Finden Sie das eigentlich ok, Frau Bandion-Ortner?

“In Saudi-Arabien soll ein Journalist nach Angaben von Menschenrechtlern morgen mit 1.000 Peitschenhieben für die Gründung eines islamkritischen Onlinedebattenmagazins bestraft werden. Der Blogger Raif Badawi solle vor einer Moschee in der westsaudischen Hafenstadt Dschidda öffentlich ausgepeitscht werden, berichtete die Menschenrechtsorganisation Amnesty International.” (ORF) – Wäre interessant, was unsere Ex-Justizministerin Bandion-Ortner vom Saudi-Schwurbel-Center dazu zu sagen hat.

11 comments

  1. mannimmond

    Frau BM a.D. Bandion-Ortner lässt dazu mitteilen: “Das ist nicht jeden Freitag.”

  2. Woyt'sa Vadshn?

    Nu, was soll sie wohl sagen, unsere rundum kompetente Ex-Justizministerin, die nach ihrem politischen Abgang Berufungsverhandlungen gegen Hendldiebe hätte führen müssen.
    Da kam das Abdullah-Zentrum ziemlich gelegen, um einer Quotenhenne ein schönes Taschengeld zukommen zu lassen. Dass so ein arbeitsloses Einkommen dem Intellekt keinen unerwarteten Schub zu erteilen vermag, hat sie ja dann auch eindrücklich durch Outing ihrer Kenntnis des saudischen Enthauptungskalenders unter Beweis gestellt.
    Daher stellt sich für mich die Frage nach der Sinnhaftigkeit, diese Dame nach irgend einer Meinung zu Themen abseits der Brillenmode zu befragen.

  3. Rennziege

    Tausend Peitschenhiebe kommen nicht nur einem Todesurteil gleich, sondern einem höchst qualvollen. In der Regel werden von der saudiarabischen Scharia-Justiz pro Strafsitzung “nur” 70 Hiebe verabreicht, da der Tod des Opfers, abhängig von seiner Konstitution, schon ab 50 Schlägen droht. Dann gibt es eine Pause von Stunden oder Tagen, wonach diese stets öffentliche Barbarei fortgesetzt wird; das unerträgliche Leiden ist uraltes islamisches Showbusiness, ein Tod auf Raten.
    Müsste sie dabei anwesend sein, was ihr aufgrund ihres gegenwärtigen Jobs durchaus auferlegt werden sollte, würden sogar die allzeit modischen Brillen der ehemaligen Justizministerin mit dampfendem Angstschweiß beschlagen.

  4. Thomas Holzer

    Ich erlaube mir, wie folgt zu fragen…………..
    These 1 (oder Faktum 1 😉 )
    Nationalsozialismus = alle Deutsche waren Täter, ergo die Nachfahren aller Täter sind weiterhin (zumindest potenzielle) Täter, ergo “ewige” Schuld…………
    These 2
    Islam = niemand war/ist Täter, schon gar nicht gläubige Muslime, ergo Nachfahren aller Nichttäter sind weiterhin keine Täter, ergo niemals auch nur irgendeine Art von Betroffenheit,. ergo mordet niemand im Namen des Islam.
    These 3
    Aber (fast) jeder mordet im Namen des Neonationalsozialismus;
    ergo: der “rechte” -eigentlich nationale linke- Sozialismus ist eine immerwährende Bedrohung für den Rechtsstaat,
    Morde im Namen des Islam sind keine Morde, sondern…………………was?!

  5. Thomas Holzer

    Frage an Personen, welche mehr wissen als ich 😉
    Ich ersuche um folgende Erklärung:
    Was ist der Unterschied zwischen “proaktiv”, “aktiv”, “passiv”, “negativaktiv”, “negativpassiv”, “propassiv”…….
    Danke im Voraus! ……………… 😉

  6. Der Realist

    Herr Dr. Ortner, fragen Sie das auch einmal all die guten Menschen die ja sonst gegen alles demonstrieren, gegen Gepflogenheiten islamistischer Staaten oder auch gegen die Todesstrafe in westlichen Demokratien haben die noch nie demonstriert, zumindest ist mir davon nichts bekannt.

  7. Syria Forever

    Rennziege

    Das denke ich nicht ist sie doch in guter Gesellschaft mit anderen Österreichischen Volksvertretern die sich an Mörder und Vergewaltiger anschmiegen die Hüfthoch im Blut Unschuldiger wandeln.
    Die Österreichischen Volksvertreter sind zT. ganz besonders ekelerregende Beispiele des Europäisch, politischen Establishment.

    Shalom

  8. Rennziege

    8. Januar 2015 – 17:41 Thomas Holzer
    Es gibt “aktiv” und “inaktiv”, letzteres eine Vorstufe von “passiv”. Das depperte “proaktiv” ist eine Tautologie von “aktiv”, die besondere Hingabe an eine Aufgabe vortäuschen soll. Nicht anders als “schlussendlich” oder “letztendlich” nur gekünstelte Wortungetüme sind, die jederzeit als “schlíeßlich” oder “letztlich” weit verständlicher wären.
    Ihre Beispiele 4-7 spotten jeder Beschreibung. Wer gebraucht solche idiotischen, in sich widersprüchlichen verbalen Missgeburten? Für Quellenangaben dankbar.

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