Europs Studenten meiden, was schwierig ist

Von | 20. Juli 2014

“…….Auch brauchen wir mehr Absolventen in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik: In Europa studieren nur 17 Prozent der Hochschüler MINT, in Südkorea entscheiden sich 29 und in China und Taiwan sogar je 31 Prozent der Studenten dafür….” (hier)

4 Gedanken zu „Europs Studenten meiden, was schwierig ist

  1. Erich

    Ich habe mir heuer Vorlesungen aus röm. Geschichte und Kunst sowie Physik und Mathematik angehört. Kein Vergleich! Wenn man in Mathe und Physik nicht mitdenkt, zu Hause ausarbeitet oder Vorlesungen versäumt, ist man weg vom Fenster. Natürlich gibt es in Kunstgeschichte viele Fachausdrücke; aber man muss keine Beweise führen oder Formeln verstehen. Kein Wunder, dass unsere AHS- oder gar NMS-verwöhnten Maturanten diese “anstrengenden” Fächer meiden. Aber sich dann beklagen, dass man als Politikwissenschaftlerin nur schlechtest bezahlte Praktikantenstellen bekommt! Von Soziologinnen und anderen UnnötigenInnen gilt natürlich dasselbe. Hauptsache, jede soll alles studieren können – ohne zu bezahlen. Denn die Linken der ÖH meinen, ohne dabei rot zu werden (sie und es ja schon): Wo kämen wir denn hin, wenn ein Studium nur den Kindern der Millionäre möglich wäre? Merke: Wir sind schon im Abseits in Österreich!!

  2. Herbert Manninger

    Problematisch aber, dass extra für unsere intellektuellen DünnbrettbohrerInnen viele Pöstchen im Polit- und Genderunwesen geschaffen werden.

  3. fts

    An dieser Stelle ein wohlgemeinter Ratschlag an alle,
    die sich gerade überlegen ein MINT Fach zu studieren:
    Lassen Sie es!

    Begründung:
    Sie werden wesentlich härter studieren als Ihre Kommilitonen
    in den ‘Nicht – Fächern’ wie z.B. Soziologie, Pädagogik die keine
    Wissenschaftliche Grundlage haben, ganz zu schweigen von
    Fächern wie ‘Genderismus’ die eigentlich eine fortgeschrittene Form
    der Geisteskrankheit darstellen, im zunehmend infantilisierten Westen
    mittlerweile aber tatsächlich bereits an Universitäten gelehrt werden.
    Dafür werden Sie wertvolle Lebenszeit opfern.
    Als Gegenleistung erhalten Sie dafür:
    1. Im günstigsten Falle bekommen Sie eine Beschäftigung
    in einem Konzern, in der Sie >70% an den Staat abführen werden,
    unter anderem dazu, damit Sie obige Kommilitonen die sich
    zwischenzeitig im ‘Staatsdienst’ eingenistet haben durchzufüttern.
    Von Nietzsche stammt der Satz:
    “Wer nicht mindestens 50% seiner Zeit für sich hat ist ein Sklave.”
    Dies nur um Ihnen einen Maßstab an die Hand zu geben, anhand dessen Sie Ihren aufwendig
    erworbenen neuen ‘Status’ korrekt einzuschätzen vermögen.
    2. Im weniger günstigen Falle werden Sie sich in diversen Praktikantenstellen
    herumschlagen, bei Löhnen über die jeder Klempnergeselle lacht, um
    vielleicht nach ein paar Jahren den Status unter 1. zu erreichen.

    3. Als ‘Sahnehäubchen’ darauf:
    Ihre Beschäftigungaussichten sind alles andere als rosig.
    In Europa schreitet die De-Industrialisierung voran, Ihre Sozialabgaben
    können Sie schon einmal unter der Rubrik ‘Erweiterter Steuersatz’ vollabschreiben
    etc. (Der Platz reicht hier nicht einmal annähernd um alle Nachteile die Sie
    sich aufbürden auch nur kurz anzusprechen).

    5. Studieren Sie hierzu Tipps speziell in amerikanischen Foren, in denen
    derartige Tipps schon seit einigen Jahren teilweise recht detailliert
    ausgearbeitet werden.

    4. Was ist zu tun?
    -Am allerwichtigsten:
    Erlernen Sie einen Beruf in dem Sie SELBSTÄNDIG arbeiten können!
    Achten Sie darauf, daß dieser Beruf weltweit ausgeübt werden kann,
    da Sie das langsam darnieder gehende Europa ohnehin werden
    verlassen müssen.
    Als Beispiele für derartige Berufe bieten sich Handwerksberufe an.
    Oder werden Sie Mediziner.
    Lernen Sie Fremdsprachen. Englisch ist Pflicht (fliessend). Spanisch
    aufgrund seiner ebenfalls weiten Verbreitung sehr wichtig.
    Nonsense wie Französisch können Sie sich sparen.
    Eine asiatische Sprache wird im zukünftigen Weltgefüge
    dagegen von großer Bedeutung sein.

  4. FDominicus

    Kommt hin. Es zeigt das wohl mehr oder minder maximal ein Fünftel noch produktiv arbeiten und diese Ausgepressten, werden dann noch verhöhnt. Wie ja fts so “schön” darlegt….

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