F: Hollandes sozialistische Kur wirkt schon…..

Von | 27. Juni 2014

“…..Frankreich kommt nicht aus der Krise. Im Mai waren mit knapp 3,4 Millionen so viele Menschen arbeitslos wie noch nie zuvor. Dabei hatte Staatspräsident Hollande eigentlich versprochen, den Anstieg zu stoppen….”(SpOn)

17 Gedanken zu „F: Hollandes sozialistische Kur wirkt schon…..

  1. Manfred erzetic

    Vielleicht hat Hollande an Helmut Schmidt
    sich ein Beispiel genommen wie man eine grässliche Wirtschaftspolitik betreiben kann aber trotzdem ein beliebter und (un) gefragter, vor allen in Wirtschaftsfragen,Altpolitiker sein kann.

  2. cmh

    Das Modell Holland ist goldrichtig. Nur die pösen Kapitalisten mit ihrer Weltwirtschaftskrise sabieren alles, um nur nicht den Sozen einen Erfolg zu gönnen.

  3. Thomas Holzer

    @cmh
    Sie haben vollkommen recht!
    Deswegen fordere ich ein Verbot dieses ungerechten, asozialen Kapitalismus, der Reste der “freien” Markwirtschaft und die Wiedereinführung der flächendeckenden Planwirtschaft.
    Beim zweiten Versuch wird die Planwirtschaft schon funktionieren, ganz sicher 🙂

  4. Manfred erzetic

    Danke cmh
    Sie bestätigen meinen Kommentar vollinhaltlich.Ich unterstelle Ihnen aber einmal das Sie noch so jung sind , dass Sie aus dieser Zeit nichts wissen oder darüber gelesen zu haben.
    Bevor Schmidt an die Regierung gekommen ist war Deutschland praktisch schuldenfrei.
    Durch wechselhafte Aussagen über Inflation und Stabilität, falsche Devisenbewirtschaftung
    Sowie Konjunkturpolitik ja als ganzes gesehene desaströse Finanzpolitik schaukelte Schmidt sein Land immer weiter in eine Schuldenrepublik hinein.
    Ende der 70er sagte er noch
    Ein paar Milliarden Schulden bereiten mir weniger schlaflose Nächte als ein paar hunderttausend Arbeitslose.
    Bevor er abgewählt wurde hatte er beides.
    Leider sind damals auch alle anderen westlichen Regierungen auf diesen Zug aufgesprungen.Das Ergebnis sieht man heute . Alle westlichen Staaten sind mehr oder weniger hoch verschuldet.
    Einige Staaten wie Schweden, Schweiz haben bereits frühzeitiger Gegenmaßnahmen
    gesetzt um die Schulden einzudämmen.
    FRANKREICH fährt im Zug von Helmut Schmidt weiter und wird Europa damit in den Abgrund stürzen.

  5. Thomas Holzer

    “Ein paar Milliarden Schulden bereiten mir weniger schlaflose Nächte als ein paar hunderttausend Arbeitslose.”

    Aha, jetzt ist es der Herr Schmidt; eine Zeit lang war es der Herr Kreisky; wahrscheinlich hat es aber Palme als erster gesagt, oder vielleicht doch Hitler??! 🙂

  6. Manfred erzetic

    Thomas Holzer
    Lernen Sie Geschichte.
    Das hätte Kreisky zu Ihnen gesagt.

  7. Thomas Holzer

    Nicht das “Zitieren” ist gefragt, sondern Fakten!
    Soweit ich mich entsinnen kann, hat sich Kreisky mit seiner Aussage nie auf Schmidt berufen

  8. Rennziege

    27. Juni 2014 – 17:57 Manfred erzetic
    Helmut Schmidt ist vermutlich der älteste Kettenraucher der Welt, allerdings nach vier Herzoperationen in Bundeswehr-Krankenhäusern. Das ist alles, was ihn in der Riege der verhängnisvollen Planwirtschaftler bemerkenswert macht, vielleicht noch sein (ebenfalls überschätztes) Management der Hamburger Flut 1962.
    Wirtschaftlich war der Mann eine Katastrophe; allerdings war von dem unter Ludwig Erhards Wirtschaftswunder entstandenen Speck noch einiges übrig, so dass die übliche sozialistische Krida nicht so auffiel wie heute, wo die Speisekammern längst leergefressen sind.

