EZB bereitet Abschaffung des 500-Euro-Scheins vor

Von | 5. Februar 2016

Die EZB-Spitze berät über das Ende des violetten Scheins. Von „technischen Arbeiten“ ist die Rede. Aber sicher ist: „Wir wollen Änderungen machen.“ (FAZ, hier)

12 Gedanken zu „EZB bereitet Abschaffung des 500-Euro-Scheins vor

  1. Thomas Holzer

    Richtig so!
    Dient doch nur unser aller Sicherheit und der Bekämpfung des Terrorismus und der Geldwäsche

  2. Herbert Manninger

    Dann werden wir mit Schweizer Franken und Tschechischen Kronen die Pfuscher bezahlen. Umständlich, aber bis zur Einführung von Zwangs-Warenbezugsscheinen noch möglich.

  3. sokrates9

    Bin überzeugt der Dollar wird auch nicht abgeschafft! Wieder ein Vorteil der Mickymousewährung Euro!!

  4. Selbstdenker

    Ich hoffe, dass die sich im Zuge der Migrationskrise für 2016 abzeichnenden politischen Verwerfungen der EU den Garaus machen werden. Lieber ein Ende mit Schrecken als ein Schrecken ohne Ende.

    Ab 14:30 wird Klartext gesprochen:
    https://www.youtube.com/watch?v=Ht3zGZfCbzI

    Eine unheilige Allianz aus Big Government und Big Banks bereitet einen großen Raubzug in Europa vor. Man könnte von einen Debt Equity Swap sprechen. Wobei dieses “Geschäft” durch vorherige Kapitalverkehrseinschränkungen besonders zu Lasten der Bürger Europas – besser gesagt: Mitteleuropas – ausgehen wird:

    1) Zuerst werden Alternativen verunmöglicht, so dass man gezwungen ist, das Geldvermögen auf Bankkonten zu parken.
    2) Die Bankguthaben werden gezielt entwertet, während die Bankschulden bleiben
    3) Kredite werden fällig gestellt
    4) Jede Menge Wohnungen und Häuser werden für die Neubürger Europas frei

    Unrealistisch? Nun ja: wer hätte vor zwei Jahren das Ausmaß der Migrationskrise für möglich gehalten?

  5. Falke

    Interessant in diesem Zusammenhang auch die 200-Euro-Banknote. Ich kann mich gar nicht erinnern, wann (und ob jemals) ich so einen Geldschein in der Hand gehabt habe – eher schon den 500er. Gibt es den 200er überhaupt noch?

  6. gms

    ‘EZB bereitet Abschaffung des 500-Euro-Scheins vor’ -> Sie bereitet die Einführung einer globalen Währung vor, und Draghi erfüllt das Anforderungsprofil hierfür 130%ig.

    Was man in den USA vor über eineinhalb Jahrzehnten schon in der Zeitung lesen konnte [1], erfährt diesseits des Atlantiks die Attributierung als Beschäftigungstherapie verhaltensauffälliger Paranoiker. Die EU als gezielt betriebenes Freiluftexperiment sattsam bekannter Puppenspieler zur Erlangung der Vormachtstellung über Europa, nachdem sie in den USA schon das Sagen hatten? — Nö, kann nicht sein, darf nicht sein.
    Die europäische Einheitswährung wurde von denselben Kräften in den 60er-Jahren bereits angestrebt und dabei gezielt aus der Debatte rausgehalten? — Nein, welch ein absurdes Schauermärchen!

    Daß es den Euro angesichts der Art und Weise, wie er eingeführt und zementiert wurde, zerbröseln müßte wie fünfjährige, dreimal aufgebackene belgische Waffeln unter Monty-Pythons legendärem 16-Tonnengewicht, hätte man niemals auch nur im Entferntesten antizipieren können. Die Europäer haben sich das ganz allein eingebrockt, stets mit Deutschland voran an der Spitze als treibende Kraft, einem Staat, von dem nur ungebildete Zyniker behaupten, seine Insassen hätten nach dem Ende des zweiten Weltkriegs über absolut nichts von Belang abstimmen dürfen.

