F: IS fast so beliebt wie Hollande

Von | 21. November 2015

Die Berichterstattung über die Massaker von Paris ignoriert den wohl entscheidenden Aspekt. Eine Meinungsumfrage aus dem Jahre 2014 ergab, dass ISIS in Frankreich eine Zustimmungsrate (von 16%) hat, fast genauso hoch wie die von Präsident Hollande (18%). In der demographischen Gruppe der 18-24jährigen steigt die Zustimmung auf 27%. Muslime machen etwa ein Zehntel der französischen Bevölkerung aus. Die Ergebnisse implizieren mithin, dass ISIS die Unterstützung der überwältigenden Mehrheit der französischen Muslime (und besonders der muslimischen Jugend) genießt, sowie die von großen Teilen der nicht-muslimischen Linken…. (hier)

43 Gedanken zu „F: IS fast so beliebt wie Hollande

  1. Fragolin

    Darf ich jetzt daran zweifeln, dass es sich bei der Mehrheit der Muslime um friedliebende Menschen handelt, die vom radikalmuslimischen Terror zutiefst angewidert sind? Darf ich jetzt vermuten, dass es sich bei den moderaten europäisierten Muslimen um eine Minderheit, ja geradezu ein vernachlässigbares Spurenelement in der Masse der Muslime handelt?
    Nein, ich frage nicht, ob ich das daraus schließen KÖNNTE, sodern ob ich es DARF.

  2. wbeier

    Die Statistik mit der Zustimmung zu IS ist aufschlussreich und bestärkt meine Überzeugung, dass linke Kader mit der Islamisierung den revolutionären Prozess umsetzen wollen. Massenmigration und Migranten als revolutionäres Subjekt gekoppelt mit Action directe.
    Nun sollte man nicht glauben, dass gewöhnliche Politdarsteller, irgendwelche Antifanten, Lohnschreiber oder gar Bahnhofsklatscher in hohem Ausmaß in diese Zielsetzungen involviert sind.
    Ausschlaggebend ist die Schaffung der entsprechenden korrespondierenden Stimmung in den eigenen rot/grünen bis linksliberalen Milieus und Biotopen.
    Weiters sollte man nicht glauben, dass diese linken Kader vordergründig in Erscheinung treten. Vielmehr entfalten sie ihre Wirkung durch professionelle Agiprop und intellektuellen Avantegardismus.

  3. Ehrenmitglied der ÖBB

    Eine ähnliche Umfrage wäre auch in Österreich interessant, besonders aufgrund der Wahlergebnisse der letzten Parlamentswahl in der Türkei?
    Da könnte man dann den Wähleranteil der AKP Wähler besser zuordnen?

  4. wbeier

    Anmerkung zu meiner obigen Post:
    Selbstverständlich kann man einwenden, dass sich rotgrüne bzw. linksliberale Vorstellungen eher in geringem Maß mit jenen des Islams decken. Der Begriff „Werte“ ist hier unangebracht und bereits generell unappetitlich abgelutscht.
    Das blendet aber das Sendungsbewusstsein linker Intelligenzia mit ihrem absolutistischen Überlegenheitsanspruch aus. „Die Zuwanderer sind Rohdiamanten die im Prozess der gesellschaftlichen Transformation geschliffen werden und als Rohstoff für den neuen Menschen dienen. Diese Zielsetzung sollte im Zeitlauf von zwei Generationen umsetzbar sein.“ (aus einem persönlichen Gespräch)

  5. Lisa

    Der Begriff “Werte” ist nicht abgelutscht, sondern entbehrt eines konkret formulierten Inhalts in unserer freiheitlihen Gesellschaft. Genausogut könnten Sie behaupten, der Begriff “Freiheit” sei abgelutscht. Sprache ist prinzipiell ungenau, darum können manche Machtgierige mit dem “wörtlichen” Befolgen des Korans so Schindluder treiben. Als ob Gott – wer/was immer das sei und den ja keiner kennt, auch ein Moslem nicht! – Altarabisch geredet hätte! Der Isam braucht einen Martin Luther, wenn er in einer säkularen Welt Akzeptanz finden will.

  6. Mona Rieboldt

    Die Linken und Grünen wollen ja immer mehr Asylanten, allerdings keineswegs aus Menschenfreundlichkeit. Sie wollen sie als Druckmittel gegen die eigene Bevölkerung nutzen, um ihre sozialistischen Ideen umzusetzen und hoffen dabei auf Zulauf dieser Asylanten.

