Fast 200 Migranten verlieren in der Schweiz Asylstatus

“Das schweizerische Staatssekretariat für Migration (SEM) hat letztes Jahr 189 Flüchtlingen den Asylstatus aberkannt, weil sie in ihr Heimatland gereist waren oder mit deren Behörden Kontakt gehabt hatten….” (weiter hier)

10 comments

  1. sokrates9

    Und was ist mit Österreich? Da gibt es das gar nicht! speziell die Tschetschenenkolonie ist angeblich sehr “reisefreudig”! Auch Syrien, Irak sind da beliebte Ziele! Aber wenn diese “Sozialhelfe” dann zurückkommen werden sie wieder aufgepäppelt! Die Schweizer lassen ohne Dokumente niemand in ihr Land und können somit innerhalb von 48 Stunden zurückweisen! Wir lassen alle rein, rätseln dann woher der “Flüchtling” kommt und können dann leider nicht abschieben! Den Australiern ist völlig egal woher Bootsflüchtlinge kommen und welche Nationalität sie haben! Zurück und fertig!

  2. Falke

    Wie man das auch in den Leserkommentaren der NZZ lesen kann: niemand weiß, was dann mit diesen “abgelehnten” Asylanten geschieht. Von Abschieben hört man nirgends etwas, vor allem deshalb, weil ja diese Länder als “Unrechtsstaaten” gelten, in die laut Gericht nicht abgeschoben werden darf (auch wenn die “Asylanten” dort fröhlich Urlaub machen).

  3. Gerald Steinbach

    Ja bei uns wird jeder Fall in einen persönlichen Gespräch geklärt, mit einen persönlichen Dolmetscher schildert der Schutzsuchende sein Leid , dabei wurden ihn die Papiere von Assad Regimes abgenommen und er wurde in ein düsteres Gefängnis gesteckt und er floh dann und nun nach langen Leid ist er endlich in seinen Tschermanie oder Österreich angekommen, erschöpft aber bereit hier zu leben , ach ja studiert hat er auch, aber die Papiere wurden……..

  4. Lisa

    Die bösen Schweizer hielten sich zwar ans Schengenabkommen – aber… Ja, was jetzt: was gilt nun, Gesetze oder morlische Rücksichten, die jeder Schlaumeier zuseinen Gunsten manipulieren kann. Schlechter Mensch ist, wer das Gesetz über die Moral stellt. (Dass die Gesetze ursprünglich aus der Moral entstanden, wird mesit vergessen…)

  5. Fragolin

    @Lisa
    Sie haben das Dilemma der EU sehr treffend beschrieben; es ist auch das Dilemma unserer ganzen Politik: Es muss “menscheln”. Vernunft, und dazu gehören eben auch Gesetze, ist “kalt” und “ungerecht”, man muss eben “menschlich” sein, der Mensch muss wichtiger sein als das Gesetz blabla…
    Wenn man die Gesetze aus welchem Grund auch immer außer Kraft setzt, endet alles im Chaos.
    Genau dahin treiben wir.

  6. Lisa

    @Fragolin: es ist das Dilemma angesichts der Roma-Frau am Boden mit ihrem Baby, das sie jedesml kneift, wenn jemand vorbei ghet, oder des Bettlers mit den Beinstümpfen und möcglichst blutigen Verbänden – oder auch nur des eigenen Knirpses, der absichtlich hinfällt, weil er dann so schön getröstet wird und den Schokoregel, um den er vor kurzem ncoh erfloglos gebettelt hat, nun doch kriegt, obwohl es gleich Mittgessen geben sollte. Humanismus würde bedeuten, auch mit der Bosheit, der kalten Berechnung, dem Egoismus, der Gier und dem Nicht-humanistischen zu rechnen. Klugheit und ECHTE Menschenliebe (“das Nin in der Liebe”) ist da gefragt, nicht Humanitätsgeschwafel, das genauso dogmatisch ist wie jede Ideologie.

  7. Hanna

    Bezugnehmend auf das Thema “Wer ist ein Flüchtling und woher” gibt es für mich nur eine Frage, die mich narrisch macht: Wie kann es sein, dass “nicht feststellbar” ist, aus welchem Land der Flüchtling stammt? Es kann nur bedeuten, dass er/sie sich weigert, Angaben zu machen, und die Leute, die seine/ihre Daten aufnimmt, anerkennen das. Wenn unsereins das macht, bei der Fahrscheinkontrolle in den Öffis, zb, “Äh, Fahrschein? Ja. Habe ich einen. Wo? Weiß nicht. Aber ich habe einen, bin hier und will weiterfahren.” Derlei müsste dann aber im Sinne des Gleichstellungsprinzips ja anerkannt werden. Dieses “Ich weiß nicht” kann ansonsten ja nicht gelten, bei niemandem, wieso bei uns? Man weiß nicht, wohin abschieben, weil unklar ist, woher der Flüchtling stammt? Ja himmelkruzifixkruzitürken – geht’s noch ärger? Ich möchte so einer Amtshandlung von Emigrations-BeamtInnen einmal beiwohnen. Dann aber holla.

  8. mariuslupus

    Peanuts, oder wie man der Bevölkerung Sand in die Augen streut. Auch ohne Asylstatus werden diese “Asylanten”, weiter staatlich unterstützt, niemand beabsichtigt sie abzuschieben. Ein Täuschungsmanöver.

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