    Also liebe Kinder, einigen wir uns auf eine ‘Liberal Conspiancy’ wohlmeinender Antikommunisten rund um Geheimdienste und CFR inklusive proliferierender Unterorganisationen im globalen Kalten Krieg und der gezielten Unterwanderung aller relevanten Schaltstellen in Politik, Medien, Kulturvereinen, Gewerkschaften und was man sonst noch instrumentalisieren konnte, was wiederum bloß widrigen Umständen folgend, wie etwa Sonnenprotuberanzen und Meteoreinschlägen am Mond, ausgerechnet zur perfekten EUdSSR führte. Shit happens, nobody’s perfect, take it easy!

    ‘Scheitert der Euro, scheitert Europa.’ — ‘Ja, Mutti. Krieg ich jetzt noch ‘nen Keks?’

    [1] telegraph.co.uk/news/worldnews/europe/1356047/Euro-federalists-financed-by-US-spy-chiefs.html
    DECLASSIFIED American government documents show that the US intelligence community ran a campaign in the Fifties and Sixties to build momentum for a united Europe. It funded and directed the European federalist movement. The documents confirm suspicions voiced at the time that America was working aggressively behind the scenes to push Britain into a European state. One memorandum, dated July 26, 1950, gives instructions for a campaign to promote a fully fledged European parliament. It is signed by Gen William J Donovan, head of the American wartime Office of Strategic Services, precursor of the CIA. […]
    The leaders of the European Movement – Retinger, the visionary Robert Schuman and the former Belgian prime minister Paul-Henri Spaak – were all treated as hired hands by their American sponsors. The US role was handled as a covert operation. [2] ACUE’s funding came from the Ford and Rockefeller foundations as well as business groups with close ties to the US government.
    The head of the Ford Foundation, ex-OSS officer Paul Hoffman, doubled as head of ACUE in the late Fifties. The State Department also played a role. A memo from the European section, dated June 11, 1965, advises the vice-president of the European Economic Community, Robert Marjolin, to pursue monetary union by stealth.
    It recommends suppressing debate until the point at which “adoption of such proposals would become virtually inescapable”
    [2] de.wikipedia.org/wiki/American_Committee_for_a_United_Europe

  7. astuga

    “…It recommends suppressing debate until the point at which „adoption of such proposals would become virtually inescapable”

    Das ist ja überhaupt die Blaupause für viele politische und von oben angestoßene gesellschaftspolitische Prozesse.

  8. Seerose

    Naja, ob Sie es glauben oder nicht: Ich habe noch nie einen 500 Euro-Schein in der Hand gehabt. Bin halt Proletariat. Soll er halt abgeschafft werden, micht stoert es nicht. Vielmehr stoert mich die angedachte Abschaffung der 1 und 2 cent Muenzen, denn diese habe ich bis jetzt in einem Sparschwein gesammelt und einmal in Jahr hab ich sie umgetauscht. Und so habe ich doch einmal im Jahr ca. 20/30 Euro fuer ungeplanten “Luxus” ausgegeben 🙂 Ich habe mich bis jetzt strikt geweigert diese kleine Muenzen zugunsten der Caritas zu spenden. Ich bezahl sowieso eine Kinderpatenschaft in S-Amerika und ich spende auch fuers St. Anna Kinderspital, aber nicht mehr lange. Ich habe heute von einer Monica Culen einen “Spritzenkugelschreiber” und einen gar lustigen Rezeptblock (den ich nicht brauche, auch den Kugelschreiber brauche ich nicht), erhalten, um mich zu einer Spende animieren. Bei mir hats das Gegenteil bewirkt.

  9. Thomas Holzer

    @Seerose
    Sehen Sie bitte der Realität ins Auge; Sie werden von unten (1,2 Cent-Münzen) und von oben (500er Schein) eingeschränkt, und dies ist nur der Anfang!

  10. Kristian

    So ist es, Herr Holzer. Liebe Seerose – ob Proletariat oder nicht, die völlige Kontrolle über jede Bewegung und Lebensäußerung wird das Proletariat noch viel mehr treffen, denn die Milliardäre – zu denen wohl auch ein guter Teil Mitglied der verschworenen Zirkel sind (BB, FM, GS) – werden schon einen Ausweg wissen, warum steigen z.B. die Grundpreise in Neuseeland so stark? Sie und ich werden da sein, überwacht und bevormundet.
    Wehret den fortgeschrittenen Anfängen, wehret Merkel, Draghi und Konsorten !

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