  7. Lisa

    @MonaRieboldt. Das dürfte aber ganz schön in die Hosen gehen! Da die Mehrzahl unter den Flüchtenden (auch) aus wirtschaftlchen Gründen nach Eruropa/Amerika will, ist das Ziel ein merkantiles, kapitalsitisches, utilitaristisches, egoistisches – – – und nicht eine völkerverbindende Internationale. Mit Marx muss gearbeitet, mit Allah nur getötet werden, damit der Reichtum anders verteilt wird. Zudm tut Kommunismus Religion als “Opium fürs Volk” ab.

  8. wbeier

    @Lisa
    Auch ein wohlschmeckendes Bonbon ist – wenn es jeder im Mund hat – abgelutscht. “Werte der EU”, “Werte der christlich/jüdischen Tradition”, “unsere Werte”, “Wertegemeinschaft”………… mit Verlaub, ich kann das nicht mehr hören.
    Neben der hochlöblichen Bibelübersetzung und seiner Kritik an Liturgie und Ablasswesen fällt mir zum Hrn. Luther eigentlich nur ein, dass er den sich erhebenden Bauern in den Rücken gefallen ist und ein glühender Befürworter der Ausrottung “zauberischer Leute” war.
    Eine Reformation des Islams ist Sache des Islams und in einer säkularen Welt kann es m.E. nur einen Weg geben: Weg mit den Religionen aus dem öffentlichen Blickfeld, keine politisierenden Pfaffen und Religionsgemeinschaften, Religionen auf das Vereinsrecht und den Vereinsstatus beschränken, keine Symbolik an öffentlichen Orten (Kreuz im Klassenzimmer) ausser solchen im Rahmen des Persönlichkeitsrechts. Für praktizierende Christen vielleicht hart und ungewohnt aber argumentativ notwendig wenn islamischen Machtansprüchen gegengesteuert werden soll.

  9. Lisa

    @wbeier: Verein ist auch nicht ungefährlich, je nach Statuten! (Pistolenschützenverein?) Es ginge mehr darum, dass niemand, auch kein sog. Prophet, behaupten darf, vom “Allerhöchsten” Anweisungen bekommen zu haben, da bekommen wir es nämlich schnell mit Christen und Juden zu tun… Betr. Werte: stellen Sie sich mal vor, jeder gibt seiner 10 €Note einen beliebigen anderen Wert, etwa Gegenwert: eine Pizza, oder, wahlweise eine Immobilie oder auch eine louis Vuitton Tasche oder einen Kaugummi. Rechne! Es gibt weder europäische Werte, noch jüdisch-christliche und auch keine nationalen, sondern jeder kann sie für sich indiviuell und frei setzen. Im Islam sind die Werte fest, sozusagen eine bombensichere Währung…

  10. Fragolin

    @meine Vorposter
    Es geht nicht um Werte, diese ganze Diskussion ist vollkommen am Thema vorbeiführend.
    Statt der Kurz-gedachten “8-Stunden-Werteschulung” fragwürdigen Inhaltes für Leute, die einen fertigen Wertekatalog mitbringen, bin ich für eine 8-Minütige-Kurz-Schulung in Benehmen. Kurze Aufzählung der Liste was genau zu unterbeleiben ist andernfalls es Maulschelle und Rausschmiss gibt. Allgemeinverständlich und mit aller Konsequenz exekutiert. Fertig.

  11. Lisa

    @Fragolin: damit widersprechen Sie sich aber nun: Sie würden in Ihrer “Liste” ja auch vertreten, was zu tun und was zu unterlassen ist. Das sind Ihre Werte… (Regeln haben einen Wert- oder sie sind eben wertlos, ungültig, null und nichtig) Mir würde auch eine Liste einfallen: Erstens die Gesetze studieren – und das braucht dann etwas mehr als 8 Stunden. Zweitens, die ungeschriebenen Regeln von Anstand und Rücksichtnahme beachten. Das sind im Alltag ganz banale Dinge: man betascht nicht jede Frucht, bevor man sie in die Tüte packt, man bohrt nicht in der Nase, spuckt nicht auf den Boden oder kratzt sich im Schritt oder schmatzt beim Essen oder schmeisst die Verpackung auf den Boden, man legt die Füsse nicht auf den gegenüberliegenden Sitz, man redet nicht in aller Lautstärke in einer für die meisten nicht verständlichen Sprache miteinander oder ins Handy, man rückt einer fremden oder nicht sehr gut bekannten Person nciht so nah auf die Pelle, sondern hält einen respektvollen Abstand, man bleibt höflich, auch wenn man sich ärgert, man lässt seine Kinder nicht einfach rumrennen und rumlärmen, ausser auf dem Spielplatz, man starrt nicht auf fremde Frauen und macht eindeutig verächtliche Bemerkungen, man fotografiert nicht fremde Mädchen mit dem Iphone , man grüsst die Nachbarn, man lernt die Sprache, man gibt – egal ob Frau oder Mann – die Hand, wenn es so Sitte ist, man lässt sich nicht von den Steuerzahlern aushalten, sondern arbeitet mit an der Gesellschaft – das ginge noch lange weiter`! Und da sieht man auch, dass unsere Einheimischen (vor allem Jugendliche!) sich auch nicht immer an “unsere” Werte halten… Wir sind eben frei – warum wollen wir diese Freiheit andern nciht zugestehen?! 😉

  12. Fragolin

    @Lisa
    Ganz einfach: es ist mir vollkommen egal, welchen Wert ein Mann seiner Frau zugesteht. Aber wenn er sie drischt, gehört er hinter Gitter und danach außer Landes geworfen. War das einfach genug?

