Europas Kernkompetenz: Anmaßung

“….Andere hochmütig zu belehren, über sie besserwisserisch zu urteilen und zu meinen, man habe die Moral dieser Welt gepachtet, darin waren die Europäer schon immer Weltmeister – angefangen von den Stammtischen über die meisten Journalisten und Intellektuellen bis hin zu den nationalen und europäischen Politikern…” (hier)

7 comments

  1. aneagle

    dem Kommentar ist nichts hinzuzufügen, Chapeau.
    Wann werden diese Politdarsteller von den europäischen Bevölkerungen, deren Lebensbedingungen sie laufend verschlechtern, endlich demokratisch mit dem nassen Fetzen davongejagt? Fremdschämen reicht schon lange nicht mehr!

  2. sokrates

    Sehe weiteres potentielles Problem in der Ukraine, die derzeit analog Lybien systematisch kaputtgemacht wird! Da sind auch interessante Flüchtlingsströme zu erwarten!

  3. caruso

    Genau!! —
    “… während die Moslems in Israel, dem Westjordanland und dem Gazastreifen dort bleiben und alle ihre Energie dafür verwenden, den Israelis das Leben schwer zu machen?” Das mit fleißiger nicht nur finanzieller Unterstützung der ach! so moralischer EU. Die Moral der EU (Politiker, Medienmacher – es gibt sehr seltene Ausnahmen) ist zum Kotzen.
    lg
    caruso

  4. H.Trickler

    >” Europa muss sich zu einer eigenständigen Machtpolitik aufraffen und zumindest in seiner unmittelbaren Nachbarschaft – wenn nötig auch militärisch – eingreifen.”

    Ja klar müssten die Europäer endlich mit einem Krieg die Nationen wieder einigen, denn ein gemeinsam bekämpfter Feind hilft dabei immer ganz ungemein. Aber wie soll das geschehen, wenn die Sturmgewehre der BRD bei wärmeren Temperaturen nichts mehr treffen?

  5. Mourawetz

    Ich erinnere mich an eine Veranstaltung mit Sigmar Gabriel und Helmut Schmidt, bei der die beiden gefragt wurden, was denn eigentlich Europa der Welt mitgeben kann. In einhelliger Meinung nannten sie den Wohlfahrtstaat! Den Wohlfahrtstaat westlich-demokratischer Prägung, indem das alte kommunistische Prinzip “jedem nach seinen Bedürfnissen” seine Vollendung erfahren hat. An der Abschaffung des Geldes, wie von den Science-Fiction-Wahnsinnigen von Raumschiff Enterprise, dort gibt es kein Geld mehr, das Streben nach Gewinn ist passė, wird derzeit heftig gearbeitet.

    Nein, darauf kann die Welt gerne verzichten.

  6. Fragolin

    @Mourawetz
    Nichts gegen Raumschiff Enterprise. Dort ist die bessere Menschheit, ohne Leistungsdruck und Geld, ohne Alltagssorgen und mit der Freiheit für jeden, sich zu entfalten, als schönes Märchen vom modernen Schlaraffenland in opulenten Bildern verpackt. Dass es eine profitgierige Gilde intergalaktischer Händler gibt (ein Feindbild braucht man ja) erstaunt nur den, der logisch nachdenkt: wie soll Profitgier in einer eigentumslosen gesellschaft funktionieren? Wurscht. Dass in der Realität der Mensch, befreit von Leistungs- und Versorgungsdruck, sich nur sehr selten entfaltet und meist im Sumpf der Süchte versinkt (TV-Sucht, Spielsucht, Drogensicht…) ficht auch keinen an.
    Es ist ein Märchen. Bar jeder Logik und ohne Chance auf Realisierung. Und als solches kann man es sehen.
    Kritisch wird es erst, wenn Chefideologen und MAchtpolitiker beginnen, dieses Märchen wahr werden lassen zu wollen. Es ist nämlich eine grundlegende definition von Märchen, eben nicht realisierbar zu sein.
    Der Mensch soll ruhig von einer schöneren Welt träumen. Solange er nicht Traum und Realität verwechselt.
    Und da sieht es düster aus bei unseren Tagträumern am Brüsseler Kaiserhof.

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