    Um in Ihrem Bild zu bleiben, Manfred erzetic: Um mit Helmut Schmidt gleichzuziehen, müsste François Hollande täglich 120 Gitanes oder Gauloises rauchen, möglichst öffentlich. Dann wäre er ihm in beiden Disziplinen (Wirtschaft und warme Luft) ebenbürtig.

  9. Christian Peter

    Die Franzosen haben vor allem ein Problem mit dem harten Euro und dem damit verbundenen Verlust der Wettbewerbsfähigkeit. Ganz egal, wer in Frankreich regiert, mit Reformen auf nationaler Ebene werden sich die Probleme der Einheitswährung nicht lösen lassen.

  10. Christian Peter

    Man braucht nur nach Südeuropa zu schauen : Dort wird gespart, was das Zeug hält und dennoch sind im Korsett der Gemeinschaftswährung alle Reformen zum Scheitern verurteilt.

  11. Manfred erzetic

    Christian Peter
    Dem ist nicht so.
    Durch Lohnkürzungen und Reduktion des Öffentlichen Dienstes wird ein Stück mehr Wettbewerbsfähigkeit zurückerlangt.
    Auf Sicht gesehen wird dadurch die Arbeitslosigkeit zurückgehen.
    Aber um Griechenland nachhaltig zu sanieren ist ein weiterer Schuldenschnitt notwendig.
    Das könnte eventuell durch Verkauf von Inseln erfolgen.Beispielhaft wäre Russland mit den Verkauf von Alaska wegen Überschuldung.

  12. Ferguson

    @Manfred erzetic:
    Heute wäre es schon an der Zeit, die Usa würden zur Stütze ihrer bunten Papier-Zettel-Währung Alaska an Rußland zurück verkaufen.

  13. Manfred erzetic

    Sie werden es nicht glauben, aber das letzte Land was einen Bankrott anmelden müsste wäre die USA.
    Sollte das jemals passieren würde die Welt in einen lang anhaltenden Tiefschlaf fallen.

  14. Christian Peter

    @Manfred erzetic

    ‘durch interne Abwertung wird Wettbewerbsfähigkeit zurückerlangt’

    theoretisch ja, die Mängel der Gemeinschaftswährung lassen sich damit aber nicht heilen. Frankreich wertete vor der Einführung des Euro den Franc alle 10 Jahre um etwa 40 % ab, um gegenüber Ländern wie Deutschland wettbewerbsfähig zu bleiben. Demnach gibt es in Frankreich nach 13 Jahren im Korsett des Euro einen realen Abwertungsbedarf von etwa 50 %. Dies mittels interne Abwertung hinzubekommen ist völlig aussichtslos. In Südeuropa ist die Lage sogar noch hoffnungsloser.

  15. Manfred erzetic

    Frankreich ist zur Zeit unfähig innovative Produkte herzustellen, und haben zum großen Teil eine veraltete Industrie.Darum würde Frankreich eine Abwertung auch nichts helfen da ihre Produkte keinen Abnehmer finden.Zum Beispiel sind vergleichsweise französische Autos um 30% billiger als Deutsche und trotzdem werden sie nicht vermehrt gekauft.Alleine wenn die 35 Std.Woche an Europäischen Arbeitszeiten angepasst werden würde sind große Produktionskosteneinsparungen möglich.

  16. Ferguson

    @Manfred erzetic
    Sie haben Recht. Nicht umsonst hängen derzeit in den Usa 40% der noch Werktätigen vom militärisch-industriellen Komplex ab. So lange sich ein Bankrott durch Einsatz von Militär verhindern läßt, wird das getan werden. Das bedeutet Krieg. Trotzdem bereite ich mich schon auf einen Tiefschlaf vor, denn der Ausgang dieses Krieges bleibt ungewiß.

  17. Christian Peter

    Frankreich muss den Franc wieder einführen – die einzige Chance jemals wieder wettbewerbsfähig zu werden. Möglicherweise gelingt dies mit einem Erdrutschsieg der neuen Hoffnung Marine Le Pen nach den kommenden Parlamentswahlen in Frankreich 2017.

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