Flüchtlingsdrama: Vorbild Down Under?

“……Unter Ministerpräsident Tony Abbott hat Australien die Einwanderung illegaler Bootsflüchtlinge vollständig gestoppt. Mit harter Hand. Darauf ist Abbott stolz. So stolz, dass er nach dem Tod von womöglich 900 Flüchtlingen im Mittelmeer die EU dazu drängt, sein “Erfolgsmodell” zu übernehmen und strengere Grenzkontrollen einzuführen…..” (hier)

8 comments

  1. Fragolin

    Europa ist ein Schlaraffenland, das zu einem großen Mitfress-Casting aufgerufen hat. Wer es schafft, sich von Schleppern lebend durch die Sahara und durch die (durch europäische Bomben) in politischem Chaos versinkenden Küstenstaaten bis ans Meer zu bringen um dort in einem mit aggressiven Männern übefüllten Schrottkahn in See zu stechen und dann auch noch die verheißene Nordküste zu erreichen, wird nach ein paar Schikanen im Schlaraffenland aufgenommen, mit Rechtsanspruch auf Sozialversorgung und Familiennachzug. Wen wundert es, wenn sich Glücksritter auf den Weg machen und Schlepper dumm und dämlich verdienen?

    Die EU braucht dieses Casting nur beenden und jeden anlandenden Illegalen einfach in ein seetüchtiges Schiff stecken und an der Küste Nordafrikas wieder aussetzen. Irgendwann werden die Glücksritter dieses Spieles müde und das Geschäft der Schlepper bricht zusammen.

    Die gestrigen Zeitungstexte ttrieften nur so von Behauptungen, es wären alles von Hunger und Not gepeinigte Verzweifelte, die da kämen, aber keiner kann mir erklären, warum erst vor wenigen Wochen in einer TV-Doku die armen Flüchtlinge angeblich pro Person 20.000 Euro an die Schlepper zahlen mussten und jeder mit Gepäck und Smartphone unterwegs war. Keiner trug Lumpen oder zeigte Anzeichen von Hungersnot. Realitätsmodofizierungspresse?

  2. Thomas Holzer

    Daß mittlerweile schon 70 Km vor der Küste Libyens diese Kähne von den Italienern aufgebracht werden, die Flüchtlinge aber nicht an ihren Ausgangspunkt, sondern in das viel weiter entfernte Italien gebracht werden, ist an Dummheit noch kaum zu überbieten

  3. H.Trickler

    Die EU ist aktuell an allen Fronten krass überfordert: Wirtschaftsprobleme, Griechenland, Gurkenkrümmung und Halogen-Allotria – und seit Jahren auch die Flüchtlinge.

    Griechenland, Italien und Spanien werden mit dem Flüchtlingsproblem allein gelassen, ausser wenn genug Menschen aufs Mal elendiglich versaufen. Dann gibt es einen medialen Sturm der Entrüstung und es bleibt alles beim alten.

    Man kann das Problem nur lösen, wenn man die Asylgesetze vollständig ändert. Im Mittelalter war es zweckmässig, dass man demjenigen Asyl gewährte, welcher am Stadttor anklopfte und die Bedingungen erfüllte.

    Heute muss man genau dies ausschliessen und nur noch Asylgesuche entgegen nehmen, welche in einer Botschaft gestellt werden. In den Fernsehsendern der Ausgangsländer muss man durch Informationssendungen zuverlässig (ggf. bezahlt wie Werbung) das Wissen verbreiten, dass jedermann der im Zielland selber eintrifft und dort Asylantrag stellt, unbesehen wieder ausgeschafft wird.

    Die Leute sind ja nicht dumm und wenn die Praxis es bewiesen hat, dass die gefährliche und teure Reise nach Europa sinnlos ist (ausser Kosten nix gewesen). Wenn der Nachbar oder sonst ein paar Landsleute davon erzählen wie nutzlos und gefährlich es war, dann hört es ganz schnell und von selbst auf.

  4. sokrates

    Genial! zuerst wurden uns die Menschenrechte auf das Auge gedrückt, inklusive Verfolgung von Homosexualität
    und jetzt fordert man dies in Europa ein, dass wir ja keinen schwarzen zurückschicken, da alle anderen Kontinente sich nicht zu den Menschenrechten bekennen. Laut Umfrage ntv von gestern sind 85% der Deutschen gegen die derzeitige Asylpolitik und die invasio0n aus Afrika!

  5. Christian Peter

    Experten empfehlen ein Mischsystem : Einwanderung ja, aber ausschließlich legale Einwanderung. Asylbewerber sollten in den Heimatländern einen Asylantrag stellen, illegale Einwanderer müssen hingegen sofort (ohne Asylverfahren) wieder abgeschoben werden.

  6. Fragolin

    Seit mir Experten empfohlen haben, meinen Kredit in Franken weiterzuführen (was ich nicht tat, ätsch), höre ich generell nicht mehr auf Experten, vor Allem, wenn sie als anonyme Masse zitiert werden.
    Viel wichitger ist, was der gesunde Menschenverstand, befreit von gutmenschlichen Helfersyndromen und ablasshandelnden Gewissensbereinigern, empfiehlt.

  7. Rennziege

    22. April 2015 – 11:22 sokrates
    Wie kommen S’ denn auf so was?
    “Genial! zuerst wurden uns die Menschenrechte auf das Auge gedrückt, inklusive Verfolgung von Homosexualität.” (Ich beziehe mich nur auf die zweite Hälfte dieses Satzes.)
    Wenn Sie die jüngeren Erziehungsmaßnahmen Österreichs und einiger deutscher Bundesländer erforschen, die schon im Kindergarten und in den Volksschulen alle möglichen Unappetitlichkeiten propagieren, werden Sie mühelos sehen, dass Homosexualität und flexible geschlechtliche Orientierung als normal dargestellt werden, Heterosexualität und intakte Familien dagegen als verzopft und überholt.
    That’s the name of the game. Es wird aber interessant sein, zu sehen, wie muslimische Eltern darauf abfahren werden.

  8. sokrates

    Rennziege@ Völlig einverstanden! Es ist diese Linke Elite die die Genderei und das PC entdeckt hat und uns in den Abgrund führt! Und nachdem komplexes Denken, Denken in Folgen nicht mehr gelehrt wird – man beschränkt sich auf -2innen” sehen immer weniger wohin das führt..

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