Eurozone: Moral Hazard pur

“Gibt es eigentlich irgendeine Maastrichtvereinbarung, welche die Südstaaten noch nicht gebrochen haben? Die Defizitverfehlung von Spanien und Portugal bleibt ohne Sanktionen – aus Angst, dass Euro und EU zerbrechen. Damit wird dem Moral Hazard Tür und Tor geöffnet.” (hier)

3 comments

  1. Gerald Steinbach

    Die EU hat sich in eine Lage gebracht, sei es in der Flüchtlingspolitik oder eben auch aus Angst das der Euro/EU durch den Club Med zerbrechen könnte
    Die Abhängigkeiten in die man sich da hinein manövriert hat liegt ganz auf der Linie von Merkel und trägt ihre Handschrift
    Griechenland hätte schon vor Jahren aus den Euro entlassen werden sollen, man tat es nicht, weil man sich Sorgen um den Dominoeffekt gemacht hatte, stattdessen hat man wieder Geld der Steuerzahler in die Hand genommen und jedes Jahr nach einer Bestandsaufnahmen erkennt man das Athen wieder zu wenig Geld in der Kassa hat die wieder durch Reformverweigerungen bedingt sind
    Was hat die EU eigentlich richtig gemacht, sei es Finanzen, Arbeitslose, Asyl, Türkei …..mir fällt da nichts ein

  2. Falke

    Die EU akzeptiert, ja fördert sogar den Bruch fast sämtlicher Vereinbarungen, Regeln und Grundsätze: Maastricht, Schengen, Dublin, Lissabon. Und dann wundert man sich und ist empört, wenn die EU immer unpopulärer wird und immer mehr Staaten (d.h. deren Bevölkerung) aus dem Verein austreten wollen – wie es GB es ja schon gemacht hat.

  3. Lisa

    @Falke: ich denke auch, dass die EU zerbröckelt, nur will keiner das so deutlich sagen und die Verantwortung dafür übernehmen. Also flunkert man der Bevölkerung und sich selbst noch eine Zeitlang was von Einheit und Sicherheit und Wirtschaftlichkeit vor, bis es heisst “rien ne va plus”: Man hätte von allem Anfang an nicht jeden notorischen Bankrotteur in diesen Verein aufnehmen sollen … hätte, wäre, könnte. würde …Also weiterwursteln….

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