  13. Lisa

    @Fragolin. :-D! Ok, weiterer Punkt: man schlägt seine Frau
    (und seine Kinder) nicht – wobei das aber schon Richtung lllegalität geht: Körperverletzung, häusliche Gewalt. Also: Gesetze studieren.

  14. Lisa

    Nachtrag: Was aber, wenn kein Gesetz existiert, dass Ausländer, egal aus wlchem Land, weggewiesen werden können, wenn sie sich nicht an die Gesetze halten/hielten? Und selbst, wenn eins estierte: Wohin soll man sie denn zurückschicken, wenn andere Gesetze verbieten, sie in eine “unsicheres” Land rückzuschaffen?

  15. gms

    wbeier,

    > Selbstverständlich kann man einwenden, dass sich rotgrüne bzw. linksliberale Vorstellungen eher in
    > geringem Maß mit jenen des Islams decken. Der Begriff „Werte“ ist hier unangebracht und bereits
    > generell unappetitlich abgelutscht.”

    Oscar Lafontaine dazu: “Es gibt Schnittmengen zwischen linker Politik und islamischer Religion: Der Islam setzt auf die Gemeinschaft, damit steht er im Widerspruch zum übersteigerten Individualismus, dessen Konzeption im Westen zu scheitern droht. Der zweite Berührungspunkt ist, daß der gläubige Muslim verpflichtet ist zu teilen. Die Linke will ebenso, daß der Stärkere dem Schwächeren hilft. Zum Dritten: Im Islam spielt das Zinsverbot noch eine Rolle, wie früher auch im Christentum.”

    Put simply: Das Individuum hat sich dem Abstraktum des Gemeinwohls unterzuordnen, gepaart mit absurden Vorstellungen von Wirtschaft. Lafontaines Verdienst besteht nicht darin, dies erkannt zu haben, sondern im unverblümten Aussprechen des Offensichtlichen.

    > Das blendet aber das Sendungsbewusstsein linker Intelligenzia mit ihrem absolutistischen
    > Überlegenheitsanspruch aus. „Die Zuwanderer sind Rohdiamanten die im Prozess der gesellschaftlichen
    > Transformation geschliffen werden und als Rohstoff für den neuen Menschen dienen. Diese Zielsetzung
    > sollte im Zeitlauf von zwei Generationen umsetzbar sein.“ (aus einem persönlichen Gespräch)

    Mittellose Zugzügler sind für Linke betreffend Gesellschaftsklempnerei der Jackpot schlechthin, sei’s nun als Knetmasse für den neuen Menschen, als ideologische Fürsorgeobjekte generell sowie Grundlage für Mittelrückflüsse über die eigene “Helferindustrie”, an der Wahlurne, und last not least als Drohkulisse von wegen brandschatzende Horde beim Widerwillen gegen diverse Umververteilungsphantasien.
    Bleiben noch ein paar tatsächlich redliche Sozialisten, so unterliegen diese dem Irrtum, all das zur Bewältigung des Kommenden zu Leistende sei tatsächlich eine lohnende Investition.

    Lisa,

    [sozialistische Ideen umzusetzen]
    > Das dürfte aber ganz schön in die Hosen gehen! Da die Mehrzahl unter den Flüchtenden (auch) aus
    > wirtschaftlchen Gründen nach Eruropa/Amerika will, ist das Ziel ein merkantiles, kapitalsitisches,
    > utilitaristisches, egoistisches – – – und nicht eine völkerverbindende Internationale.

    Das Verrückte an der aktuellen Lage ist die Tatsache, wonach zwei deklarierte ideologische Antagonisten am selben Strang in dieselbe Richtung ziehen. Für Profiteure des bestehenden Geldsystems, im roten Duktus “Spekulanten und Heuschrecken”, sind klassenkämpferische Linke nützliche Idioten, weswegen deren Willkommensindustrie auch mit allen erdenklichen Mitteln gefördert wird. Der Migrant dient beiden als Rammbock für höhere Staatsausgaben und Steuern, welche von Dritten aufzubringen sind.
    Hinzu kommen geopolitische Hegemoniebestebungen der USA, denen diesseits des Atlantiks Anhänger von Spinelli zur Abschaffung der Nationen in Europa in die Hände spielen.

