Europas verlorene Ehre

Von | 22. Juli 2017

(C.O.) Genau einen Tag, bevor am vergangenen Montag in Brüssel die Verhandlungen über die Modalitäten des Ausscheidens Großbritanniens aus der Europäischen Union begonnen hatten, hielt es Jean-Claude Juncker, der Präsident der Europäischen Kommission, für notwendig, freundliche Worte für – ausgerechnet – die Türkei zu finden. “Ein Jahr nach dem Putschversuch bleibt Europas Hand ausgestreckt”, schrieb Juncker in einem Kommentar für die “Bild”-Zeitung, “ich wünsche mir,…. (weiter hier)

5 Gedanken zu „Europas verlorene Ehre

  1. Falke

    Fragt sich nur, ob Juncker das in seinem üblichen Alko-Dusel gesagt hat oder tatsächlich in einem seiner immer seltener werdenden lichten Momente.

  2. Johannes

    Deutschland hat begonnen Erdogan in die Schranken zu weisen, die EU in Person von Hahn folgt entgegen der bisherigen Linien der deutschen Vorgabe.
    Jetzt möchte ich, selten aber doch, die Deutschen für ihr konzertiertes Vorgehen vom Außenminister über die Bundeskanzlerin und letztlich auch dem Bundespräsidenten Anerkennung aussprechen.
    Trotz Wahlkampf haben zwei gegeneinander kämpfende Parteien eine klare außenpolitische Linie vorgegeben.

    Es war höchst notwendig die Appeasement-Politik gegenüber der Türkei zu beenden. Nun liegt der Ball bei Erdogan, nach meiner Einschätzung ist sein Wahnsinn schon so weit fortgeschritten das er keinen Rückzieher mehr machen wird.
    Deutschland hat eine Reisewarnung herausgegeben der Tourismus ist für heuer gelaufen, viel härter trifft die Türkei die Rücknahme der Haftungs und Ausfallsgarantien, Erdogan lernt auf diese harte Tour das jedes Wort und jede Menschenrechtsverletzung ab jetzt eine direkte Konsequenz hat.

    Wollen wir hoffen das es kein Täuschungsmanöver vor den Wahlen war sondern das Deutschland begriffen hat was auf dem Spiel steht.

  3. Christian Peter

    Ich halte die Türkei für eine Bereicherung der EU. Im Vergleich mit Figuren wie Angela Merkel, Emmanuel Macron, dem Alkoholiker Jean Claude Junker und vielen anderen ist der Politiker Recep Erdogan eine durchaus achtbare Person.

  4. mariuslupus

    @Johannes
    Die Anbiederung an die Türkei hat Merkel begonnen. Ohne ihre Kotaus vor dem Grossen Kalif müssten keine schmalbrüstige Politiker aus Berlin mit den Fäustchen Richtung Bosporus drohen.

  5. mariuslupus

    @Christian Peter
    Die Türkei war schon immer eine Bereicherung für Europa ! Sülejman der Prächtige hat nur das Wohl Europas im Sinne gehabt !

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