Ex-Gleichstellungsbeauftragter: “Muslime passen sich nicht an”

Der ehemalige Leiter der britischen Kommission für Gleichstellung und Menschenrechte (EHRC), Trevor Phillips, hat in einem vernichtenden Bericht über Integration und Segregation zugegeben, dass er bezüglich der Einwanderung von Muslimen „fast alles falsch eingeschätzt hat.“ Die Anhänger des Islam bilden im Westen „Nationen unter Nationen“. Phillips, ehemaliger Kandidat der Labour Party, der als Leiter des EHRC von 2003 bis 2012 fungierte, wird am Mittwoch auf Channel 4 die Sendung „What British Muslims Reallly Think“(Was Britische Muslime wirklich denken) präsentieren. Eine ICM-Umfrage, die vorab in der Times veröffenlicht wurde, enthüllt folgendes:

 

  • einer von fünf Muslimen in Großbritannien betritt niemals ein nichtmuslimisches Haus
  • 39 Prozent der Muslime, weiblich oder männlich, sagen eine Frau sollte ihrem Mann immer gehorchen
  • 31 Prozent der britischen Muslime unterstützen das Recht eines Mannes, mehr als eine Frau zu haben
  • 52 Prozent der Muslime glauben, dass Homosexualität nicht legal sein sollte
  • 23 Prozent der Muslime unterstützen eher die Einführung der Scharia, als die Gesetze, die das Parlament erlässt