    Diese vier sich teilweise überschneidenden Lager dominieren Politik und Medien gleichermaßen. Jene, die zurzeit öffentlichkeitswirksam dagegen auftreten, sind weder die hellsten Kerzen auf der Torte (pars pro toto Lutz Bachmann), noch sonstwie in der Lage, namhafte Bürgerliche wirksam hinter oder neben sich zu sammeln.

    Sozialistische Ideen werden daher auch konsequent umgesetzt, obwohl die maßgeblichen Protatonisten unterschiedliche Vorstellungen über das Endziel haben. Es ist die Resultierende aus den Kräften, die den Karren nach links treibt.

  16. Rennziege

    21. November 2015 – 17:08 Lisa
    Lieb gedacht, leider aber mit lieblicher Nativität. Die Regeln und Gesetze der Abweisung von Scheinasylanten existieren doch längst, werden aber ignoriert und ausgehebelt — nicht nur gutmenschlich, sondern auch wegen hoffnungslos überforderter Administration.
    Und ein Immigrant wird jeden Wisch unterschreiben, auf die Verfassung und Benimmregeln des Gastlandes zehn Eide schwören, um bleiben zu dürfen. Egal — das bindet Muslime keineswegs an irgendein Versprechen; ihr einziger Vertragspartner ist Allah und sein Prophet, in Personalunion. Lüge und Meineid (taqiyya, also Täuschung und Verschleierung) sind im Koran ausdrücklich verordnet, um Ungläiubige und deren Länder zu erobern.

  17. Lisa

    Muslime wählen kaum links, es sei denn Kurden, die PKK nahestehen, sondern sie wollen zwar z.B. “tiefe Mieten” oder “mehr Lohn”, aber die Gründe für die hohen Mieten oder die tiefen Löhne sind ihnen herzlich egal. Letztlich gehts dann eben wie in gewissen europäischen Landregionen darum, welche Partei mit dem Lautsprecherwagen über Land fährt und Geld- oder Warengeschenke macht. Infantile und Un-Informierte sollten gar nicht an die Urnen dürfen…

  18. Fragolin

    @Lisa
    Das erstere Gesetz existiert, wird (aus welchen Gründen wohl?) aber nicht exekutiert. Das zweite Gesetz bedarf eines einzigen Zusatzes: Sobald eine begangene Straftat einen definierten möglichen Strafrahmen überschreitet, erfolgt die Ausweisung unabhängig vom Status des Herkunftslandes, denn: Die Einschätzung der Sicherheitslage in einem fernen Land darf nicht Freibrief für beliebigen Gesetzesbruch sein.
    Zum Thema Gesetze studieren: Muss man nicht. Ein Grundregelkatalog reicht, in dem alle Straftaten der im vorigen Absatz genannten Kategorie aufgelistet sind. Das Vermeiden bagateller Regelverstöße darf ein längerer Lernprozess sein. Ansonsten gilt: Jeder Tourist muss sich in jedem Land der Welt vom Betreten des Rollfeldes weg an dessen Gesetze halten. Also alles eine Frage eigenverantwortlicher Vorbereitung.

    “Muslime wählen kaum links” stimmt so nicht; ich habe den link leider nicht mehr gefunden, aber zur Wienwahl gab es da die Aufrufe türkischer Kulturbereicherer mit in den Texten offen formulierten islammissionarischen Attitüden, das eigentliche islamische Wahlverbot zu ignorieren und im Sinne des Erfolges der Islamisierung auf jeden Fall ROT zu wählen. Der Wahlausgang legt Erfolge bei diesen Aufrufen nahe.
    Sie mögen einem primitiven Glaubenssatz folgen, aber sie sind nicht blöd und wissen, wie man mit List und Intrige potenzielle Möglichkeiten ausnutzt.
    Deshalb betrachte ich das Schaffen einer Möglichkeit, Terroristen der unteren Hierarchieebene mit Bus und Bahn und ohne Kontrolle von Mensch und Gepäck quer durch Europa zu schaffen, auch als Unterstützung terroristischer und krimineller Organisationen, denn diese werden (wie immer und immer wieder) solche Möglichkeiten nutzen…

  19. gms

    Lisa,

    > Wohin soll man sie denn zurückschicken, wenn andere Gesetze verbieten, sie in eine „unsicheres“ Land
    > rückzuschaffen?

    Bürgerliche und Liberale verkennen das linke Naturell und dessen langfristige Wirksamkeit. Was sich unter dem Schlagwort des Marschs durch die Institutionen subsumieren läßt, manifestiert sich unter anderem im Einbringen von Sollbruchstellen in Gesetzen und flankierenden Besetzungen von Richterposten mit Leuten, die diese Fehler im ideologisch genehmen Sinn hernach ausnutzen.

