Europas Impotenz macht unterwürfig

“….Europas energiepolitische Abhängigkeit von Russland hat Wladimir Putin erlaubt, die Krim zu schlucken. Mit seiner wirtschaftlich motivierten Unterwürfigkeit droht sich der Westen auch China auszuliefern…..” (Sehr lesenswerter Esay in der NZZ)

7 comments

  1. Thomas Holzer

    Ja, so ist es!
    Jedoch:
    “Überdies gibt es in den USA immer eine öffentliche Debatte und ein System der Checks and Balances”

    Diese (öffentliche Debatte und checks and balances) haben bei Grenada, Panama, Afghanistan, Irak jämmerlich versagt.

  2. Der Unternehmer

    Genau: der Westen handelt immer nur aus lupenreinen ethischen Motiven.

  3. fts

    Noch beeindruckender als die europäische Impotenz ist allerdings
    die arrogante Hybris der westlichen MSM Medien deren verlogene Kriegshetze
    zur Durchsetzung der scheinheiligen westlichen Agenda mittlerweile
    in debile Phraseologie umzuschlagen beginnt.

  4. Rennziege

    Hat die Unterwürfigkeit zur Impotenz geführt, oder war’s umgekehrt? Den Gunstgewerblerinnen in den drei Rgierungsvierteln der EU ist es wurscht: Die kaufen für ihre Kundschaft Viagra, mittlerweile ein Generikum, in günstigen Klinikpackungen. So herrscht wenigstens in den Edelbordellen und strengen Kammern der EU noch eine gewisse Beweglichkeit.

  5. Reinhard

    Was für ein Geschwafel. Der böse Putin – und die liebe Timoschenko, oder was? Wenn Putin nur die Hälfte der kernigen Sprüche von der atomaren vernichtung eines Volkes abgelassen hätte wie das Julchen, würde ich mir die Kommentare dieser Schleimspurzieher gerne genehmigen!
    Dass die wirtschafliche Vernetzung den Westen unterwürfig gegenüber aggressiven Weltmächten macht, wissen wir. Oder wann wurde das letzte Mal von westeuropäischer Seite über Sanktionen gegen die Usa nachgedacht, wenn diese ohne UNO-Mandat Städte in souveränen Staaten bombardierten oder eine Killer-Liste auf offener Straße abarbeiteten?
    Na eben!

  6. Mourawetz

    Die Abstimmung über die Krim erinnert ein bißl an die Abstimmung über den Verbleib Deutsch-Westungarns nach dem 1. WK. In allen Orten stimmte die Bevölkerung für Österreich, nur in Ödenburg und Umgebung nicht, wo zufällig ungarisches Militär an den Eingängen zu den Wahllokalen lungerte. Deshalb heißt heute Deutsch-Westungarn Burgenland bis auf das Gebiet um Ödenburg, diese nennt man dafür heute Sopron. Und deshalb ist die Krim heute bei Russland. Alles hoch demokratisch, im Geiste des Selbstbestimmungsrechts der Völker, versteht sich.

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