Eurozone: So wird das nix

Von | 25. April 2013

“….Im Zuge der Euro-Einführung wurden viele Versprechen gemacht, die gebrochen worden sind. Der Euro hat zwar einige Vorteile – doch mit dem aktuellen Währungsgebiet kann er kaum funktionieren…” ( Sehr gelassene Analyse in der FAZ; Lesempfehlung)

18 Gedanken zu „Eurozone: So wird das nix

  1. world-citizen

    Klar wurde die no-bailout-Klausel gebrochen. Wäre das nicht geschehen, dann wären mit Steuergeldern die Banken gerettet worden, die diesen Staaten die Kredite gewährten.
    Und wenn auch die Banken nicht gerettet worden wären, dann hätte man sich in diesem Forum über die Enteignung der Sparer echauffiert.

    “Wir sind gegen alles” war bisher oft das Erkennungsmerkmal der Grünen.

  2. Thomas Holzer

    “„Die Währungsunion ist ein großer Irrtum, ein abenteuerliches, waghalsiges und verfehltes Ziel, das Europa nicht eint, sondern spaltet“, sagte der große Liberale Ralf Dahrendorf 1995.”

    Kürzer und vor allem! richtiger kann man dieses Experiment nicht beschreiben 🙂

  3. Thomas Holzer

    @world-citizen
    Verzeihung, aber Sie scheinen noch nicht ganz in der Gegenwart angekommen zu sein!
    Mit welchen Geldern -auch wenn diese “nur” per Kredit aufgenommen wurden- wurde denn die “no bailout” Klausel gebrochen?
    Mit STEUERGELDERN!!
    Die Verluste wurden wider besseres Wissen und Kommunikation sehr wohl sozialisiert, was in einer freien Marktwirtschaft eben im Normalfall NICHT stattfindet.

  4. Mourawetz

    @world-citizen
    Ihr “Wir” ist mir zu pauschal, aber ich kann Ihnen sagen, wofür ich bin: Ich bin vor allem für Eigentum. Und dieses behalten zu wollen, sollte wohl auch für Sie verständlich sein.

  5. Suwarin

    @rubens
    Aber Sie scheinen den Weltbürger verstanden zu haben. Mir kam er ein wenig wirr vor.

  6. Mourawetz

    @rubens
    Der Insolvenzrecht-Experte Hans-Georg Kantner vom Kreditschutzverband 1870 weiß dagegen den Weg in die richtige Richtung.

    Die EU arbeitet mit Hochdruck an dem Plan zur schnelleren Bankenrestrukturierung.

    Bei Banken-Rettungen Europa soll es schneller gehen als in Zypern, so Kantner:

    „Von Freitagabend bis Montag soll in Zukunft das Ganze abgeschlossen sein und im Idealfall merken das die Kontoinhaber gar nicht. Sie würden dann nur am Montagmorgen sehen, dass ihr Konto belastet wurde. So kann man verhindern, dass ein Bank-Run passiert und das Banken vorübergehend geschlossen werden. Im Laufe dieses Jahres ist mit einer entsprechenden Richtlinie zu rechnen, aber noch ist viel von Nebel umhüllt“.

    http://deutsche-wirtschafts-nachrichten.de/2013/04/09/eu-bereitet-richtlinie-zu-blitz-zugriff-auf-bank-konten-vor/

  7. Rennziege

    @rubens
    Stimmt. Skurril daran: Gerade Atheisten und Christenfresser glauben an das alttestamentarische Manna.

  8. Mercutio

    @Rennziege
    Sehen’s Sie es doch mal etwas darwinistischer, nicht immer so verbissen christlich: Entweder Sie können Ihr Geld schützen oder nicht … Und wer nicht, wird halt gefressen = voilà, das Manna ist da. Die Natur kümmert es nicht, mit welchem Protein sie sich sättigt.

