EZB: Ramsch als Sicherheit

Von | 23. Juli 2013

“….Bei ihrer Gründung akzeptierte die Europäische Zentralbank nur erstklassige Papiere als Sicherheiten. In der Krise wurden die Anforderungen an Pfänder radikal gesenkt. Die Bundesbank ist irritiert. ” (Ausgezeichnete Analyse der FAZ, eher ernüchternd) – Die Oesterreichische Nationalbank akzeptiert übrigens seit einiger Zeit Anleihen einzelner Bundesländer nicht mehr als Sicherheit.

Ein Gedanke zu „EZB: Ramsch als Sicherheit

  1. Rennziege

    Mein alter Herr ließ als Student seine fesche goldene Uhr, das damals übliche (und einzige, vom pater familias feierlich gewährte) Firmungsgeschenk, etliche Male “studieren”. So nannten er und seine Kollegen das, wenn sie etwas im “Pfandl” versetzten, zu heftigen Zinsen. Aber anschließend heftig jobben und das Pfand auslösen war Ehrensache.

    Doch kein Pfandleihhausbesitzer hätte so magenwehige und fadenscheinige Sicherheiten akzeptiert wie die EZB heute. Vielleicht wäre es ziemlich gescheit, das gute alte Dorotheum zur österreichischen Nationalbank (die rechtlich eine AG ist) zu machen und einen wettergegerbten, parteilosen alten Pfandler zum Präsidenten des Generalrats, der ja ein Aufsichtsrat ist, wie es einer AG geziemt.

    Aber die diversen Sandler aller Parteien, die dort ihr lukratives Gnadenbrot verzehren, würden dagegen auf sämtliche Barrikaden klettern, die ihre Adipositas gerade noch zulässt. Man säge diese Brettln an wie einst Max & Moritz die Brücke des Lehrers Lämpel!

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