenda hat- das kann man wirklich nur Pegida-Anhängern andrehen. Die Taten der EU sprechen für sich. Sie versucht jährlich mit € 400 Mill (= € 400.000.000,00 ) die Wut der stolzen Palästinenser gegen Israel auf ein Mindestmaß zu senken , ohne Israel dafür etwas zu verrechnen, bescheiden und unbedankt.
    Wer Freunde wie die EU hat, kann sich wohl mit Recht als einsam bezeichnen !

  5. aneagle

    NACHTRAG:
    Das Malmström mit ihrer Agenda zur Kennzeichnung von Waren aus den besetzten Gebieten palästinensische Arbeitsplätze wie sie Araber nur in Israel vorfinden können, nämlich sozialversichert und mit Mindestlohnbarrieren, mutwillig zerstört, ficht diese Frau nicht an. Was kümmert sie das friedliche existentielle Auskommen von palästinensischen Arbeitern? Sie hat ja ihren Job und keiner kann kommen und ihn einfach zerstören. Wahrlich eine Friedensaktivistin der besonderen Güte, ein echter EU- Politruk !

  6. Falke

    “…in der Europa den Judenpogromen vor 77 Jahren gedenkt…” Wenn der Herr Bockenheimer auch noch korrekt Deutsch könnte, hätten seine Artikel wesentlich mehr Gewicht.

  7. gms

    astuga,

    > Was ist eigentlich mit Produkten aus dem türkisch besetzen Teil Zyperns, [..]?

    Diese ansich schon perverse Aktion [1] entfaltet exemplarisch ihre besondere Infamie in Zusammenschau mit einem EU-Text vom Juli 2015 [2] über die geschützte Herkunftsbezeichnung eines auf der Insel Zypern hergestellten Käses.
    Während im einen Fall sinngemäß selbst “Golan” oder “Westbank” anstatt “Israel” den Heuchlern des obersten Politbüros als Herkungsangabe nicht reichen würde, Kunden vor einem möglichen Fehlgriff im Verkaufslokal zu bewahren, zumal diese alleinige Nennung den Umstand israelischer Besatzung nicht betont, wird im anderen Fall die Okkupation Nordzyperns sogar explizit verschleiert.

    Zum Drüberstreuen verweist die EU-Aktion wider Isreal auf Obst und Gemüse im weitesten Sinne und die Bedeutung von Herkunftsbezeichnungen dabei. In Sachen zypriotischen Käses jedoch betont man ein “potential for creating jobs and boosting farm income in rural areas” — eine Segnung, die Palästinensern im Sinne politisch korräckter Sanktionen offenbar nicht zuteil werden darf. [3]

    Doppelstandards und Verquastungen, EU at it’s best!

    [1] eeas.europa.eu/delegations/israel/documents/news/20151111_interpretative_notice_indication_of_origin_of_goods_en.pdf

    There is indeed a demand for clarity from consumers [..] For products from the West Bank or the Golan Heights that originate from settlements, an indication limited to ‘product from the Golan Heights’ or ‘product from the West Bank’ would not be acceptable. Even if they would designate the wider area or territory from which the product originates, the omission of the additional geographical information that the product comes from Israeli settlements would mislead the consumer as to the true origin of the product.
    In such cases the expression ‘Israeli settlement’ or equivalent needs to be added, in brackets, for example. Therefore, expressions such as ‘product from the Golan Heights (Israeli settlement)’ or ‘product from the West Bank (Israeli settlement)’ could be used.

    [1] europa.eu/rapid/press-release_IP-15-5448_en.htm

    The European Commission published today the application to register the names ‘Χαλλουμι’ (Halloumi)/‘Hellim’, in Greek and Turkish, as Protected Designations of Origin for a cheese produced in all the territory of the island of Cyprus. The publication is a key step in the process that would grant EU-wide protection for these names, and include them in the list of well-known high quality European products. [..] The application covers producers from the whole island and foresees the protection of the name in the two languages, Greek and Turkish.

    [3] google.at/search?tbm=isch&q=barcode+729

    [4] euractiv.de/sections/eu-aussenpolitik/eu-herkunftsangabe-fuer-siedlerprodukte-israel-fuerchtet-rutschbahneffekt
    “So gab Bundeskanzlerin Angela Merkel vergangene Woche in einem israelischen Zeitungsinterview auf eine entsprechende Frage zur Antwort, Herkunftsbezeichnungen gehörten zum Verbraucherschutz.”

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