19 comments

  1. world-citizen

    Heidi lebte beim Almöhi und traf sich mit ihrem Freund, dem Geissenpeter, der zwar ein Analphabet war, aber immerhin wusste, dass der Bergbach, aus dem die Geissen das Wasser tranken, in den Rhein fließt, der wiederum in den Bodensee mündet. Wie die Welt aber jenseits des Bodensees aussah, das – so erklärte er es der kleinen Heidi – wisse nur der Lehrer aus den Büchern. Aber wenn man lernt, Bücher zu lesen, könne man nicht mehr auf die Alp gehen. Klar dass die kleine Heidi daher kein Interesse haben konnte, lesen zu lernen. Währenddessen war Heidis Tante in der Fremde – weit jenseits des Bodensees – um sich etwas zu verdienen, weil die Schweiz damals noch ein europäisches Armenhaus war. Eines Tages holte sie auch Heidi in das Land jenseits des Bodensees, damit sie alphabetisiert werden konnte. Wie man aber sieht, ist Alphabetisierung noch lange keine Garantie, keinen Gedächtnisschwund zu bekommen.

  2. world-citizen

    Was soll eigentlich die Aufregung?
    Die Schweiz hat sich selbst ein Tor geschossen und muss jetzt dei Konsequenz ausbaden. Und wenn die EU glaubwürdig bleiben will, muss sie auch konsequent bleiben.
    Freiheit und Bürgerrechte sind nicht verhandelbar.

  3. Thomas Holzer

    @Karl Markt
    Ja, kann mir schon vorstellen, daß dieses Ergebnis einem Internationalsozialisten sauer aufstößt. So ein Stachel der Freiheit und Eigenbestimmung im “Fleisch des EU-Sozialismus” sollte ohne Rücksicht auf Verluste gezogen werden, vielleicht mit der Kavallerie eines Herrn Steinbrück…..

  4. Karl Markt

    Das ist eine EINSCHRÄNKUNG DER FREIHEIT.

    Strache hat das selbe in Österreich vor und ortneronline wird im Unterstützungskommitee.
    Brüder im Geiste.

  5. Manuel Leitgeb

    @ world-citizen
    EU und Konsequenz in Außenpolitik, der war gut 🙂 Die Schweizer werden die Konsequenzen schon ertragen, die Frage ist, ob die EU das schafft?
    “Freiheit und Bürgerrechte sind nicht verhandelbar.” Das stimmt, v.a. das Recht aus Selbstbestimmung, das auch den Schweizern zusteht.

  6. Karl Markt

    “Freier Handel bringt uns Wohlstand; freie Einwanderung bringt uns Armut”

    Besser kann man die “Kapitalism= Freiheit” Lüge gar nicht auf den Punkt bringen.

    Der “Handel” darf frei sein, die Menschen aber nicht. Mahlzeit.

  7. Karl Markt

    @ Christian Peter

    Nicht der FPÖ nachlaufen!:
    “Nachdem seit drei Tagen Bulgaren und Rumänen unbegrenzt in Deutschland Arbeit suchen dürfen, ist eine Debatte um eine Ausbeutung der Sozialsysteme entbrannt. “Wer betrügt, der fliegt” – mit diesem Slogan stellt sich die CSU ziemlich populistisch auf die Seite der Skeptiker. Eine Statistik zeigt: Zuletzt haben Rumänen und Bulgaren nur magere 0,6 Prozent aus dem Hartz-IV-Topf erhalten.

    Für bulgarische Hartz-IV-Empfänger gab der Bund demnach 87,6 Millionen Euro und für Rumänen 84,1 Millionen Euro aus. Die Hartz-IV-Gesamtausgaben wurden mit etwa 32 Milliarden Euro pro Jahr beziffert.”

    http://www.t-online.de/wirtschaft/jobs/id_67238230/armutszuwanderung-so-viel-hartz-iv-beziehen-rumaenen-und-bulgaren.html

  8. Christian Peter

    @karl marx

    mit der FPÖ hat das Thema nichts zu tun, auch nicht bloß um Arbeitslosigkeit : Im Umverteilungsstaat belastet jeder Unqualifizierte das Sozialsystem, denn nur 30 % der Steuerzahler zahlen mehr Geld in das System, als die erhalten (Netto-Steuerzahler), 70 % sind Netto-Sozialtransferempfänger. Personenfreizügigkeit (unkontrollierte Einwanderung Minderqualifizierter) ist verantwortungslos und führt im Umverteilungsstaat unweigerlich in den Ruin.

