EX-Kommissar: “Fremdbestimmung aus Brüssel ist ein ernsthaftes Problem”

“Der ehemalige EU-Kommissar für Erweiterung und Europäische Nachbarschaftspolitik, Günter Verheugen, hat der Europäischen Union Fehler im Umgang mit Großbritannien vorgeworfen. Man hätte mehr auf die sehr vernünftigen Wünsche aus London eingehen müssen, sagte Verheugen…” (hier)

12 comments

  1. Gerald

    Jetzt kann der EU Beführworterpartie nur noch vorschlagen, die Wahlzettel aus GB in Österreich auszählen zu lassen, da kann man das Ergebnis noch berichtigen. Und solch reaktionäre Gedanken von Stimmauszählungen in der Nacht das geht ja gar nicht. Da könnt ja jeder kommen. Das wäre ein Anschlag auf die wohlerworbenen Rechte der Werktätigen.

  2. Gerald Steinbach

    Bei der nächsten eu Wahl werden nur mehr wahlkarten akzeptiert in Europa

  3. Gerald Steinbach

    Als Sparmaßnahmen würde ich vorschlagen ,dass jeder eu Beamte und politiker in Brüssel eine Wohnung in molenbeek bezieht, und damit gleichzeitig ein Zeichen für Solidarität zeigt

  4. aneagle

    jetzt kommt wohl die kurzzeitige Cleverle-Saison aller derjenigen, die immer schon wussten, wie, was und warum. Gratulation, England hat, mit einem durchaus nicht einfachen, mutigen Schritt, seine Freiheit und seine Zukunft gerettet. Den verbliebenen, weniger alerten Insassen der Anstalt, bleibt nun noch die Gelegenheit Juncker, Hollande, und dem angeblich mächtigsten Hosenanzug der Welt für das Friedensprojekt “Scherbenhaufen” innig zu danken.

  5. Lisa

    zit: “Man hätte mehr auf die sehr vernünftigen Wünsche aus London eingehen müssen, sagte Verheugen”. Seit wann ist Vernunft ein Kriterium, wenn es darum geht, supranationale Träume von einem europäischen Grossreich zu verwirklichen und von einer Verwaltungszentrale aus alle Europäer über einen Kamm zu scheren? Damuss man nur realitätsfremd und geschichtsblind sein und über eine hehre Rhetorik verfügen.

  6. sokrates9

    Die Briten können nun besser mit Russland zusammenarbeiten, da sie keinen Sanktionsdruck mehr arbeiten! Uns entgehen dafür Milliarden, dass wir Russland sanktionieren dürfen!- Die US – Handelsbeziehungen mit Moskau steigen pro Jahr im zweistelligem Prozentbereich!

  7. Falke

    @sokrates9
    Sie haben völlig recht: England wird jetzt den Großteil der bisherigen Handelsbeziehungen der EU mit Russland übernehmen daraus einen merklichen wirtschaftlichen Vorteil lukrieren.
    Was die Brüsseler Bürokraten offenbar nicht verstehen: Die EU besteht aus 28 teilweise sehr unterschiedlichen Völkern, die man nicht alle über einen Kamm scheren kann. Was für den einen gut und akzeptabel ist, muss es für den anderen übehaupt nicht sein. Daher empfinden die Menschen die Brüsseler Vorschriften als unerwünschte Eingriffe in ihre eigene Lebensweise, die sie immer weniger bereit sind stillschweigend anzunehmen und zu befolgen. Meiner Meinung nach ist die einzige Möglichkeit, die EU auch in Zukunft aufrecht zu erhalten, dass sie ihre zentralistische Struktur aufgibt und es den einzelnen Staaten selbst überlässt, wie sie ihre Angelegenheiten regeln, sich also immer mehr vom “Bundesstaat” entfernt und zu einem echten “Staatenbund” wird. Wahrscheinlich müsste damit wohl auch der Euro abgeschafft werden.

  8. Gerald Steinbach

    Mit schaudern erinnere mich an die Sanktionen für Österreich, weil der EU die demokratisch gewählte Regierung nicht genehm war, spätestens zu diesen Zeitpunkt wusste man das da etwas schief läuft

  9. Thomas Holzer

    @Gerald Steinbach
    Die Wortmeldungen der Eurokraten gehen leider in diese Richtung………..Es scheint doch glatt ein paar Wirrköpfe in Brüssel zu geben, welche davon überzeugt sind, nur mit Härte und Häme gegen GB die verbliebenen 27 bei der EU-Fahnenstange halten zu können;
    nur da unterliegen sie einem schwerwiegenden Irrtum

  10. gms

    Thomas Holzer,

    “Härte und Häme gegen GB die verbliebenen 27 bei der EU-Fahnenstange halten zu können;
    nur da unterliegen sie einem schwerwiegenden Irrtum”

    Es müssen nicht 27 Länder bei der Stange gehalten werden, sondern nur sechs.

    Besagte Härte war bereits vorab abgesprochen, seit Vorliegen des Abstimmungsergebnisses läuft das Skript von alleine. Es wäre töricht anzunehmen, es gäbe kein Kalkül dahinter, sollen mit diesen Parolen ja nicht die wenigen Liberalen und Bürgerlichen angesprochen werden, sondern die eigene Klientel in wiederum nur wenigen Staaten — und dieser Adressatenschaft gefällt es auch, wie exemplarisch das Substandard-Forum zeigt.

    Das Ganze basiert auf einem angenommenen Sentiment der Bevölkerung im sogenannten Block der EU wider bisherige ‘Extrawürste’ der Briten.

  11. Thomas Holzer

    Und die Angst wird munter weitergeschürt; da wird von der Unabdingbarkeit von der Einführung von Zöllen, Visapflicht, dem Verwaisen ganzer Landschaftsstriche und Frankreich und Spanien, da die Briten ihre Häuser dort aufgeben müssen, und ähnlicher Schwachsinn zur Quadratur.

    Spanische Politiker fordern schon Gibraltar, vielleicht lassen sie ja gleich ihre Armee einmarschieren.

    Diese Politikerdarsteller sind wahrlich unter jeder Kritik, sägen den Ast an, auf welchem sie und die Bevölkerung sitzen, und wollen die Völker gegeneinander aufbringen, nur weil sie selbst versagen

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