Phillips gibt bezüglich der Angelegenheit in einem Artikel der Times zu:
Gemäß der liberalen Meinung in Großbritannien galt für mehr als zwei Jahrzehnte, dass die meisten Muslime genau wie alle anderen seien… . Großbritannien ist verzweifelt bemüht alle seine Muslime als Versionen von Nadiya Hussain zusehen, die Gewinnerin des „Großen Britischen Kuchenback-Wettbewerbs“ oder den vorwitzigen Athleten Mo Fara. Aber dank der detailliertesten und umfassendsten Umfrage zur Meinung der britischen Muslime, die je durchgeführt wurde, wissen wir jetzt, dass dies einfach nicht so ist.“
Phillips gab 1997 den “Runnymede Report” zum Thema Großbritannien und Islamphobie in Auftrag, der laut Phillips und anderen Akademikern im Land, diesen Begriff bekannt gemacht hat. Dieser Begriff ist jetzt gleichbedeutend mit jeglicher Art von Kritik gegenüber dem Islam oder Muslimen – berechtigt oder unberechtigt.
Das Durham University’s Anthropology Journal schrieb 2007:
Es ist ein Jahrzehnt seit der Gründung des Ausschusses für britische Muslime und Islamophobie (Commission on British Muslims and Islamophobia) vergangen. Ein Ausschuss, der durch seinen Bericht von 1997 „Islamophobie, eine Herausforderung für uns alle“ (Islamophobia: a challenge for us all” (“the Runnymede report), nicht nur auf die wachsende Wirklichkeit von anti-muslimischer und anti-islamischer Feindseligkeit in Großbritannien aufmerksam machte, sondern auch den Beginn von etwas markierte, was als „das erste Jahrzehnt der Islamophobie“ beschrieben werden kann. Hierdurch hat der Runnymede-Bericht das Wort „Islamophobie“ in den alltäglichen Sprachgebrauch und in die Diskussionen in öffentlichen und politischen Räumen eingeführt.“
Phillips sagt, seine neuen Daten zeigen, dass sich zwischen Muslimen und Nichtmuslimen ein Spalt auftut bei fundamentalen Themen wie Ehe, die Beziehung zwischen Mann und Frau, Bildung, freie Meinungsäußerung und sogar der Gültigkeit von Gewalt zur Verteidigung der Religion. Wie schon vor zwei Wochen in dem Artikel bei Breitbart stellt er fest, dass es einen wachsenden Unterschied zwischen älteren und jüngeren Muslimen in Großbritannien gibt und dass die „Gräben zwischen muslimischen und nichtmuslimischen Jugendlichen fast so groß sind wie die Gräben zwischen den ersteren der beiden Gruppen.“
Während er darauf bedacht ist, zu sagen dass viele Muslime in Großbritannien dankbar sind hier zu sein und sich mit Vorbildern wie Hussain und Fara identifizieren, gibt es in der Gesellschaft auch einen breiter werdenden Graben – denn viele Muslime segregieren sich selbst.
Er gibt zu dass „es ist nicht so ist ,als wenn wir dies nicht hätten kommen sehen. Aber wir haben wiederholt dabei versagt die Warnsignale zu erkennen.“
Vor zwanzig Jahren… da habe ich einen Bericht mit dem Titel „Islamophobie: eine Herausforderung für uns alle“ veröffentlicht. Wir dachten, dass das wahre Risiko bei der Einwanderung der neuen Bevölkerungsgruppen, die Diskriminierung gegen die Muslime sei. Unsere Umfrage von 1996 über damalige Vorfälle zeigte, dass es davon eine Menge gab. Aber fast alles andere haben wir falsch eingeschätzt.“
Seine Aussagen kommen wie ein Schlag gegen jene, die fortfahren die Gruppen der britischen Gesellschaft anzugreifen, die sich Sorgen macht wegen der muslimischen Einwanderung und Integration. Tatsächlich mag dies sogar die Bemerkungen unterstützen, die die Präsidentschaftskandidaten Donald Trump und Senator Ted Cruz machten. Nämlich die Einwanderung von Muslimen in den Westen einzustellen oder herunter zu fahren.
Wir schätzen, dass die muslimische Bevölkerung im Vereinigten Königreich sich um 2020 der 2 Millionen Grenze nähert. Wir haben das um fast eine Millionen unterschätzt. Wir hatten vorausgesagt, dass die tödlichste Bedrohung für die Muslime von rassistischen Attacken und sozialer Ausgrenzung kommen würde. Wir haben vollständig dabei versagt, die städtischen Konflikte von 2001 vorauszusehen, die unsere Städte im Norden verwüstet haben. Und natürlich haben wir nicht von 9/11 und den Greueltaten von Madrid, Paris, Istanbul, Brüssel und London zu träumen gewagt.“
Lange Zeit habe auch ich gedacht, dass Europas Muslime, wie die früheren Wellen von Migranten sein würden. Dass sie allmählich die Sitten ihrer Ahnen ablegen würden, ihr religiöses und kulturelles Gepäck leichter nehmen würden und sich schrittweise an Großbritanniens Identität der Diversität anpassen würden. Ich hätte es besser wissen müssen.“
Und Mr Phillips hat sogar zugegeben, dass die Skandale um die massenhafte Vergewaltigung und Belästigung von Kindern, die in von Muslimen dicht besiedelten Gegenden überall in Großbritannien grassieren, nicht von asiatischen Männern verursacht werden, sondern von muslimischen. Er schreibt: „Die Verachtung muslimischer Männer für weiße Mädchen wurde durch die jüngsten Skandale in Rotherham, Oxford, Rochdale und anderen Orten beleuchtet. Aber dies spiegelt gerade nur den tief eingegrabenen Sexismus wieder, der in Großbritanniens muslimischen Gemeinden kursiert.“ – eine Anspielung an jene, die schon lange im Angesicht von politischer, medialer und polizeilicher Verschleierung demonstrierten, dass dies tatsächlich statt findet.
Sogar die Kolumnistin der Linken, Yasmin Alibhai-Brown, sagte ihm: “Wir [liberalen Muslime] sind eine aussterbende Spezies — in 10 Jahren werden nur sehr wenige von uns übrig sein, wenn nicht irgend etwas sehr wichtiges passiert.“
Phillips bemerkt:
Einige von meinen Journalisten-Freunden stellen sich vor, dass im Laufe der Zeit die Muslime da heraus wachsen. Sie werden es nicht.“
Und tatsächlich gibt er die Schuld jener liberalen Elite der Metropolen und der medialen Klasse: „Seltsamerweise ist heutzutage das größte Hindernis, dem wir gegenüberstehen, dem Wachsen von dieser Nation innerhalb einer Nation, nicht von den britischen Muslimen selbst verursacht. Viele von unserer (ausgeprägt nicht-diversen) politischen und medialen Eliteklasse weigern sich einfach die Wahrheit zu akzeptieren. Alle unerwünschten Verhaltensweisen werden auf Armut und Entfremdung zurückgeführt: Wenn gewalttätiger Extremismus unterstützt wird, müsste das die Schuld der Amerikaner sein. Die Unterdrückung der Frauen sei ein kultureller Brauch, der im Laufe der Zeit verschwinden würde. Dies hätte nichts zu tun mit dem wahren Islam.“
Selbst wenn sie mit dem wachsenden Haufen von gegenteiligen Beweisen und der Angst der liberalen Minderheit der britischen Muslime konfrontiert werden, dann klammern sich clevere und wichtige Leute immer noch an die bevormundende Gewissheit, dass die britischen Muslime im Laufe der Zeit verstehen werden, dass „unsere“ Werte besser sind.“
Bezüglich der Lösung sagt Mr Phillips folgendes: „Stopp des Wachstums von Schariahgerichtshöfen und das regulieren dieser“, Aufpassen dass die Leitung von Schulen niemals in die Hand von einer einzigen Minderheit fällt, „Sicherstellen, dass Moscheen, die einen steten, wenn auch verschleierten Geldfluss von ausländischen Regierungen, wie Saudi Arabien erhalten, gezwungen werden, ihre Abhängigkeit von wahabitischer Schirmherrschaft zu reduzieren.“ Dazu muss es ein Ende geben für die „Schweigen-für-Wählerstimme-Abmachungen“ zwischen Lokalpolitikern und muslimischen Führern — diese Art von Pontius Pilatus Geschäft, die solch katastrophale Ergebnisse wie in Rotherham und Rochdale hatte”.
Mr. Phillips Ansichten spiegeln jene des Tschechischen Präsidenten und der Forschung in Europa wieder, die enthüllt hat, dass sich die Meinungen der Muslime auf dem Kontinent verhärtet haben. Je jünger die Muslime, desto wahrscheinlicher haben sie Hardliner-Ansichten, wie ein Studie kürzlich heraus fand. (hier)

