Finden Sie den Fehler!

Von | 19. September 2013

Hans-Peter Haselsteiner, “NEOS”, gibt ein Interview. Überschrift: “Die Republik soll nicht Unternehmer spielen“. Nach ein paar Absätzen dann: “Wir wollen die Republik als Business Angel” (Neos-Chef-Strolz, beide “Wirtschaftsblatt“). Was aber ist ein Business Angel? Jemand, der sich helfend an einem Unternehmen beteiligt. Alles klar? (danke für den Hinweis an p.b.)

 

17 Gedanken zu „Finden Sie den Fehler!

  1. aneagle

    Hurra, die Zeit in der ich mir das Komikertrio “Berlusconi -Letta- Grillo” geben musste, ist vorbei !
    Freue mich schon sehr auf “Haselstrache-Spindelegger-Stronach” ! Was für Egos, was für eine Show ! Die anderen Bühnen können getrost zusperren. 🙂

  2. cmh

    Der alte Haselsteiner gegen den alten Stronach … das muss Brutalität sein.

    Warum können die nicht still auf ihrem Altenteil sitzen bleiben? Weil sie allen und vor allem sich selber zeigen müssen, dass sie es immer noch drauf haben und allen zeigen, wo der Hammer hängt.

  3. DailyMirror

    Der Satz mit dem “Business Angel” wird im Interview allerdings nicht von Haselsteiner, sondern von Strolz gesagt.

  4. La Gattoparda

    Werter Herr Ortner, ihre persönliche Antipathie gegen Herrn Haselsteiner (war Ihnen der als Unternehmer zu erfolgreich?) benebelt offenbar ihren Verstand. Sie sind der beste Wahlhelfer von SPÖVP, es ist grauenvoll!

    Ad Neos/HPH: Nobody´s perfect, HPH´s Wahlempfehlung für die SPÖ war kein Ruhmesblatt, aber für liberal denkende Menschen sind die Neos mit großem Vorsprung die wählbarste Partei. Dass auf dieser Plattform ein Kandidat des Teams Stronach bloggt, muss jedem Liberalen Übelkeit bereiten (ich nehme mich zusammen und drücke mich zurückhaltend aus…). Zum Liberalismus gehört nicht nur die unternehmerische Freiheit, sondern auch Wertschätzung für und Respekt vor demokratischen Prozessen. Ich brauche Berlusconi nicht auch noch in Österreich.

    Ich finde prinzipiell gut, dass Sie die Dinge gegen den Strich bürsten (auch wenn das mittlerweile total berechenbar ist und damit an Wirksamkeit verloren hat). Aber seit einiger Zeit schaden sie der liberalen Sache enorm, aus einem übertriebenen und kontraproduktiven Festhalten an dem, was Sie für die reine Lehre halten. Statt Bashing wäre längst mal konstruktiver Dialog mit den Neos angesagt. Ich wünsche Ihnen viel Spaß mit weiteren fünf Jahren großer Koalition!

  5. Thomas Holzer

    @La Gattoparda
    Verzeihung, aber zum Liberalismus gehört sicherlich NICHT “Wertschätzung für und Respekt vor demokratischen Prozessen”!
    Zum Liberalismus gehören unternehmerische und persönliche Freiheit und eine funktionierende, unabhängige Justiz, und das ist es, und eine Demokratie ist nicht unbedingt die Regierungsform, die dies garantiert.

  6. gms

    Daily Spiegelfechter,

    Danke für Ihren überaus klugen und wertvollen Hinweis! Die Bezugnahme in Klammern auf Strolz im Ausgangstext war ja definitiv nicht dechiffrierbar für mirrodierende Geister.

    La Gattoparda,

    > HPH´s Wahlempfehlung für die SPÖ war kein Ruhmesblatt

    Haselspenders fehlende Ruhmesblätter lassen den Alten verdammt nackt dastehen. Seine Steuer- und Inflationsphantasmen runden das erbärmliche Bild bloß ab.

    > Zum Liberalismus gehört nicht nur die unternehmerische Freiheit, sondern auch Wertschätzung
    > für und Respekt vor demokratischen Prozessen.

    Wollen Sie nicht noch “Ehrfurcht” nachreichen oder eine dreifach eingesprungene “Hochachtung”?

    > Statt Bashing wäre längst mal konstruktiver Dialog mit den Neos angesagt.

    Dazu bedarf es in erster Lesung einer gemeinsamen Sprache. Die kindisch lila Geisteshaltung der Neos wiederum gerinnt perfekt in deren gedschänderter Sprache voller bunter Seifenblasen. Wollte man den von Ihnen angeregten Dialog zweckdienlich eröffnen, so wäre der erste Zug ein eindringliches: “Werdet mal erwachsen!”

  7. Rennziege

    19. September 2013 – 16:12 – La Gattoparda
    19. September 2013 – 17:09 – Thomas Holzer
    Warum sollte hier nicht kontrovers diskutiert werden — besonders von und für Menschen, die ihren Hut auf eigenes Risiko in den Ring werfen, wohltuend abseits des medial bis zum Erbrechen georgelten SPÖVP-Grün-Musikantenstadels?
    Haselsteiner, Stronach, Vetter et al. sind durchaus einer näheren Betrachtung wert, und ich glaube den Hausherrn nicht misszuverstehen, wenn ich annehme, dass ihm dies keineswegs wider den Strich geht. Eine Republik (auch ich meide den mittlerweile emsig für Betäubungen aller Art missbrauchten Begriff “Demokratie”) erwacht nur durch lebendige Vielstimmigkeit aus dem von den üblichen Verdächtigen verordneten Wachkoma.
    Lasst’s uns streiten, Zu- und Abneigungen vertreten, Buam und Dirndln! Das beweist uns, dass wir kein Stimmvieh sind, sondern unsere Hirne und Herzen noch auf dem richtigen Fleck haben.

