EZB: Freibier, aber nicht für alle

“…….Die Geldschwemme der Zentralbanken lasse sich mit einer Bar vergleichen, in der es Freibier gebe. Das Problem dabei sei, dass das Bier immer nur bei denen ankomme, die nah am Tresen sässen – im Falle der expansiven Geldpolitik sind dies Staaten, Banken und Spekulanten….” (NZZ)

One comment

  1. Rennziege

    Die gute alte NZZ! Es gibt unsereiner die Hoffnung, dass noch nicht alles verloren ist, was guten Journalismus — auch wenn es den laut Karl Kraus gar nicht gibt — auszeichnet. Für mich eines der letzten Medien in Europa, die unbrennbar und unbestechlich sind. Das schließt den elektronischen Jahrmarkt mit ein.
    Dem Vernehmen nach (Überraschung!) sitzen an den NZZ-Schalthebeln ein paar Österreicher. Staun! Aber unsere geliebte Heimat hat als Exportartikel wohl nur noch Manpower anzubieten:
    Die Wirtschaft wird von den dauergrinsenden “Anatol”-Imitatoren (Arthur Schnitzler*, 1893) und Meistern des unverbindlichen Liebesspiels, die unsere politische Pawlatschen an sich gerissen haben, körperlich und finanziell in die Emigration gezwungen.

    *Ich bitte den unvergleichlichen Arzt und Dramatiker um Entschuldigung für diesen Vergleich. Selbst die erbärmlichsten und übelsten Figuren seiner Stücke waren Österreichs Politikern — und denen der EU, we jeden Tag deutlicher wird — charakterlich um Eckhäuser überlegen.

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