17 comments

  1. Falke

    Da wird mit aufwendigen Statistiken, Befragungen und soziologischen Forschungen nur das bestätigt, was jeder sieht, hört und weiß, der in Europa mit offenen Augen und Ohren durchs Leben geht.

  2. Lisa

    @Falke: eine ähnliche Sendung auf BBC radio4 – es macht indes einen Unterschied, ob das nur so in der Bevölkerung brodelt oder ob es offiziell diskutiert werden darf. Prallelgesellschaften zu erlauben muss Gründe haben: wer hat Interesse daran? Wem nützt es, wenn die Bevölkerung eines Landes uneins ist, sich in verschiedenen Wertegemeinschaften zersrplittert? Spalten und herrschen – wer sind die Herrscher?

  3. Selbstdenker

    Europa geht dem Bach runter.

    Na und? Jeder kann mal einen Fehler machen.

  4. tom

    “Muslime passen sich nicht an ?” – Na aber “Hallo”, – ganz etwas Neues.

  5. Selbstdenker

    Hauptsache, die frühen Überbringer der schlechten Nachrichten wurden zu einem Zeitpunkt, an dem man noch die Notbremse ziehen hätte können, beruflich und sozial kalt gestellt.

    Wie gesagt: “Ein jeder, kann sich mal irren. Und solange es nur andere betrifft…”

  6. tom

    “Ex-Gleichstellungsbeauftragter: „Muslime passen sich nicht an“

    … das haben wir “in die rechte Ecke gedrängte” stets gesagt und prophezeit … – wie sich die Zeiten und Botschaften bloß ändern ..

