EZB: Die Stimmen der Vernunft kommen zu spät

Von | 26. September 2019

(ANDREAS UNTERBERGER) Die Stimmen der Vernunft sind lauter geworden. Noch nie war in der EZB, der Europäischen Zentralbank, der Widerstand gegen eine weitere Welle von direkten Staatsfinanzierungen durch die Euro-Bank so massiv wie in den vergangenen Tagen. Jedoch: Noch immer sind sie erfolglos.

Gewiss: Es hat auch schon bei früheren Entschlüssen Gerüchte gegeben, dass nicht alle in der EZB den Kurs der Negativzinsen und der – vertraglich eigentlich absolut verbotenen – direkten Staatsfinanzierung unterstützen. Aber der Widerstand gegen diese Politik des bisherigen EZB-Chefs Draghi wurde noch nie so deutlich nach außen getragen wie diesmal. Und das hängt nicht nur damit zusammen, dass aus Österreich nicht mehr der Keynesianer Nowotny an der Spitze der Nationalbank sitzt, sondern der wirtschaftsliberale Holzmann. Denn erstmals wurde ganz konkret bekannt, dass sich ebenso die EZB-Exponenten aus Deutschland, Estland, den Niederlanden und sensationeller Weise auch aus Frankreich gegen die neuen Anleihenkäufe ausgesprochen haben. mehr hier

Ein Gedanke zu „EZB: Die Stimmen der Vernunft kommen zu spät

  1. FDominicus

    Fakt ist auch die Deutschen haben den Mist mitgetragen. Und sich nicht klar dagegen gestellt.
    Der Rest ist Geschichte oder wird es

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