F: Die überraschenden Zahlen einer ungewöhnlichen Wahl

Von | 25. April 2017

“…..Inzwischen liegen die Detail-Zahlen für Frankreich vor. Sie bergen den Schlüssel zum Verständnis einer ungewöhnlichen Wahl. Bemerkenswert ist die Zahl der Départements, in denen Le Pen gewann – eine Wähleranalyse….” (hier)

8 Gedanken zu „F: Die überraschenden Zahlen einer ungewöhnlichen Wahl

  1. wbeier

    Wer bedient eigentlich die Maschine, die zunehmend neoprogressive, slim-fit-Politiker nach der Urmatrize Obama hervorbringt und diese erfolgreich installiert? Aalglatte Figuren der Open Society wie auch Trudeau, Kern und auch Schulz? Wer stampft erfolgreiche und hochprofessionelle „Wahlbewegungen“ wie En Marche quasi über Nacht aus dem Boden?

  2. sokrates9

    Leider fehlt in der Analyse wie es mit den “Neubürgern” aussieht. Die Mohammedaner wählen sicherlich nicht Le Pen und die werden immer mehr! Man wird doch nicht seine Futterquelle abwählen!

  3. Hanna

    @sokrates9: Genau! Auch in Gegenden wo “Franzosen” mit Migrationshintergrund wohnen, wird sicher nicht LePen gewählt. Ist wie in Wien, und dann heißt es immer “die Wiener wollen es so”. Welcher Nationalität, diese “Wiener” oder “Franzosen”? Eine Staatsbürgerschaft haben heißt gar nichts. Insofern steht es schlecht um Europa, weil die LinksgrünInnen schon eine gigantische Zahl an ZuwandererInnen unter ihren sicherlich toll informierten WählerInnen haben.

  4. wbeier

    @sokrates9
    Das sogenannte ethnische Wahlverhalten: Mindestens 70% der Austrotürken wählen die linkspopulistische SPÖ und stimmen gleichzeitig für den autoritär-theokratischen Erdogan. Business as usual.
    Am Beispiel Wien: Nicht zuletzt durch ethnisches Wahlverhalten sind die Verhältnisse derart gekippt, dass kritische und konservative Positionen nie wieder Land sehen werden. Deckel drauf – a failed town.

  5. stiller Mitleser

    Interessante Daten! Danke für den Hinweis!
    Marine ist selbstverständlich viel mehrheitsfähiger als der Vater, politisch und als Persona.

    @ wbeier
    “Am Beispiel Wien: Nicht zuletzt durch ethnisches Wahlverhalten sind die Verhältnisse derart gekippt, dass kritische und konservative Positionen nie wieder Land sehen werden”

    Die Verhältnisse sind nicht durch ethnisches Wahlverhalten gekippt, sondern inländisches Proletariat ist durch “Gastarbeiter” und deren Familiennachzug ersetzt worden. Wien ist durch seine besondere soziale Zusammensetzung und Geschichte seit der 1.Republik eine rote Stadt und konservative Positionen haben hier ohnehin immer nur im nährenden rot-schwarzen Filz ein angenehmes Plätzchen gesucht. Auch Wiener
    Groß-und Industriebürgertum ist SP-affin. Aber in gewisser Weise ist das in allen Metropolen so (München, Paris,etc…)

  6. mariuslupus

    Für die linke Presse, wie immer, am wichtigsten die politisch korrekte Unterscheidung. Die Rechtspopulistin oder der Polit-Jungstar. Wenn dass nicht Stimmung und Emotionen erzeugt. Hier eine eher obskure, unseriöse, etwas betagte, brutta figura, dort ein fescher, charmanter, junger politischer Star, eine bella figura.
    “Na, du einfältiger Wähler brauchst du noch mehr Informationen, um ,dass du dich, auch richtig entscheidest ?”

  7. Falke

    @mariuslupus
    Vor allem die “politisch korrekten” (also staatlichen) Fernseh- und Radiosender vergessen niemals, das Wort “rechtsextreme” vor den Namen “Front national” bzw. Marine le Pen zu setzen. Natürlich auch die links-grüne Claudia Reiterer am Sonntag “Im Zentrum”; das hat ihr Harald Vilimsky gleich am Anfang vorgeworfen, was ihr kurzfristig etwas die Sprache verschlagen hat; sie konnte ja schlecht sagen, dass das eine zwingende Vorschrift der ORF-Führung ist.

  8. KTMTreiber

    … das Endergebnis der Wahl steht sowieso schon fest – eine Riesen- Show für den Pöbel, der ernsthaft gedenkt, “wählen” zu dürfen …

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