Finanzkrise: “Die Bürger werden betrogen”

“…..Die Politik verbirgt schmerzhafte Wahrheiten, und viele Menschen glauben ihr. Sie meinen, die Finanzkrise sei vorbei. Es wird nicht allzu lange dauern, bis sie merken, dass sie betrogen wurden….” (hier)

12 comments

  1. Sybille Stoa

    Natürlich hat Sinn Recht, aber es muss der politische Wille vorhanden sein, dass die ClubMed, FGIIÖPS Staaten (Frankreich, Griechenland, Italien, Irland, Österreich, Portugal, Spanien) aus dem € austreten.

  2. Reinhard

    “Es sei denn, es kommt zum Krieg. ..” – naja, daran basteln unsere kaiserlichen Hofschranzen gerade fleißig. Soviel haben sie wohl schon begriffen, dass es keinen Ausweg aus dem Dilemma mehr gibt als einen externen Feind aufzubauen, dem man die Verantwortung für den großen Knall zuschieben kann umd dann die Lunte anzuheizen…

  3. Heinrich Elsigan

    Geh Blödsinn, Österreich ist reich, aber 30% können halt trotzdem schwer 70% erhalten, wenn von den 70% gesamt 20% Superprivilegien haben.
    Das geht nicht und die Politik und die Privilegierten wollen das nicht wahr haben. Es wird nach neuen ökonomischen Alternativen gesucht, die sollten lieber den heiligen Gral suchen, wenn sie ein paradiesisches leistungsloses Wohlstandsversprechen wollen, dass es nicht gibt.
    Ideologen werden scheitern, denn die Existenzangst und die Wirtschaftlichkeit werden zu starke Triebkräfte freisetzen.

  4. Sybille Stoa

    Für die Schaffung oder Beibehaltung von Wohlstand in einem Land/Staat ist immer eine für die Gesellschaft nutzbringende nachhaltige (sozialökologische) Leistung erforderlich!

    Ableitung aus dem 1. Haupsatz:
    Leistungslosen Wohlstand gibt es nicht und nicht geschaffener Wohlstand kann auch nicht verteilt werden!

    2. Hauptsatz des 1. Parteilosen:
    Je mehr Leistungsträger zur Erbringung einer für die Gesellschaft nützlichen Leistung beteiligt sind und je höher der Wertschöpfungsgrad der gesamten Leistergesellschaft ist, desto mehr nachhaltigen Wohlstand hat das Individuum, die gesamte Gesellschaft und das Land.

    In Österreich wird Wohlstand von Beamten, Parteien und Privilegierten geraubt.

    Besonders Beamtenpensionisten erbringen nämlich gar keine Leistung, beziehen aber aus verbrieften Privilegien ein zig faches von dem Gehalt des Schwerstarbeiters.

    Dieser Raub am Steuerzahler ist einzustellen und sie müssen auf die “normale soziale Alterssicherung” ASVG umgestellt werden.

  5. Rado

    @Reinhard
    In der Tat, erstaunlicherweise ist es aber (auch hier) um die Ukraine seltsam ruhig geworden.
    Dabe gäbe es noch über soviele schöne Dinge zu berichten über europäische gesinnte gute Menschen in der Ukraine.
    http://www.dw.de/eu-parlamentarier-unterstützen-opposition/a-17286200
    Oder über den Sieg des pro-europäischen Guten in der Ukraine.
    http://www.hrw.org/de/news/2014/05/08/ohrenbetaeubendes-schweigen-aus-kiew
    Natürlich hat das pro-europäische Gute auch Freunde in der ganzen Welt
    http://www.longwarjournal.org/archives/2014/05/muhajireen_army_comm.php
    Sonst gäbe auch noch eine Menge zu berichten. Passt aber wohl grad nicht.

  6. Rennziege

    Überraschung! Hans-Werner Sinn fordert heute einen Bundesstaat namens “Vereingte Staaten von Europa”, lehnt aber die kollektive Haftung für Schulden (“Schuldensozialisierung”) kategorisch ab:
    “Amerika funktioniere nicht etwa deshalb, weil es so solidarisch sei, wie Europa. Niemand eile dort einem Bundesstaat finanziell zu Hilfe. Der Grund, dass es in den USA nicht zur Pleite kommen, sei vielmehr “hohe Schuldendisziplin” aufgrund der hohen Zinsen.”
    http://www.t-online.de/nachrichten/specials/id_69542856/europawahl-beginnt-sinn-fordert-vereinigte-staaten-von-europa-.html
    Der Mann gefällt mir immer besser. Leider aber werden die maroden Euro-Länder einen Bundesstaat nach US-Vorbild kategorisch ablehnen, da ihre ganze Hoffnung darauf gerichtet ist, durch eine Banken- und Schuldenunion …
    (a) vor dem eh überfälligen Staatsbankrott bewahrt zu werden,
    (b) weiterhin dem sozialen, wirtschaftsfeindlichen, dirigistischen und bürokratischen Luxus frönen zu können, den die wenigen solventen Länder und deren Hackler bezahlen müssen.

