EZB. Jetzt ist alles erlaubt, was mit gutem Grund verboten ist

“Das Anleihen-Kaufvolumen der Euro-Notenbank steigt damit für dieses Jahr um 750 Mrd. auf 1100 Mrd. Euro. Vor allem aber werden alle Schranken gegen direkte Staatsfinanzierung abgebaut. Es gilt nicht mehr, dass die EZB maximal 33 Prozent der Anleihen eines Landes halten darf, es wird die Bestimmung abgeschafft, dass Staatsanleihen erst nach einer gewissen Zeit nach der Emission auf dem Sekundärmarkt aufgekauft werden dürfen, es dürfen künftig auch kurzlaufende Staatsanleihen erworben werden. Kurz: Alles, was verhindern sollte, dass die Euro-Notenbank extrem gefährliche direkte Staatsfinanzierung betreibt, gilt nicht mehr (weiter hier)

8 comments

  1. sokrates9

    Fürchte Corona gibt nun der Wirtschaft den Todesstoß! Offensichtlich sind die Meisten total in Panik, das normale Denken hat ausgesetzt. Dass es heuer laut Press schon 80.000 Grippetote gegeben hat wird zB total ignoriert!

  2. Gerald

    Corona ist der Vorwand um die neue Ordnung durchzusetzen. Dadurch werden die Fehler der letzten Jahrzehnte verschleiert und der gutgläubige Orf Seher und Krone Leser glaubt den Mist auch noch.

  3. TomM0880

    @Gerald
    Wenn man “Die Presse” ließt, hat man auch das Gefühl, Herr Nowak ist der neue Hofschreiber vom Wunder-Basti und seinen grün-kommunistischen Freunden.

    Die Presse ist für mich unerträglich geworden.

  4. Cato54

    Es wird einfach die Geldpolitik des Herrn Draghi weitergeführt, Anleihen für Pleitestaaten in ungeheurem Ausmaß, nicht zuletzt dank eines gewissen Herrn Feymann, der mit unterschrieben hat, daß die EZB ohne jede Kontrolle schalten und walten darf wie sie will. Wie läuft das ab, es wird schlicht und einfach Geld gedruckt. Doch das ist anscheinend noch zuwenig, Italien und Spanien fordern die Einführung der sogenannten Coronabonds, also Eurobonds, was aus gutem Grund bisher von Deutschland und auch Österreich strikt abgelehnt wurde, außerdem ist das in der No-Bailout Klausel verboten, nachzulesen in den Europäischen Verträgen.

  5. Falke

    @TomM0880
    Seit Nowak ist die Presse auch an die Spitze jener “Qualitätszeitungen” gerückt, die nicht genehme oder politisch unkorrekte Lesermeinungen konsequent löschen.

  6. Johannes

    Diese Krise verlangt von allen Österreichern Opfer. Zu glauben man kann alle Menschen auf Dauer und Staatskosten entschädigen halte ich für nicht zielführend.
    Mein schon öfter geäußerter Vorschlag, jeder der von öffentlichen Geldern für seine, gerade jetzt unbezahlbare Arbeit, entlohnt wird sollte auf 10% Prozent verzichten.
    Alle Sozialzahlungen welche zum Teil unglaubliche Höhen erreichen ebenfalls dort kürzen wo sie sich im Laufe der Zeit und durch addieren verschiedener Summen hochgeschraubt haben, kürzen.
    Es kann nicht sein das Menschen die flüchtend nach Österreich migriert sind nun mit monatlichen Geldern in der Höhe und teilweise höher ausgestattet werden wie sie viele Mindestpensionsbezieher erhalten. Jetzt muss jeder seinen Beitrag leisten wer in Österreich Asyl erhalten hat muss sich mit Lebensmittel, Unterkunft und Taschengeld zufrieden geben.

    Wenn die Krise länger anhält kann ich mir nicht vorstellen das es das Budget aushält 90 Prozent den Verdienstentganges weiter zu bezahlen.

    Es ist eine sehr große Krise und Krisen verlangen Opfer von allen, ich glaube wir sollten das viel mehr in den Mittelpunkt rücken.

    Wenn wir glauben wir könnten ohne finanzielle Opfer durchkommen wird uns das später auf den Kopf fallen. Wenn wir jetzt den Bogen überspannen werden wir danach bitter dafür bezahlen.

  7. Mourawetz

    Wann wird man verstehen, dass man Geld nicht essen kann. Geld ist ein Umlaufsmittel, es sorgt für den reibungslosen Ablauf der Wirtschaft. Wenn man die Wirtschaft stoppt, braucht man auch kein Geld. Man kann die Wirtschaft nicht ersetzen, indem mit Geld um sich wirft, dadurch entsteht nicht ein Wurstsemmerl, was nützt das alles, wenn nichts da ist, das man kaufen kann, weil die Wirtschaft gestoppt wurde. Deshalb schleunigst den Motor wieder anwerfen. Einen Virus besiegt man nicht dadurch, indem man die Wirtschaft zusperrt sondern in dem man sich und andere schützt, z.B. durch Verhaltensregeln Stichwort 1 m – und vor allem Gesichtsschutzmasken. Wer hat uns den Blödsinn eingeredet, dass die überhaupt nicht helfen? Wer welcher Narr?

  8. astuga

    “Wer hat uns den Blödsinn eingeredet, dass die überhaupt nicht helfen? Wer welcher Narr?”

    Jene die vorgestern gesagt haben, dass wir keine benötigen werden.
    Die gestern gesagt haben, dass sie ohnehin nichts nützen.
    Und die uns heute sagen, dass wir morgen verpflichtet sind sie zu tragen.

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