EZB: Draghis letzter Wille

“……Unzweifelhaft ist, dass heftig darüber nachgedacht wird, wie man Zinsen noch tiefer in den negativen Bereich drücken kann, ohne, dass die Sparer aus dem System flüchten können. Da dies nicht genügen würde, wird parallel der nächste große Schritt vorbereitet: die direkte Finanzierung von Staaten durch die Notenbanken. Vermutlich begründet mit dem dringenden Kampf gegen den Klimawandel. Nur konsequent. Wir haben uns über Jahrzehnte in eine Sackgasse manövriert. Jetzt beginnt das Endspiel. Ausgang offen, aber der Verlierer steht fest: der Sparer.” mehr hier

2 comments

  1. Sokrates 9

    Ohne Euro hätten die Suedlaender nie abcashen koennen ,hatten ihre Wirtschaft restrukturoeren müssen und stünden besser da!

  2. Johannes

    “Das Problem der immer weiter steigenden Verschuldung ist jedoch, dass diese nur zu immer tieferen Zinsen tragbar ist. Die Zinsen müssen also morgen noch tiefer sein, weil sie heute schon tief sind.“

    Nach meiner Meinung beweist diese Aussage das in Europa nicht am Kapitalismus scheitert sondern am Sozialismus. Wir brechen im Moment gerade so zusammen wie es der Kommunismus vor 30 Jahren tat.
    Die Staaten in Europa haben ihre größten Ausgaben in Sozialbereichen, in Löhne für Staatsbedienstete und in Pensionen. Diese Geldaufwendungen müssen von irgendjemanden verdient werden, am besten durch Exporte.

    In Griechenland hat man den Sozialismus auf die Spitze getrieben, fast kein Steuerwesen, große Sozialabgaben, große Militärausgaben, keine nennenswerte Industrie und somit keine Exporte und dadurch nichts woraus man das notwendige Geld schöpfen konnte.

    Doch der Euro ermöglichte das Schöpfen aus einem Topf der von anderen Ländern immer wieder nachgefüllt wurde. Viele schlossen sich dem Beispiel Griechenlands an und so steigert sich der Vorgang des Schöpfens und Nachfüllens zu einem immer schneller werdenden Vorgang der bald an seinen Fliehkräften scheitern wird.

    Es wurde und wird bewusst versucht dem Kapitalismus alles in die Schuhe zu schieben denn viele haben ein großes Interesse die große marxistische Revolution nach neuem, wie sie glauben modernen, Auslegungen einzuführen.

    Doch viele Menschen, gerade aus ehemals kommunistisch unterdrückten Ländern spüren das instinktiv und wehren sich mit allen Mitteln dagegen. Daher der unerbittliche Kampf gegen Orban und gegen Polen.

    Die konservativen Politiker Europas haben scheinbar resigniert oder sie wurden in diversen Bilderberger-Treffen derart gehirngewaschen das sie ihre Industrie selbst zu Grabe tragen um dem Kommunismus den Weg zu ebenen.

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