  8. Rennziege

    19. September 2013 – 17:38 – gms
    Wackeres Posting!
    Ich mag Ihren Satz “Die kindisch lila Geisteshaltung der Neos wiederum gerinnt perfekt in deren gedschänderter Sprache voller bunter Seifenblasen.”
    Allerdings tät’ ich das Adjektiv “gedschänderter” durch “geschändeter” ersetzen. Diese Vergewaltigung der Sprache sollte auch dem Herrn Haselsteiner, der Schotter von Asphalt wohl noch immer unterscheiden kann, sauer aufstoßen.

  9. Rennziege

    P.S.: Pardon! Nachsatz war nicht an mich, sondern an gms adressiert.

  10. DailyMirror

    @gms
    Die Bezugnahme auf Strolz wurde erst NACH meinem Posting in den Text eingefügt. Gern geschehen, nichts zu danken.

  11. Thomas Holzer

    @dailymirror
    so what?!
    weil’s der Herr Strolz und nicht der Haselsteiner sagt ist es besser oder schlechter?!
    sorry, einfach lächerlich

  12. DailyMirror

    @Thomas Holzer
    Wenn Sie irgendwo lesen, dass jemand irgendwas gesagt hätte – dann ist es Ihnen also wurscht, ob er das wirklich gesagt hat oder ob das Zitat womöglich doch von jemand anderem stammt?

  13. Thomas Holzer

    @dailymirror
    wenn – wie in diesem konkreten Fall- die beiden Herren derselben Partei sich zugehörig fühlen, der Satz des einen durch den anderen -vice versa- unwidersprochen akzeptiert wird, dann schon!

  14. La Gattoparda

    @ Thomas Holzer: Nennen Sie mir bitte ein Land mit einem funktionierenden Rechtsstaat, das nicht demokratisch verfasst ist. Es stimmt, dass Demokratie kein Garant für eine unabhängige Justiz ist, aber ohne geht es auch nicht. Und daher sollte Demokratie einem Liberalen wichtig sein. Im übrigen habe ich mich auf die innerparteiliche Demokratie des Team Stronach bezogen: “Kathrin, gell, das schreib´ ma auch noch ins Parteiprogramm.” Grauenvoll. Im Gegensatz hat HPH klargestellt, dass es im Fall unterschiedlicher Aussagen von ihm und dem Neos-Parteiprogramm zweiteres Vorrang hat, solange nicht ein, ja, demokratischer, Diskussions- und Entscheidungsprozess stattgefunden hat. Aber vielleicht werden Sie ja mit einem Austro-Berlusconi glücklich!?

  15. La Gattoparda

    @ Rennziege: Bin absolut für´s Streiten und Diskutieren und Argumente austauschen. Aber dass Christian Ortner auf seiner Plattform hier mehrmals gezielt HPH unter Beschuss nimmt während das Personal und die Arbeitsweise des Teams Stronach nicht zur Sprache kommen sowie ein prominent gereihter Kandidat des TS hier bloggt, das nervt. Und zwar gewaltig.

  16. gms

    Gattoparda,

    Glühbirnen und Äpfel ergebenen noch lange keinen Fruchtsalat, auch wenn ein solches Gemisch manchem Nervenkostüm laut Selbstbekundung offenbar zuträglich wäre.

    Aber der Reihe nach: Sie werfen einerseits eine Forderung nach Ehrfurcht vor demokratischen Prozessen in die Waagschaale, andererseits meinen Sie justament wider das TS vorbringen zu können, daß Stronachs Sager (“Kathrin, gell, das ..”) intern demokratisch geschreddert war, noch lange bevor die Schlammstrommedien davon Wind bekamen.

    Auf der anderen Seite wird im pinken Lager definitiv unter Abwesenheit des obligatorischen Sesselkreises von oben herab ein kirschroter Wunderwuzzi in die Auslage gestellt, der nach einigen vorhersagbar idiotischen Ansagen seine Unterordnung unters Parteiprogramm bekundet.

    Zum Nachmeiseln aus einen anderen Winkel: Beim TS gab es bezüglich Stronachs Ansinnen noch keine Festlegung, und als selbiger eine treffen wollte, kam die demokratische rote Karte, was der Parteichef später auch kleinlaut einräumen mußte. Wenn statt dessen Haselsteiner sich einen Platz in den Scheinwerfen kauft (ein Vorwurf, den man auch gegenüber Stronach erheben kann), sich exponiert und dann retourrudert, applaudieren die Neonröhren. Das ist verdammt kindisch, wenn man nämlich bei analogen Fällen den zweiten Teil der Story negiert.

    > gezielt HPH unter Beschuss nimmt

    Da haben Sie ausnahmsweise mal recht. Den Burschen kann man auch ungezielt unter Beschuß nehmen, trifft man ihn doch überall, ganz egal wo man hinschießt.

  17. Thomas Holzer

    @La Gattoparda
    Da fällt mir, nach langem Nachdenken, interessanterweise ein muslimisches Land ein; nämlich der Oman 😉
    Autokratisch regiert, sprich eine Monarchie, aber -für islamische Verhältnisse- ein liberales Land, unabhängige Justiz und stabile Verhältnisse.
    Und keine Sorge, meine Informationen zu diesem Staat beziehe ich nicht aus den Medien, sondern war schon des Öfteren vor Ort.

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