Feldzug gegen Bargeld – warum eigentlich?

“….Es gibt keinen guten Grund, warum Staaten die Abkehr von Banknoten beschleunigen sollten, weder die Bekämpfung von Steuerbetrug oder Verbrechen noch das Anheizen des Konsums….” (hier)

5 comments

  1. Christian Peter

    Um in Zeiten von Negativzinsen die Finanzindustrie vor dem Kollaps zu bewahren – es lohnt sich nicht mehr, Geld bei Banken aufzubewahren.

  2. Falke

    Wie auch im Artikel angesprochen: es wird der Tauschhandel (wieder) aufblühen. Also du (Installateur) reparierst meinen Wasserhahn, dafür male ich (Maler und Anstreicher) dir das Wohnzimmer aus.

  3. braquarius

    Tauschhandel schön und gut, aber welche Tätigkeiten – und Gegenleistungen – werden dort gefragt sein? Politologe? Journalist? Gendererotussi? Oder doch “nur” Handwerker, aufgemotzt durch Ärzte, Ingenieure und eventuell noch Rechtsanwälte? Da passt ja gleich der Imam fürs Geistige dazu. Also alles am richtigen Weg – oder!?

  4. Thomas Holzer

    Für mehr als 90% der Aktivitäten “unserer” Politikerdarsteller gibt es keinen einzigen guten Grund!

  5. gms

    Victoria Curzon Price schreibt im Artikel der “Furche” viel Richtiges, wengleich mit einigen Unschärfen und Fehlern, wie etwa jenem einer _drohenden Inflation. Wer Deflation als Gefahr beschreibt, hat das Geldsystem nicht kapiert.

    ‘Preis für Bargeldlosigkeit: Big Brother.’ Das ist richtig, bloß wird dieser Big Brother, anders als von den meisten Kommentatoren bislang verkannt, nicht nur elektronische Transaktionen überwachen, sondern zugleich auch in der Erkennung und Verfolgung von Ausweichhandlungen aktiv werden.

    Als Bitcoins von Staaten als Währung anerkannt wurden, wurde dies naiver Weise begrüßt, während man zugleich die evidenten Pferdefüße übersah: Alles was mit Geld zu tun hat, unterliegt auch den staatlichen Gesetzen bezüglich Geld, weshalb Einrichtungen auf dem Gebiet von Blockchain-Money dementsprechend zunehmend per Amt penetriert werden und illegal sind, so sie nicht staatlichen Transparanz- und Berichtsauflagen genügen.

    Nachdem aktuell der undeklarierte Transfer von Geld die Höhe von 10.000 Euro überschreitend über Landesgrenzen hinweg untersagt ist und demgemäß eine Durchsuchung zulässig ist zur Verifikation der Angabe des Reisenden, können heute schon Speichermedien auf digitales Geld durchsucht werden.

    Staaten wie Griechenland schreiben inzwischen Bürgern vor, Geldbeträge und werthaltigen Besitz zu deklarieren. Klar kann man das ignorieren, nur braucht man dann eine gute Story für den Finanzprüfer zur Erklärung des eigenen Lebenswandels. Demgemäß stehen dann zunehemend mehr Leute mit beiden Beinen im sprichwörtlichen Kriminal.

    Flankierend, und auch das haben bislang nur wenige mitbekommen, stehen Internet und Kryptographie zunehmend im Fadenkreuz staatlicher und überstaatlicher Institutionen. Einmal mehr haben freiheitsliebende Bürger die Rechnung ohne den Obertan gemacht, der weitaus mehr Zeit und Hirnschmalz ins Unterbinden von Ausweichhandlungen investiert, als jene Bürger, die das Thema allenfalls oberflächlich andenken oder zumindst nicht konsequent durchdringen..

    Was folgt daraus? — Der Glaube, es würde halb so schlimm, ist trügerisch und falsch, denn wenn die aktuellen Tendenzen jetzt nicht gestoppt werden, ist hernach der Sack verdammt rasch zugeschnürt. Der Staat hat nicht nur selbst Technologien auf seiner Seite, sondern auch die Gewalt, was wiederum all jene in den Untergrund zwingt, die staatlichen Auflagen ausweichen wollen.

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