    Juristisch festgehalten wird nicht das Konkrete, über das vor der Gesetzwerdung berechtigt gestritten werden kann, sondern das Nebulose, gegen das niemand so recht opponiert. Begriffe wie “angemessen”, “menschenwürdig”, “gleichwertig” und so weiter bilden dabei jene Hohlräume, die später mit Inhalten gefüllt werden. Wo diese Praktik scheitert, erfüllt oftmals der Verweis aus einen bereits erfolgten Prinzipienbruch bei einem Randthema seine Wirkung, wobei eben dieser Bruch den Bürgerlichen, die damit vorgeblich Schlimmeres verhindern konnten, zuvor abgerungen wurde. Gelingt selbst das nicht, bleibt immer noch das propagandistische Weichklopfen der Massen, was denn all die Hohlformeln in Gesetzen bedeuten sollen.

    Das Ganze bedarf keiner konspirativen Treffen dubioser Zirkel in abgedunkelten Hinterzimmern, sondern das Wissen, den Sozialismus durch unzählige kleine Schraubendrehungen voranzubringen. Was nicht paßt, wird passend gemacht, und wenn man sich die Änderungen innerhalb der letzten Jahrzehnte vergegenwärtigt, muß man den Linken nichtmal einen langen Atem konzedieren.

  20. gms

    Lisa,

    > Muslime wählen kaum links

    Ob das stimmt respektive ob es hierfür gesichertes Zahlenmaterial gibt, sei dahingestellt. Evident jedoch ist, wie sehr Sozialisten in Wien, das 2013 knapp die Hälfte aller Muslime in Österreich beherbergt, speziell diese Wählergruppe vereinnahmen wollen. Neu wiederum ist das Thema auch nicht und wurde von Nurten Yilmaz (Landtagsabgeordnete SPÖ) bereits 2010 angeprochen.

    [1] islaminitiative.at/
    [2] wien.spoe.at/di-omar-al-rawi
    [3] islaminitiative.at/index.php?option=com_content&task=view&id=630&Itemid=25
    [4] derstandard.at/2000005451456/Muslime-in-Oesterreich
    [5] googel Nurten Yilmaz “Migranten sind wahlentscheidend”

  21. Christian Peter

    ‘Muslime wählen kaum links’

    ein schlechter Scherz, Muslime wählen ‘fast ausschließlich’ links. 84 % der Türken in Österreich wählen SPÖ und 7 % Die Grünen. Es ist völlig logisch, warum gerade Linksparteien am lautesten für offene Grenzen plädieren, sind es doch die Parteien, die am meisten von der Masseineinwanderung profitieren.

  22. Thomas Holzer

    Natürlich wählen viele Muslime links, fühlen sie sich doch nur in der Gemeinschaft wohl, egal ob es sich um eine religiös oder politisch “motivierte” Gemeinschaft handelt; nicht umsonst waren die meisten politischen Bewegungen, welche in der arabischen Welt Erfolgreich waren, nationalsozialistisch islamisch konnotiert; egal ob Nasser, Saddam Hussein, Khomeini oder die Assads.
    Der Einzelne zählt maximal als Kanonenfutter, nie aber wegen seiner Persönlichkeit und daraus resultierenden Einzigartigkeit

  23. astuga

    @Lisa
    Der Islam braucht keinen Martin Luther.

    Den erstens waren die damaligen Protestanten teilweise glaubensstrenger und radikaler als die Katholiken (alle Vergleiche hinken, aber der Islam hat Ähnlichkeit mit dem Calvinismus oder den Puritanern), und zweitens hat Martin Luther gegen den katholischen Klerus und den Papst opponiert.
    Beides gibt es im Islam ohnehin nicht, jedenfalls nicht in dieser Form (höchstens ansatzweise bei den Shiiten, die sind deshalb aber auch nicht liberaler).

    Der Islam braucht übrigens auch keine Aufklärung.
    Weil das ein Phänomen der europäischen Kultur war (tatsächlich nur eines von Teilen der westeuropäischen), das man nicht einfach auf andere Kulturen projizieren kann.
    Noch dazu ist der Islam kulturell und theologisch bereits an den Voraussetzungen für eine Aufklärung gescheitert.
    Als dem was in Westeuropa im Rahmen des Universalienstreites (Scholastik) und Nominalismus überwunden wurde.
    Daraus ergab sich die Trennung von menschlicher Vernunft und göttl. Offenbarung (nicht jede Erkenntnis kommt von Gott).