  9. Karl Markt

    @ Christian Peter

    Jeder Belastet jeden. Das ist nunmalso ein einem Konkurrenzsystem.
    Der Arbeitsmarkt ist wie “Reise nach Rom” spielen. Es gibt immer mehr Menschen als Arbeitsplätze.
    Auch die Unternehmen “belasten” sich gegenseitig. Burger King nimmt Marktanteile von McDonalds, Shell von BP etc…
    NIcht nur der ausländische, auch der inländischer Nachbar “nimmt uns den Arbeitsplatz weg”.

    Bloß die Unterscheidung in Aus- und Inländer, welche die es “verdient” und nicht verdient haben muss man selber noch zusätzlich machen.. (oder nicht…)

    Schön das auch Liberale endlich die Schattenseiten eines Konkurrenzsystems entdecken.
    Büßen muss es halt wiedermal der Ausländer…

  10. Rennziege

    12. Februar 2014 – 15:06 Karl Markt
    “Es gibt immer mehr Menschen als Arbeitsplätze”, schreiben Sie. Das “immer” ist zwar eine ziemlich seltene Erscheinung, die zunehmend der exorbitanten Besteuerung von Arbeit geschuldet ist, aber sei’s drum!
    Die Vermutung drängt sich auf, dass Sie dank Ihrer weltfremden roten Brille, Ihrer wirtschaftsfeindlichen Einstellung und der daraus erwachsenden Griesgrämigkeit zwangsläufig der eine sind, der auf der Suche nach einem Job überzählig ist. Sofern Sie überhaupt je versucht haben, einen Arbeitsplatz zu finden.

  11. Reinhard

    Na hier ist heute was los!
    Der Weltbürger erklärt uns die Historie aus dem weltweit anerkannten Geschichtswerk “Heidi” und der Karli tobt sich mit der Nazikeule aus.
    So viel Sachlichkeit, Glaubwürdigkeit und Argumentationsstärke ist nicht mehr zu überbieten! 😉
    Als nächstes erklären uns unsere Weltverbesserer noch den Klimawandel am Text von Frau Holle oder was?

  12. Reinhard

    Für den EU-Jubler noch ein kleiner Hinweis: Das großmächtige Brüsseler reich hat sofort bockig die Verhandlungen über ein Stromabkommen mit der Schweiz auf Eis gelegt. Als erste Sanktion.
    MEIN GOTT SIND DIE BLÖD!!!
    Die EU ist an die Schweiz herangetreten und hat die Verhandlungen initiiert, weil sie eine gesichterte und für sie möglichst preiswerte Nord-Süd-Energieachse aufbauen wollten! Nach dem Motto: “Wir leiten den Strom durch euer land und ihr dürft euch kostengünstig was abzwacken!”
    Das wird wohl nix. Juckt es die Schweiz? Nee.
    Aber das Projekt der EU ist damit gestorben.
    Sauber ins eigene Knie…

  13. Gutartiges Geschwulst

    Unser polit-mediales Zuhältertum, vordringlich das linke, ist wahrlich nicht zu beneiden.
    Millionen von Menschen, widerwillig als Schweizer wahrgenommen (oder umgekehrt), leistet sich die Frechheit einer demokratischen Entscheidung, wogegen es kein Mittel gibt, außer hysterischem Gegeifer.
    Keine Gulags, kein Standrecht, keine Genickschüsse, keine Leichenberge (de facto kein Orgamus).
    Tragt´s mit Fassung, Ihr Versager!

Kommentar verfassen

Du kannst die folgenden HTML-Codes verwenden:
<a href="" title=""> <abbr title=""> <acronym title=""> <b> <blockquote cite=""> <cite> <code> <del datetime=""> <em> <i> <q cite=""> <s> <strike> <strong>

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden .