Fassungslos

(LUKE LAMETTA) Zehn Prozent der anerkannten Flüchtlinge würden sich offenbar gern selbstständig machen, meint “Die Presse” heute06. Initiative, Wille und Antrieb, sowas schätze ich, da dürfte es sich nicht um die aussichtslosesten Exemplare Neubürger_innen mit Neubürger*innenhint”er”grund_innen handeln. Selbst das Arbeitsamt scheint das überrissen zu haben und gibt jetzt alles: Es macht für 250 Mann ein “Gründungsprogramm”.
Mein Verdacht, dass es sich bei denen tatsächlich um ziemlich vife und aufgeräumte Typen handeln könnte, erhärtet sich dramatisch – der Schulungsleiter nämlich so: „Die Menschen sind fassungslos, wenn sie lernen, dass sie hier 50 Prozent an Abgaben haben.“

27 comments

  1. Thomas Holzer

    Wir, die Autochthonen, sind auch fassungslos, da wir wissen, daß wir 50% Abgaben haben. Aufbegehren gibt es aber keines

  2. Fragolin

    Selbständig machen?
    Also da muss man erst einen Beruf erlernen, dann Praxis sammeln, dann nebenberuflich die Meisterschule absolvieren, Befähigungsprüfungen ablegen, Unternehmerschule samt Abschlussprüfung, wenn man konkurrenzfähig bleiben möchte zusätzliche Höherqualifizierungen, dann Gewerbeschein lösen und damit die Fahrkarte erlangen, für den Rest des Lebens aus der sozialen Hängematte zu steigen und als Melkkuh zu dienen.
    Die glauben (bei der Schulbildung kein Wunder) sie müssen sich nur eine Schere kaufen und einen Sessel an den Straßenrand stellen und schön sind sie Frisöre und können das eingenommene Geld behalten. Wenn die hören, dass sie erst mal 3 Jahre lernen, 2 Jahre Praxis, 1 Jahr Meisterschule und dann Behördenmarathon erledigen müssen, bevor sie ein wegen hunderten gesetzlichen Auflagen mörderteures barrierefreies Geschäft aufmachen können, das die nächste Dekade der Bank gehört, während sie die Hälfte des Geldes an den Staat abdrücken müssen, damit ihre fauleren Landsleute gemütlich weiter im Straßencafe sitzen können, während sie selbst 12 Stunden im Frisiersalon hakeln können um die Bank zu bezahlen und die Ansprüche ihrer Angestellten zu befriedigen – dann hat sich das mit dem Wunsch nach Selbständigkeit erledigt.
    Zwei “Arbeitsstunden” die Woche als hauptberuflicher Wartender im Sozialamt ist lukrativer.

  3. Vater dreier entzückender Kinder

    Touche, werter Fragolin. Gegängelt wird, wer bei drei nicht auf den Bäumen ist. Von der wiege bis zur Bahre. Und darüber hinaus. Meine Rolle als Unternehmer in der x ten Generation wird mir zunehmend verleidet. Nicht vom täglichen Problem der industriellen Fertigung oder damit, Dutzende Arbeitsplätze vital zu halten, das ist meine ureigenste Aufgabe, sondern von den zahllosen Umlagefinanzierten und deren blindes Töten jeglichen Unternehmergeistes und Wertschöpfung. …Zurück zur Arbeit!

  4. Selbstdenker

    Lustig, wie man meint, mit sogenannten “Gründungsprogrammen” Unternehmer zu erschaffen.

    Derartige “Ideen” sind aber sehr aufschlussreich, was die Denke dahinter anlangt: man glaubt anhand vom äußeren Erscheinungsbild auf innere Zusammenhänge schließen zu können.

    Mein Tipp für das beste Gründungsprogramm: hört auf, KMUs zu schikanieren und auszubeuten, Ihr Politiker-Ars**lö**er.

  5. Karl Schurz

    50% Abgaben? Ist doch ein Scherz? Schön wäre es. Aber dafür müsste ich nach DK. Um 2007 bereits war die Durchschnittliche Gesamtabgabenhöhe über alles am Durchschnittseinkommen 70%. Bei gleicher Berechnung waren es 49,5% in DK. In den USA arbeitet man April für die eigene Tasche. In D erst ab Ende Juli. Ich könnte kotzen. Was glauben die Politikdarsteller, wie lange das noch so gehen wird?

  6. astuga

    „Die Menschen sind fassungslos, wenn sie lernen, dass sie hier 50 Prozent an Abgaben haben.“

    Klar, in ihren Herkunftsländern müssen sie ja auch keine Sozialleistungen für sich und andere finanzieren oder Integrationsmaßnahmen bezahlen.
    Aber keine Angst, selbst im Supersozialstaat Schweden bieten Kriminalität und Schwarzarbeit einen Ausweg.
    Das dürften einige ohnehin aus ihrer Heimat kennen.

    Der Rest kann ja Studieren.

  7. Selbstdenker

    @Fragolin (08:21):
    “Immerhin: Gegenüber 2015 hat sich Österreich beim Tax Freedom Day um einen Tag verbessert. Dank der Steurerreform. Aber auch deshalb, weil heuer ein Schaltjahr war.”

    Hurra! 2016 sieht es aufgrund vom Schaltjahr ein wenig besser aus! Ein “Hoch” auf die Politiker!

  8. Thomas Holzer

    Aber in Dresden gibt es wenigstens eine bescheidmäßig festgestellte “unerlaubte Benützung des Straßenbegleitgrüns”, welche “eine Gefahr für die öffentliche Ordnung und Sicherheit darstellt”.

