Fake News im ZDF

“…..Der nach Paris als Korrespondent entsandte Stehkragen Theo Koll berichtete über den Kampf zwischen Emmanuel Macron und Marine Le Pen um die Präsidentschaft. Ginge es nach dem ZDF, könnte der zweite Wahlgang am kommenden Sonntag entfallen, denn der Sieg Macrons stehe bereits fest. Deswegen möchte die Moderatorin im Mainzer Studio von der ZDF-Kameradin in Paris nur wissen, „was kann einen Sieg Macrons noch gefährden?” Ganz einfach, ein paar Tausend Stimmen mehr für Marine Le Pen….” (hier)

12 comments

  1. Thomas Holzer

    Keine fake-news, sondern -anscheinend- bittere Realität; laut einer Reporterin des ZDF-Morgenmagazin von gestern hat eine Korrespondentin des ORF in Paris (meines Wissens nach gibt es nur eine) ein Photo eines mit Aufklebern übersäten Porsche, geparkt anscheinend an einer prominenter Stelle in Paris, gepostet, mit dem sinngemäßen “Beipacktext”; “selbst schuld, wenn man am 1.Mai seinen Porsche nicht in der Garage parkt”.

    Diese “Logik” -vor allem hier im Westen- wäre natürlich noch ausbaufähig 😉

  2. wbeier

    Macron hat nach einer lupenreinen französischen Eliteausbildung eine Karriere als Rothschild-Investmentbanker und Minister unter Präsident Hollande absolviert, bevor er „en marche“ ging. Wie finanziert sich eigentlich so eine Bewegung?
    Der Aufstieg und Erfolg Macrons ist das bisherige Meisterstück im Streben der tatsächlich Mächtigen , dem gefürchteten „Populismus“ nicht nur Grenzen zu setzen, sondern ihn schon zu einem Zeitpunkt niederzuringen, in dem der wachsende Widerstand in den Völkern gegen das „Europa“ der selbsternannten Eliten und gegen eine Globalisierung der wenigen Gewinner, doch der vielen Verlierer noch zu brechen möglich erscheint.

  3. Thomas Holzer

    @wbeier
    “interessant” auch, daß Frau Le Pen im ORF immer wieder als “gelernte Anwältin” diffamiert wird..

  4. sokrates9

    Warum ist die EU -Nomenklatura so ruhig und nimmt zu den Vorwürfen von Le Pen nie Stellung?-Da sie keine Argumente hat, Macron mit heimlicher Unterstützung der EU – Elite agiert – ohne Programm innerhalb eines Jahres der Stärkste Mann Frankreichs, keine Finanzierung, keine Basis – das lässt einige Schlüsse zu! Die Islamisierung ist in Frankreich schon so weit fortgeschritten, dass Le Pen gegen die Millionen Sozialhilfeempfänger keine Chance mehr hat!

  5. mariuslupus

    Selbstverständlich haben Franzosen, aber auch “Franzosen” das Recht sich für den verlängerten Arm Junckers und Statthalters Merkels entscheiden und ihn zu ihren Präsidenten wählen. Das gleiche Recht hatten auch die Österreicher. Haben auch einen Lakai Brüssels gewählt.
    Interessanter wird die Angelegenheit am 11. Juni, Parlamentswahlen. Die letzten Sieger, die Sozialisten von Genossen Hollande, sind nicht sichtbar. 2012 war die FN mit 13.6% die drittstärkste Partei. Bei dieser Wahl wird sich zeigen wie realistisch frnzösische Wähler ihre aktuelle Situation und die Zukunft in der Lage sind zu beurteilen. Sind sie als Demokraten reifer als die Wähler in Deutschland oder Österreich, oder sind sie auch der linken Propaganda auf den Leim gegangen. Das Ergebnis wird interessant sein. Der FN werden ganz sicher die 20% der Stimmen von Muslimen fehle. Muslime werden geschlossen die linken wählen.

  6. sokrates9

    marielupus@ Richtig analysiert! Gegen 20% Muslime kann man keine Wahl mehr gewinnen! Game over!

  7. wbeier

    @sokrates9
    >Gegen 20% Muslime kann man keine Wahl mehr gewinnen! Game over!<
    Ganz richtig! Im multikulturellen Paris und seinen Banlieus ist die FN mit lächerlichen 5% abgestunken. Auch im bunten Wien wird niemals mehr eine Partei ausserhalb des rot/grünen "Wertebogens" Land gewinnen. Der Zug ist abgefahren, da Neubürger überwiegend und ganz pragmatisch so wählen. Quasi ein Gegengeschäft: "Eure Stimme für uns und wir blasen euch dafür Zuckerwatte hinten rein"

  8. mariuslupus

    @wbeier
    Das Gegengeschäft ist schon gelaufen. Die Linke beherrscht nicht einmal die primitivste Basar Regel.
    Es wird ausdauernd und ohne Gegenleistung Zuckerwatte hinten rein geblasen. Damit setzt man sich der Willkür der Moslems aus. So ist die Oberste Kanzlerin der EU mit Erdogan umgegangen. Gegenleistung – Putsch, Diktatur, Todesstrafe.

  9. Christian Peter

    So war das auch im US – Wahlkampf, als alle europäischen öffentlichen (Fake – News) Sender Donald Trump als chancenlos darstellten. Das Ergebnis ist bekannt.

  10. sokrates9

    Christian Peter@ Ihren Optimismus in Ehren! Doch gegen die Demographie kann man nicht argumentieren!

  11. aneagle

    man nehme:
    *alle Muslime eines Landes,
    *die meisten Sozialhilfeempfänger,
    *alle, die einen Sieg Le Pens mental nicht aushalten,
    *einen Vollpfosten, der die Unterstützung der EU hat,
    und: wozu noch wählen? Zur demokratischen Rechtfertigung? Sorry für den Vergleich- auch schon früher sind demokratische Wahlsieger keine lupenreinen, friedfertigen Demokraten gewesen. Und wenn schon, was hilft es? Österreich hat bewiesen, dass, wenn alle gegen einen gehen, demokratische Wahlen nicht das gelbe vom Ei sind, um dem Wählerwillen zu entsprechen. Viele, auch komplett entgegengesetzte, Minderheiten sind eben manchmal mehrheitlich überlegen. Eine Schwachstelle der Demokratie. Alle regierenden Parteien haben sich bisher streng gehütet , den Versuch zu unternehmen, diese abzumildern. Würde das doch der populistischen Wählermanipulation in den Arm fallen und “zielführende” Politik redlich erschweren. Bleibt als politisches Mittel korrupte Bestechung. Wohin das führt, kann man in Österreich (bald auch in Frankreich) besichtigen.

  12. waldsee

    die afD-Warnung war leicht überflüssig.Warum haben haben Trump und Putin gefehlt. Was ist mit Broder los, bekommt er vielleicht einen Ministerposten in einem Land seiner Wahl ?

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