  9. world-citizen

    Mourawetz :
    @world-citizen
    Ihr “Wir” ist mir zu pauschal, aber ich kann Ihnen sagen, wofür ich bin: Ich bin vor allem für Eigentum. Und dieses behalten zu wollen, sollte wohl auch für Sie verständlich sein.

    Wenn Sie Ihr Eigentum anderen anvertrauen, riskieren Sie auch, daß es verloren geht. Aber in diesem Falle verlangen Sie ja vom Staat, daß er dafür bürgt. Zweierlei Maß nennt man dies.

  10. Mourawetz

    @world-citizen
    Sie meinen mit “Eigentum” in Papiergeld denominierte Zahlungsversprechen, mit denen wir bezahlt werden. Vom durch den Staat und seiner Zentralbank inlfationierten Scheingeld halte ich nicht viel.

    Eigentum sieht anders aus. Aktien, Gold, Häuser, Wohnungen, Wald, Wiesen, Fabriken.

  11. Mercutio

    @Mourawetz
    Trotz aller Unkenrufe war die Inflation in den vergangenen zwei Jahrzehnten sicher schwächer als von 1950 bis in die 80er Jahre (per annum gerechnet). Wenn was inflationiert hat, dann die sagenhafte Immobilenblase der vergangenen 10 Jahre mit den damit verbundenen Wohnkostensteigerungen. Viele andere Güter des täglichen Bedarfs haben sich unterdurchschnittlich verteuert.

  12. Mourawetz

    @Mercutio
    Inflationierung wírd ist höchst unsozial. Während Reichere sich auf Kredit eine große Wohnung oder ein Haus kaufen können, welches durch Inflationierung im Wert steigt, schaut ein Armer durch die Finger und muss für die Güter des täglichen Bedarfs immer mehr zahlen.

    Will sagen, Inflationierung ist nie gut, sei sie mal höher oder mal niedriger.

  13. world-citizen

    @Mourawetz

    >>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>>> Will sagen, Inflationierung ist nie gut, sei sie mal höher oder mal niedriger. <<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<<

    Das kann stimmen oder auch nicht. Tatsache ist allerdings, daß wir seit mindestens 68 Jahren mit der permanenten Inflation leben – mal war sie höher, mal niedriger. Und da diese 68 Jahre auch eine Periode des ständig steigenden Wohlstandes war, kann die Inflation doch nicht so eine große Katastrophe gewesen sein.

  14. Mourawetz

    @world-citizen
    Das meinen Sie nicht im Ernst, oder? Denn dann würden sie ja zustimmen, dass es ganz vernünftig ist, wenn die Reiche immer reicher, Arme aber weiter in der Armut verharren müssen . Andererseits ist Ihre Einstellung auch ident mit jener der sog. Gemeinnützigen Vereinen und Organisationen, die das Phänomen Inflation noch nie auf irgend einer Armutskonferenz angeprangert haben. Klar, die leben ja auch von der Tatsache, dass Armut weiter besteht. Ohne sie gäbe es keine Existenzberechtigung für ihre sie und ihre scheinheiligen Umverteilungsbestrebungen. Inflation ist vom Staat und seinen Handlangern, den NGOs, erwünscht. Ohne sie könnten sie sich nicht als Mutter Teresa aufspielen. Ohne sie könnten auch arme Menschen aus eigener Kraft ein Vermögen aufbauen. Ohne sie bräuchte es den Wohlfahrtsstaat nicht.

  15. Mourawetz

    @world-citizen
    Das ist keine kreative Phantasie. Das perfide “Geschäftsmodell” der Staates und staatsnaher Organisationen ist durchschaut. Leider nur durch manche wenige. Die breite Masse ist immer noch viel zu untertänigst obwohl sie von den Obertanen schon hundert Mal ausgesackelt wurden und werden. Diese Unwissenheit macht sich der Staat zunutze, wodurch gewisse falsche Eliten auf Kosten der arbeitenden Bevölkerung weiterhinimmer reicher werden können.

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