  24. Thomas Holzer

    Eine allfällige Aufklärung findet primär in den Köpfen der Menschen statt; sie konnte und kann nie verordnet werden, egal von wem; schon gar nicht, wenn eben die notwendige Bereitschaft dazu fehlt.
    Da wird auch eine 8-stündige Kurz-Einschulung mit Anleitung zur Mülltrennung nichts helfen. Die Köpfe werden einfach nicht bereit sein.
    Wenn im 21.Jhdt. im Namen einer Religion massenhaft (auch und vor allem unter den Anhängern dieser Religion) gemordet wird, müsste jeder aufrechte Muslim dieser Religion sofort abschwören.
    Wird aber natürlich nicht geschehen, es schwört ja auch kein Sozialist dem Sozialismus ab, trotz der Millionen von Toten, welche dieser “produziert” hatte und noch immer “produziert”.

  25. Mario Wolf

    wWs soll diese ganze Diskussion ? Die Gechichte ist gelaufem. Merkel&Islam haben gewonnen. Ende ! Es gibt kein zurück. Die Mörder sind die Guten, die Opfer selber Schuld, der Islam ist eine Wohltat für das verknöcherte Bürgertum . Ein point of no return . Alles was nach her kommen könnte , Untedrückung der Redefreiheit, Ausgrenzung der Andersdenkenden, Ablehnung eines konstruktiven Dialogs, Ersetzung des Dialogs durch Beschimpfungen, ist bereits Realität. Wieso sind so wenig Menschen in der Lage zu verstehen das wir bereits in einer Diktatur leben? Alle Versuche diese Dikktatur durch gut meinende Reformvorschläge zu verändern sind sinnlos. Eine Diktatur ist eine Tatsache, entweder man ist in der Lage mit dieser Tatsache zu leben, oder man ist fähig diese Tatsache zu benennen, aber sie nicht zu akzeptieren. Aber wer ist zum Widerstand gegen die Diktatur fähig ?

  26. A.Felsberger

    Wenn man sich das “Sozialisten-Geschwätz” in diesem Forum anhört, kann einem nur mehr übel werden. Wer, meine Herren, regiert das Land? Antwort: Die Regierung. Und wem hat sie zu gehorchen? Antwort: “Der öffentlichen Meinung”. Auf Dauer gegen die “öffentliche Meinung” zu regieren, ist ein Ding der Unmöglichkeit, egal ob es sich um eine Demokratie oder Diktatur handelt. Der einzige Unterschied liegt darin, dass die Diktatur die “öffentliche Meinung” zu beeinflussen vermag, was in einer Demokratie nicht leicht gelingt. Also: Spart Euch Euer wirres “Sozialisten-Geschwätz”, die Regierung tut und kann auch nur das tun, was die “öffentliche Meinung” duldet. Was, in Gottes Namen, soll das mit “Sozialismus” zu tun haben? Beklagt Euch bei der “öffentlichen Meinung”, wenn Euch diese Art von Politik nicht gefällt, und verzichtet endlich auf dieses dumme ideologische Geschwätz! Was hat es für einen Sinn die “öffentliche Meinung” als sozialistisch zu beschimpfen?

  27. wbeier

    @gms
    >Bürgerliche und Liberale verkennen das linke Naturell und dessen langfristige Wirksamkeit. Was sich unter dem Schlagwort des Marschs durch die Institutionen subsumieren läßt, manifestiert sich unter anderem im Einbringen von Sollbruchstellen in Gesetzen und flankierenden Besetzungen von Richterposten mit Leuten, die diese Fehler im ideologisch genehmen Sinn hernach ausnutzen<
    Das sind harte Bandagen! Sie rüttteln am ehernen Glaubenssatz unserer Republik "von der Unabhängigkeit der Rechtssprechung" aber in sich ein wertvoller und ausbaufähiger Denkanstoß.

  28. Schlingplanze

    @ Lisa
    Kaum einer der Zuwanderer, ausgenommen gut Ausgebildete, will in die USA. Gibt es dort Mindestsicherung, Harz IV, Familiennachzug? Nein, was soll er dann dort?

    @ A.Felsberger
    Das mit der öffentlichen Meinung ist so eine Sache. Die öffentliche Meinung in Österreich wird durch die “Presse” und den “ORF” gebildet. Und wir können ja sehen, wohin das führt.
    Wenn ich als normaler, nicht Rechter, Staatsbürger mit den Etnscheidungen der Regierung nicht einverstanden bin, was soll ich dann tun? Soll ich zu einer Demo gehen, von der die “Presse” bereits im vorhinein entweder Garnichts berichtet und wenn sie berichtet, dann, dass es eine pööse, ganz Rechtsrechte Demo ist.
    @ nochmals Lisa
    Auch ich bin der Meinung, dass alle religiösen Symbole aus dem öffentlichen Leben entfernt gehören. Meiner Meinung nach sollten die Kreuze in den Schulen und in der Öffentlichkeit ebenso verschwinden, wie (muslimische) Kopftücher samt Stirnbändern, Burkas, Sehschlitzen und was es da sonst noch an Absonderlichkeiten gibt.
    Religion sollte Privatsache sein, was in privatem Rahmen getragen oder nicht getragen wird, ob Mumie oder Domina, das geht niemand was an.