  7. Thomas Holzer

    Der Bundesstaat USA hat (noch) eine “lingua franca”, in der EU gibt es 24 Amtssprachen und zusätzlich noch wesentlich mehr als 28 Mentalitäten.
    Ohne Zwang wird das in EU-Europa nicht funktionieren…………..

  8. Rennziege

    22. Mai 2014 – 15:03 Thomas Holzer
    So isses. Den Zwang lieben sie sowieso, die EU-Ochlokraten. Aber die ganze Liebe wird nix nützen, wenn Nigel Farages vitale UKIP, wie mehrfach prognostiziert, heute im UK als Erster durchs Ziel geht und in einigen anderen EU-Ländern die EU-Skeptiker ebenfalls an Zustimmung gewinnen.
    Klar: Das EU-Parlament hat eh nix zu melden und ist so teuer wie überflüssig; aber die Tendenz (vornehm genannt: das Sentiment) wird den Mächtigen doch zu denken geben.
    In Deutschland übrigens grinst mich von jedem Laternenpfahl der unsäglich ölige Martin Schulz (SPD) an. Slogan: “Aus Deutschland. Für Europa.” Nichtssagender geht’s nicht.
    Für die CDU lächelt Angela Merkel, die gar nicht zur Wahl steht, in mütterlicher Milde. Untertitel: “Für Erfolg und Wachstum in Europa.” Gäbe es einen Nobelpreis für x-mal redundante Worthülsen, die beiden müssten sich ihn teilen.
    Die einzige lingua franca Europas ist Gewäsch dieser Güte.

    Mein Lieblingskarikaturist Matt (“Telegraph”) hat was Hübsches aus einem britischen Wahllokal:
    http://www.telegraph.co.uk/news/matt/
    … vermutlich der einzige Bezug auf Österreich im Rest der EU.

  9. Rennziege

    22. Mai 2014 – 15:42 Heinrich Elsigan
    Vielen Dank für desen Link, Herr Elsigan!
    Freilich eine Schande, daß dieses YouTube-Video erst 168 Clicks hat. Hans-Werner Sinn hat nicht nur recht, sondern spricht auch ein brauchbar gutes und relative akzentfreies Englisch. Was bei deutschsprachigen Talking Heads eine Rarität ist.
    Aber leider: ein Rufer in der Wüste, beachtet nur von interessierten Zeitgenossen. Der Rest ist rotgrünlilaschwarze Biertisch-Unterkante. Und Pappnasenjongleure wie Merkel, Schulz und Juncker. (Unsere österreichischen Gänsestopfleber-Erschleicher liegen noch ganze Etagen darunter; aber ein paar dieser Ungusteln werden es wohl nach Brüssel schaffen, um dort außer geschäftiger Untätigkeit absolut nichts zu bewirken.)

  10. Thomas Holzer

    @Rennziege
    “………um dort außer geschäftiger Untätigkeit absolut nichts zu bewirken.)”

    Wenn dem nur so wäre;
    ich befürchte aber eher, daß all diese unvermögenden Politikerdarsteller den Karren nur noch tiefer in den Dreck steuern, natürlich nur zu Lasten des Stimmviehs

  11. Kassandra

    Tatsache ist dass jeder Staat eine hohe Verschuldung hat. Tendenz steigend. Ich frage mich schon wer der Betrüger und wer der Betrogene ist. Bürger die diesem Treiben seit Jahrzehnten nicht nur tatenlos zusehen, sondern jene Partei wählen, welche die größten Wohltaten bietet. Was war zuerst die Henne oder das Ei? Haben Politiker haben bei einer derartigen Mentalität eine andere Wahl? Klar ist auch dass die Politik ihre eigenen Klientel bevorzugt. Die einen die Beamten und die anderen Typen welche jede angebotene Leistung schamlos ausnützen. Dazu gehören auch Unternehmer, die ständig Subventionen fordern.

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