    Da werden sich “unsere” Neubürger noch auf viel Bürokratie einstellen dürfen

  9. astuga

    @Fragolin
    Also gibt es doch DEN Islam.
    Sonst könnte man das ja kaum Studieren. 😉

  10. Fragolin

    @Selbstdenker
    Jetzt muss der kernige Ungewählte nur noch per Dekret alle Monate auf 32 Tage strecken und pro Jahr einen Tag automatisch dazurechnen, dann wird endlich alles gut! 😉

    @astuga
    Ja, aber der hat nichts mit DEM Islam zu tun! Hat der Islam nämlich grundsätzlich nicht. Und mit dem Koran auch nicht. Sonst könnte man nicht durch Zitieren von Koransuren den Islam, den es ja gar nicht gibt, beleidigen. Tut man aber. Aber nicht immer. Und nicht jeder. Also manchmal schon, dann aber wieder nicht, oder so. Alles sehr mysteriös in dieser Götzensekte.

  11. sokrates9

    Fragolin@7:44 Friseurbeispiel:
    Sie haben völlig Recht, man sieht aber auch wie vertrottelt wir alle sind:War oft in diversen Ländern beim Friseur, und der Haarschnitt auf der Straße war auch nicht schlechter wie bei uns! Zumindest damit in Europa nie negativ aufgefallen! Und rasieren lass ich mich lieber ( solange sie mir wohlgesonnen sind 🙂 )dort;sind besser als unsere Friseure! Und wenn ein Rollstuhlfahrer kommt gibt es einen Pfiff und der Ali und der Achmet tragen den in den Raum hinein! Der “Mehrwert” unseres verbeamteten Friseurs ist sehr bescheiden!

  12. Christian Peter

    @sokrates9

    Das Problem ist nicht die EZB, sondern die Politik, trotzt widrigster Umstände an der Gemeinschaftswährung festzuhalten. Man bräuchte bloß den Währungsverbund aufzulösen, dann wäre der Spuk um planwirtschaftliche Maßnahmen der EZB beendet und jedes Land wäre wieder selbst für seine Geldpolitik verantwortlich.

  13. Thomas Holzer

    @sokrates9 13:53h
    Da haben Sie vollkommen recht!
    Warum soll sich nicht ein Neubürger einen Schemel vor sein “Portal” stellen und zu schneidern, frisieren etc. beginnen?!
    Die Politikerdarsteller halten ihn -und natürlich auch den Autochthonen- davon ab, weil sie alles und jeden in Watte packen, und alles, was das menschliche Dasein betrifft, unnötig (natürlich nur aus der Sicht der Untertanen) verkomplizieren und mit Vorschriften, Regeln zumüllen!

  14. astuga

    @sokrates9
    In der Regel gibt’s aber dort bloß den Einheitshaarschnitt.
    Und an den Kopf Ihrer Gattin oder Lebensgefährtin würden Sie ihn wohl auch nicht lassen.
    Außer sie mag burschikose Kurzhaarschnitte. 😉

  15. sokrates9

    Astuga@ Kann leider nicht für Frauenerfahrung mit Friseuren sprechen, doch wenn sie mal einen philippinischen Friseur erlebt haben, der für einen Haarschnitt 2 Stunden braucht, ihnen 5x den Kopf wäscht, das Haar einölt, einchremt, den Kopf massiert, dann verzichten sie gerne auf den österreichischen Service!

  16. mariuslupus

    Warum die Beunruhigung des Frosches, bis jetzt hat der Frosch die ansteigende Temperatur mit etwas unbehagliche Quaken quitiert. Noch strampelt er, der Frosch, und sondert nButterstücke ab, auf denen er meint stehen und überleben zu können. Bitte, es ist grausam dem Frosch sein Lebenselixier zu rauben, in demselbigen er siedet.
    Die Wirschaftmigranten ^weren nie und nimmer die gleichen Steuren zahln müssen wie die Ureinwohner. Es werden Steuererlichterungen für Migranten, auf Antrag von mindestens 6 Ministerien, 11 Experten sowie Caritas, im Parlament beschlossen. Beschluss – Subventionen in entsprechender Höhe. Im Klartext , der Friseur aus der Josefstadt zahlt Steuern, sperrt zu, der Eingewanderte stellt Familie ein, zahlt kein Lohn, aber auch keine Steuern

  17. astuga

    In diesen Ländern ist eben die menschliche Arbeitskraft billig, im Ggs. zu Industriegesellschaften.
    Wenn man genug bezahlt, bekommt man das alles hierzulande auch (Sie Knauserer! 😉 ).
    Wobei auch nur wenige Männer in unseren Breiten 2 Stunden beim Friseur oder dem Barbier (gibt`s ja als Trend wieder) verbringen möchten.

    Familiär bedingt kenne ich die Friseurbranche etwas.

  18. sokrates9

    Astuga@ Glaube immer ordentlich Trinkgeld zu geben, aber eine intensive Kopf und Fußmassage hab ich in Europa bei einem Friseur leider noch nie bekommen!” 🙂

  19. astuga

    Wo sie überall Haare haben… ;P

    Hat er auch noch die Zahnfüllungen gecheckt und Ihnen einen Cocktail gebracht?

  20. sokrates9

    astuga@ Service ist nicht die Stärke deutscher Friseursalone! Sie haben instinktiv etwas richtig vermutet! Es wird tatsächlich ein Cocktail serviert, wobei sich auch bei uns schön langsam eine Tasse Kaffee durchsetzt…

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