  29. Fragolin

    @A.Felsberger
    Die veröffentlichte Meinung hat aber nichts mehr mit der im Volk herrschenden Meinung zu tun. Also was soll dieses Dummschwätz? Machen Sie eine Umfrage zur Flüchtlingspolitik und vergleichen Sie das Ergebnis mit dem Inhalt der Propaganda und den Handlungen der “Regierung”, dann werden Sie erkennen, dass die “öffentliche Meinung” nichts mit der Volksmeinung zu tun hat und der Absatz 1 der Bundesverfassung, nach dem das Recht vom Volk ausgeht, das Papier nicht wert ist, auf dem er steht.
    Und die Regierung besteht aus Sozialisten. Oder haben die Roten sich inzwischen umdeklariert?
    Also was ist Ihr Problem, außer dass Ihnen die Wahrheit nicht schmeckt?

  30. Zaungast

    “Und die Regierung besteht aus Sozialisten”

    Und wer hat diese Sozialisten gewählt? “Presse” & “ORF” oder doch die “Volksmeinung” = Summe aller Wahlberechtigten?

  31. Fragolin

    @Zaungast
    Wenn man Wahlbeteiligung und Machterringungsarithmetik betrachtet, kommen die Roten nicht mal auf 20% Zustimmung der Wahlberechtigten. Also nach demokratischen Gesichtspunkten eher fraglich, von Gestalten regiert zu werden, die gerade mal doppelt so viel Stimmen erringen wie der Anteil an Muslimen in der Bevölkerung ist. Nur mal so als Beispiel.
    Jedenfalls haben 80% der Wahlberechtigten die nicht gewählt und müssen sie trotzdem ertragen.

  32. O.d.S.

    Sie haben es erfasst. Wir leben in einer Diktatur. Sich einer Diktatur zu ergeben, das nenn ich feiges Sozialistengeschwätz. Sie reden fast so viel Blödsinn wie der Kommunistenkarli.

  33. Zaungast

    @Fragolin

    Sie kommen nicht darum herum, dass jeder Wahlberechtigte eine Stimme hat und mit dieser Stimme machen kann, was er will. Wer so “klug” ist und seine Stimme “behält / nicht abgibt”, unterstützt damit die gültigen Stimmen der anderen.

    Wir haben freie Wahlen ohne Wahlbetrug. Wenn das Ergebnis dieser Wahlen so ausschaut, wie es ausschaut, dann ist das nicht “nach demokratischen Gesichtspunkten eher fraglich”, sondern bestmöglich.

    Überlegen Sie mal, warum es so schwer ist, eine “nichtsozialistische” Partei erfolgreich zu positionieren. Wenn es so viele Unzufriedene gibt, müsste das doch leicht sein, denen etwas anzubieten und damit Wahlerfolg zu haben. Die praktische Erfahrung lehrt das Gegenteil. Mit einem “nichtsozialistischen” Angebot kommen Sie nicht weit beim Wahlvolk.

  34. O.d.S.

    “Wir haben freie Wahlen ohne Wahlbetrug”. LOL der war gut. So wie in Wien etwa?

  35. Zaungast

    @”O.d.S.”

    Können Sie das konkreter formulieren? Sind Sie der Meinung, dass das Wahlergebnis manipuliert wurde (z. B. Stimmen falsch ausgezählt, Stimmen unterschlagen oder hinzugefügt usw.)? Haben Sie dafür Hinweise / Belege? Gibt es eine Anzeige wegen Wahlbetrug? Hat sich eine der wahlwerbenden, benachteiligten Parteien in diesem Sinne geäußert?

  36. O.d.S.

    @Zaungast

    Warum glauben Sie wohl, dass die Wahlkarte eingeführt wurde? Schon bei der vorletzten Wiener Wahl mehrten sich Berichte, wonach Wahlkarten massenhaft in Altersheime versendet wurden, auch in Spitäler. Oft waren die Adressaten, um es milde auszudrücken geistig oder körperlich nicht mehr in der Lage, das Formular auszufüllen.

    Belege? Wie wäre es mit der schief gegangenen Wahlmanipulation in Leopoldstadt? Zuerst fehlen ca. 90 Zettel, dann sind es 25 zuviel.