  7. Fragolin

    @tom
    Ist nichts Neues, das Phänomen gibt es schon lange: Kaum ist ein linker Funktionär nicht mehr auf das “Mitspielen” angewiesen (eben “Ex”), überkommt ihn ein Realitätsanfall und die Wahrheit sprudelt aus ihm heraus. Und das Peinliche: Immer wieder gleicht diese Wahrheit dem, was die angeblichen “rechten Rattenfänger” an “Lügen und Angstmache” verbreiten.
    Diese “Exen” beweisen durch ihre Erkenntnisanfälle immer wieder, dass das ganze linke System ausschließlich auf Lug und Betrug aufgebaut ist. Wer im System hängt, sichert seine Pfründe, indem er mitspielt.

  8. tom

    @Fragolin

    “Wer im System hängt, sichert seine Pfründe, indem er mitspielt.” – Dann sollten da aber einige äußerst auf der Hut sein, dass sie das “System” nicht einmal hängt, wenn es den “proles” eines Tages “zuviel” wird … 😉

  9. Der Bockerer

    Tja, sowas kommt von sowas.
    Ich jedenfalls freu mich drauf, wenn die Linken diesen Schierlingsbecher Schluck für Schluck trinken müssen. Warum sollen nur die unteren Klassen (wie z.B. in Rotherham) in den Genuss multikultureller Bereicherung kommen. Auch die gutmenschlichen PC-Eliten haben ihr Scherflein an dieser desaströsen Entwicklung zu tragen. Was werden sie wohl sagen, wenn ihre Töchter in die Fänge der neuen “Fachkräfte” kommen?
    Mit den immer gleichen, nichts sagenden Phrasen haben sie dem Volk vorgegaukelt, dass sich das alles mit Sprachkursen, Einbürgerung etc. lösen ließe.
    Pustekuchen.
    Die Lösung kann nur von einer Gruppe kommen: den Muslimen. Und wenn sie von dort nicht kommt, dann gibt es nur noch einen Ausweg: Nichts wie weg hier.
    Das Gesetz des Handelns ist schon längst nicht mehr in unserer Hand.

  10. Rennziege

    14. April 2016 – 15:12 Der Bockerer
    “Das Gesetz des Handelns ist schon längst nicht mehr in unserer Hand”, sagen Sie.
    Ich halte das für einen allzu pessimistischem Ausblick. Die Willkommens-Fetischisten aller Parteien sind zwar emsig bemüht, uns die Kontrolle über Kommen und Gehen in der EU für immer zu entreißen — doch ganz so einfach wird’s nicht funktionieren. Es gibt einen aufkeimenden Zorn darüber in der schweigenden Mehrheit, die einstweilen noch schweigt, weil jedes Bekenntnis zur Normalität zu Jobverlust und Schlimmerem führen kann.
    Aber der Groll der Schweigenden bricht sich allmählich Bahn, auch hier in Kanada, wo der grenzdebile Justin Trudeau die rigiden Einwanderungsschranken abschaffen will — zwecks Bestechung einer bislang ungesehenen Migrantenzahl, die seinen schon nach kurzer Amtszeit wackelnden Rückhalt retten soll.
    Diese primitiven Tricks funktionieren nicht mehr, auch in Europa nicht; was das beklommene Schweigen der ansonsten überaus wortreich schwurbelnden EU-Kamarilla erklärt. Die Umformung Europas zu einem diffusen, obrigkeitshörigen Einheitsbrei stößt nun auf Widerstand — auch von Parteien, die einst dafür waren; der Exodus ihrer einst lammfrommen Wähler ist das erste Argument, das sie verstehen; dass sie dabei nur an ihre Pfründen denken und nicht an die Bürger, ist vorerst nebensächlich.

  11. Gerald Steinbach

    “”Mit fremder Staatsbürgerschaft””
    Eine neue Form der Ausdrucksweise, dass habe ich auch noch nicht gelesen, interessant!
    193 Länder bleiben jetzt übrig…ich tippe einmal auf 4 blonde Deutsche,

  12. Der Bockerer

    @Rennziege: Ihr Wort in Gottes Ohr! In diesem Fall würde ich mich freuen, wenn meine Prognose falsch wäre.
    Schaun mer mal.

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