Ex-Mossad-Chef: “IS auslöschen wie 1945 Dresden”

“In the wake of the terrorist attacks in Paris, Shabtai Shavit, the former head of Mossad, called on the United States and its allies to “wipe out Islamic State just as they wiped out the German city of Dresden” during the waning days of the Second World War….” (hier)

10 comments

  1. Lisa

    Die IS tun uns aber nicht den Gefallen, in einer einzigen Stadt zu operieren, die sind in vielen kleine Zellen tätig, auch im Ausland. Und flächendeckend Napalm in Syrien ist wohl auch keine Lösung. 🙁

  2. Thomas Holzer

    Flächendeckend Napalm wäre gar nicht notwendig:
    Würden die USA und die anderen Mitstreiter ihre Drohnen so einsetzen, wie es möglich wäre, wäre die Vernichtung tausender IS-Kombattanten mit nur geringen Kollateralschäden durchaus möglich.
    Man sehe sich nur die Aufnahmen von elendslangen Konvois mit Pick-up Kfz an, völlig unbehelligt durch die Gegend fahrend.

  3. Lisa

    Gretchenfrage: warum setzen sie denn diese Drohnen nicht ein? (und warum konnte Madame Merkel abgehört werden und all die Handys/Skypes der Djihadisten nicht?)

  4. Mario Wolf

    Ein entsetzlicher und völlig unzutreffender Vergleich. Der Massenmord in Dresden hat nichts, aber überhaupt nichts, am Verlauf des Krieges geändert. Die IS kann man nicht in Syrien umbringen, man kann es versuchen aber es wird nicht gehen. Keine terroristische Organisation im Nahen Osten wurde auf die Art besiegt. Wichtig ist was in Europa geschieht. Die Basis für die erfolgreichen Terroristen sind nicht die Waffen, sondern die Köpfe der Politiker, die nicht fähig , nicht willig sind die Gefahr zu erkennen und sie zu benennen. Geschweige den zu bekämpfen

  5. Rennziege

    Ich nehme so unverfroren wie begründet an, dass der emeritierte Chef des besten Geheimdiensts der Welt über mehr Wissen und praktische Erfahrung verfügt als wir alle hier.
    Man achte bitte auf Shabtai Shavits Wortwahl, die nicht mehr ist als eine (vielleicht unter dem Eindruck des Pariser Massenmords) allzu spontane Metapher. Er meinte nicht die wahllose Vernichtung von Städten und Menschen, sondern den Entschluss und die Logistik, einen zu allem entschlossenen Feind mit seinen Wurzeln auszurotten.
    Was bei einer Krake wie dem IS schwierig aufwendig und schwierig genug ist. Aber die Appeasement-Fans und allzeit zum Dialog mit barbarischen Mördern bereiten Softies, die Europas Politik bestimmen, dürfen in aller Ruhe dem Schlaf der vermeintlich Gerechten frönen: Europa ist längst wehrlos geworden — und auch noch stolz darauf.

    Wen wundert’s, dass die Mordbuben nur durch ihr Gelächter über uns geschwächt werden? Denn so manche Kalaschnikow und Sprengladung rutscht ihnen dabei kurz aus der Hand. Aber das war’s dann auch.

  6. Fragolin

    Der IS lässt sich nicht auf ein begrenztes Gebiet beschränken. Bei den Deutschen vor 45 wusste man, wo man sie findet. Der IS ist weltweit verstreut; im Kalifat selbst treibt sich nur ein Teil dieser Bagage herum.

  7. Albert Valentin

    Der Vergleich mit Dresden ist gänzlich unpassend, da dieser Angriff strategisch völlig nutzlos war. Kriegsentscheidend waren in Wirklichkeit nur die Angriff auf die synthetische Benzinproduktion im Frühjahr 1944, die in kürzester Zeit die Treibstoffversorgung der Wehrmacht abschnitten.Das primitive strategische Denken dieses Mannes ist erschütternd. Aber es passt zur israelischen Politik der letzten 20 Jahre. Die Palästinenser werden permanent drangsaliert, schlimmer als seinerzeit die Schwarzen im südafrikanischen Apartheidsstaat. Kommt es dann zu individuellen Anschlägen werden ganze Landstriche in Trümmer gebombt (Gaza, Libanon 2006). Und sie kapieren nicht, dass man Ameisen nicht mit einem Schmiedehammer bekämpfen kann. Das Ergebnis dieser stupiden Politik sehen wir: Israel hat unermesslichen Hass in seiner Nachbarschaft aufgezogen und verliert immer mehr seinen Charakter als westlich orientierter demokratischer Rechtsstaat. Wehe, wenn einmal die Ideologie der radikalen Siedler bestimmend wird, dann haben wir einen Iran mit Talmud.

  8. Rennziege

    18. November 2015 – 18:03 Albert Valentin
    “Israel hat unermesslichen Hass in seiner Nachbarschaft aufgezogen und verliert immer mehr seinen Charakter als westlich orientierter demokratischer Rechtsstaat.”
    Diese freihändige Diagnose aus Ihrer Feder muss man sich auf der Zunge zergehen lassen; sie ist so falsch, dass nicht einmal das Gegenteil wahr ist.
    Wenn Sie Staaten dabei ertappen wollen, die tatsächlich ihren Charakter als “westlich orientierter demokratischer Rechtsstaat” mit Füßen treten, müssen Sie sich in Europa umschauen. Dort werden Sie fündig, besonders in Brüssel und Umgebung. Israel befindet sich seit seiner Gründung in ständiger Notwehr — eine Erfahrung, die Europa nicht erspart bleiben wird, sosehr es die Augen vor der Realität verschließt.

  9. Lisa

    @Albert Valentin. Ziemlich grobschlächtige Folgerung “Iran mit Talmud”.. Israel ist im Vergleich zu seinen Nachbarländern ein freies, aber bedrohtes Land. Darum dürfen auch Ultraorthodoxe gegen den Staat Israel wettern oder würden Sie die mit dem Talmud Beschäftigten als Freunde der Araber bezeichnen? Wie @Rennziege bemerkt, ist Israel in Verteidigungs-, die meisten Araber aber in Angriffsstellung

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