Ex-Notenbanker attackieren EZB-Chef Draghi

“…Kurz vor Ende seiner Amtszeit sieht sich EZB-Chef Draghi heftigen Angriffen ausgesetzt. Mehrere Ex-Notenbanker haben sich zusammengetan, um die Niedrigzinspolitik in einem Memorandum zu zerpflücken. weiter hier

5 comments

  1. Eugen Richter

    Mutige Ex-Notenbanker. Draghi geht und nun gibt es Schelte. Ach ja. Wer folgt? Eine Frau? Ah. Ganz im Trend des Zeitgeistes. So, so. Wer? Lagarde? Christine. Ah ja. Ist noch IWF-Chefin. Über 450000$ Jahresgehalt plus über 80.000$ Aufwandsentschädigung. Versteuerungspflicht? Nein. Quelle: Wikipedia. Zahlt man als EZB Präsident Steuern? Was verdient Mario Draghi? Wiki weiß es auch nicht. Vermutlich mag Wiki Legarde nicht? Sie ist Juristin, Sozialrecht. Hört sich gerecht und sozial an. Juristerei ist den Geisteswissenschaften zuzuordnen, wie z. B. Genderwissenschaften. Einige behaupten, dies sei keine Wissenschaft. Naja, Mathematik ist nicht die Domäne der Geisteswissenschaften. War schon in der Oberstufe so. Wer es nicht mit Mathe hatte fand in Sport, Kunst und Pädagogik sein Auskommen. Na, nun sind sie halt da.
    Also, Juristin, Sozialrecht und keine Mathematik im Portfolio. Mario hat auch am MIT Wirtschaftswissenschaften studiert. Naja, aus eigener Erfahrung kann ich bestätigen, dass Mathematik ein Schwerpunktfach ist und nicht wenige Studenten im Oberstübchen ins Schwitzen und an ihre Grenzen kommen. Dies gilt insbesondere für VWLer. Ja, okay, hängt natürlich auch von den Ansprüchen der Universitäten und deren Professoren ab. Aber immerhin genießt Mathematik einen hohen Stellenwert in der Wirt- und Finanzwirtschaft. So hoch, dass auch Physiker hier quer einsteigen können. Nun gut. Zurück zu Lagarde. Jura und andere Geisteswissenschaften haben sich von der Logik, äh, sorry, Mathematik befreit, um damit mehr Raum für freieres Denken zu schaffen, quasi grenzenlos, einfach drauf los, oder wie auch immer. Diese Frau Christine Lagarde wird Mario Draghi ablösen. Und Ex-Notenbanker kritisieren ihn. Muss ich das als Vorschußlorbeeren für Lagarde interpretieren? Wird Draghi jetzt ganz schlecht geredet, damit sie in einem besseren Licht steht? Ich weiß es wirklich nicht. Was ich weiß, war der Gewinn von Zeit und Handlungsspielraum den Eurowirtschaftsraum zu reformieren, wettbewerbsfähig zu gestalten, durch Draghis risikoreiche Niedrigzinspolitik. Nüchtern betrachtet eine pfiffige Idee, wenn auch risikoreich. Bis dahin schlimm genug. Aber dann beauftragte man wieder die Politik. Und diese nutzte nicht die Zeit, sondern beschäftigte sich lieber mit der Fahrt in der Narzissmus-Achterbahn und Gängelung des sogenannten Stimmviehs. Die Richtung wurde nicht korrigiert. Nun kommt Lagarde, eine Juristin für Sozialrecht. Was bedeutet das für den Euro? Schauen wir mal, was sie beim IWF in zwei Amtsperioden leistete. Sie muss offiziell wirklich gut sein. Mächtigste Frau Platz 6 von Forbes gekürt, beste Finanzministerin (habe ich etwas verpasst?) im Euroraum von Financial Times und Ritter und Offizier der Ehrenlegion gekürt. Also offiziell sieht das doch gut aus und sollte den meisten Wählern und Steuerzahlern ausreichen.

  2. Passant

    Mögliche Deutung: Schlimmer kann es nicht werden, aber besser? Jedoch wohl kaum, wenn nun bloss die französischen statt der italienischen Verhältnisse zur Richtschnur werden.

  3. Sokrates9

    In der Pension ist leicht stinken!Die haben alle den Kurs mitgetragen,jetzt sind sie schlauer!Wo ist eigentlich unser ygouveneur Novotny.?Der war auch immer mir Draghi einer Meinung!

  4. Hochwürden

    Dr.Tassilo Wallentin: „Als ob man gegen den Wind spuckt“

    Die von Deutschland ernannte Direktorin der Europäischen Zentralbank (EZB) wirft das Handtuch: Sabine Lautenschläger tritt zurück. Sie gehörte zu den größten Kritikern der irrwitzigen Geldpolitik von EZB-Chef Draghi. Denn die EZB kauft wieder Staatsanleihen von Pleitestaaten – auf Kosten unseres Wohlstands, um zig Milliarden Euro und zeitlich unbefristet.
    http://www.tawa-news.com/als-ob-man-gegen-den-wind-spuckt/

  5. Falke

    Glaubwürdig wären diese Herren erst dann, wenn sie die Nachfolgerin Draghis ebenso kritisieren würden; sie will ja – nach eigenen Worten – die Nullzinspolitik Draghis (womöglich noch konsequenter) zum Wohle Frankreichs und zum Schaden aller Sparer im Euroraum fortsetzen.

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