    Dann habe ich am Wahltag von vielen erfahren, dass in der Wahlzelle nur Bleistifte vorhanden waren. Last not least eine Umfrage am Wahltag selbst (!), die um satte 8% daneben gelegen ist.

    Sie können ja gerne dem blahden Märchenonkel glauben, dass alles korrekt war. Andere ziehen die Schlüsse aus den gegebenen Fakten.

  37. Zaungast

    @”O.d.S.”

    Und welche benachteiligte Partei, die ja z. B. auch Wahlzeugen stellt, hat dies zur Anzeige gebracht bzw. in großem Stil thematisiert bzw. die Wahl angefochten?

    Es mag schon sein, dass es bei keiner Wahl 100% korrekt zugeht, da Fehler passieren und Manipulationen wie z. B. mit Wahlkarten nicht ausgeschlossen werden können.

    Die Frage ist: In welchem Ausmaß bewegen sich diese “Fehler”? Ist die Wahlmanipulation so, dass eine Partei 2/3 oder noch mehr aller Stimmen erhält und das um einen Faktor 2 grob verfälscht ist? Oder reden wir von einer Fehlerquote im vernachlässigbaren Bereich?

  38. Zaungast

    Zu den Wahlkarten:

    “In der Nacht auf Dienstag waren alle 158.974 Wahlkarten ausgezählt. Auf Gemeinderatsebene hat sich noch einiges geändert. Die Grünen eroberten mit Hilfe der Briefwahlstimmen ein Mandat von der FPÖ.”

    159.000 Wahlkarten sind ungefähr 14% aller Wahlberechtigten in Wien. Die Wahlbeteiligung lag bei 75%. Alleine die Gruppe der Nichtwähler ist fast doppelt so groß wie die Wahlkartengruppe.

    Durch die Auszählung der Wahlkarten hat sich ein einziges Mandat verschoben. Eine eventuelle Manipulation bei den Wahlkarten ist schlechtestenfalls geringfügig: 1 Mandat von 100, also im Bereich 1%.

  39. O.d.S.

    Traurig, dass ein Mensch Wahlbetrug verharmlost. Ist ja eh nur ein Mandat. Meine Güte, wer sind Sie bitte? Sie scheinen das Gewissen eines Verbrechers zu haben. Ist ja eh nur ein Mandat, lol.

  40. Zaungast

    @”O.d.S.”

    Ich verharmlose nichts, ich stelle nur die Größenordnung fest. Und diese Größenordnung sagt mir, dass eine EVENTUELLE Manipulation bei der Wiener Wahl geringfügig ist und am Wahlergebnis kaum etwas ändert. Das erklärt auch, warum sich keine Partei betrogen gefühlt hat.

    Sie können natürlich gerne “Betrug, Betrug!” plärren und die Faktenlage ignorieren.

  41. O.d.S.

    Wer verharmlost, stellt immer nur die Größenordnung fest. Wenn Sie wirklich zu den bedauernswerten Dummköpfen gehören, die einen Wahlbetrug als geringfügig einstufen, dann haben Sie entweder ein Parteibuch zuviel, oder eine Hirnhälfte zu wenig.

  42. Lisa

    @Schlingpflanze? Was er in den Staaten soll? Als Tellerwächer arbeiten, was sonst? mit “Arbeit” haben sich allzu viele Kulturen schwer getan. Darum ist es für die Verlierer einer “westlich” (sive kapitalistisch) orientierten Gesellschaft verlockender mit Allah (Gewalt) statt mit Marx (Arbeit) an die begehrten Güter zu kommen.
    Betr. Linkswähler: In der Tat wählen offenbar auch in der Schweiz viele Muslime links, kommt jedoch aufs Herkunftsland, das Alter und die soziale Schicht an. Türken sind zB eher im Mittelstand zu finden – und muslimische Ex-Jugoslawen waren Mitte-orientiert, weil sie erfahren hatten,was Kommunismus heisst, während ihre Kinder links wählen,weil rechts “gegen Ausländer” ist.

  43. Lisa

    @Zaungast: (nicht-sozialistische Parteien keine Chance) Vermutlich, weil sie sozial und sozialistisch verwechseln.
    @o.d.S: zit.:’Oft waren die Adressaten, um es milde auszudrücke geistig oder körperlich nicht mehr in der Lage, das Formular auszufüllen’. Ob da alle, die das Formular ausserhlab der altershiem ausgefüllt haben geistig tatsächlich dazu in der Lage waren? 😉 Und was ist eigentlich mit den Wahlmuffeln? Soll mir keiner über Missstände klagen, der sich weder genau informiert, noch seine Bürgerpflicht erfüllt. Im Namen der Freiheit (oder ehrlicher : Faulheit???) auf die Verteidigung der Freiheit verzichten? da sag ich nur: selber schuld.

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