Flüchtlingselend

Vor wenigen Tagen berichtete die Nachrichtenagentur AFP von hunderten zumeist irakischer Migranten, die quer durch Europa nach Finnland gereist waren. Nun wollen sie wieder weg. Das dünn besiedelte Land im Norden Europas ist ihnen zu kalt und zu eintönig. Der 22-jährige Muhammed ist einer von ihnen. An einem regenverhangenen stürmischen Tag bei zehn Grad Celsius sagte er zur AFP im nordwestfinnischen Grenzort Tornio: „Ihr könnte der Welt mitteilen, dass ich Finnland hasse. Es ist zu kalt, es gibt keinen Tee, keine Restaurants, keine Bars; niemand ist auf der Straße, nur Autos.“ Dabei ist Tornio zu der Jahreszeit noch recht gemäßigt im Klima, fast maritim.

13 comments

  1. Herbert Manninger

    Oh Gott, wenn das unsere linksverblödeten HochmoralistInnen lesen, fordern die auch noch gratis Wellnesshotel-Zugang für unsere Traumatisierten&Verzweifelten.

  2. elfenzauberin

    DIe Finnen gehen halt arbeiten, anstatt ständig in Bars und Restaurants herzumsitzen.

  3. Hanna

    So ähnlich werden Hunderttausende reagieren, wenn sie eine zeitlang in Deutschland oder Österreich waren: Es ist eigentlich trostlos, wenn man keine Arbeit hat und merkt – weil man ja NIE Zeit oder die Möglichkeit hatte, trotz Smartphone, Internet, Medien – sich VORHER zu informieren, wie es in diesem Europa eigentlich aussieht und zugeht. Wenn ich solche Sachen höre, geht mir das G’impfte noch weiter auf. Und diese Leute sind eine Bereicherung – wenn sie wie die Schafe (sorry, Schafe) herumrennen, dann großäugig schauen, wie die Realität aussieht und dann fordern fordern fordern. Am besten wir ändern das Klima, damit es den Herren Migranten passt. Allerdings wird diesen Leuten ja eine Wohnung gegeben und der Lebensunterhalt finanziert – also können sie sich Tag und Nacht vergnügen, mit was auch immer. Etwa Religion. Online. Per Fernseher. Das alles ist schon viel ärger als in irgendeinem überdrehten dummen Film. Zum Kotzen. Es freut einen als ÖsterreicherIn / EuropäerIn nicht mehr, hier zu leben. Gruppen von glotzenden Exoten zu begegnen, die nicht freundlich dreischauen und meist Moslems sind, gehört in Wien noch zur Seltenheit, weil ja alle in irgendwelchen Unterbringungen oder “Underground” sind. Die im Untergrund trauen sich aber schön langsam raus, wie man auf der Kärntner Straße sieht – wo junge Migranten herumwandern und die Touristen und die Geschäfte anstarren, grinsend, nach dem Motto “Pfoah, also hier ist der Reichtum”. Und ihre Bildung reicht nicht aus, alles richtig einzuschätzen … mir egal, ob das jetzt nach irgendwas politisch Inkorrektem klingt. Es ist die Wahrheit. Ich freue mich für die Finnländer, dass sie einige dieser Schmarotzer-in-spe wieder loswerden. Allerdings: Zwischen den wärmsten Ländern wie Italien und Griechenland, die nicht in Frage kommen für Einwanderer, liegt – na, was? Richtig. Österreich. Wir sollten uns warm anziehen. Und das meine ich nicht nur klimabedingt wörtlich sondern durchauch auch bitter allegorisch.

  4. Thomas Holzer

    Ein Beispiel der so gut gebildeten und ich den Weiten des www zu Hause seienden Flüchtlinge 😉
    Wäre ja wohl zu viel verlangt gewesen, wer er mal vorher kurz überprüft hätte, wie z.B. das Wetter im Schnitt so ist…….wenn er sich aber ein bisserl geduldet, wird es eh wärmer wegen des Klimawandels

  5. Fragolin

    @Hanna
    Was erwarten Sie von Leuten, die wahrscheinlich die über ihre Smartphones angeglotzten Pornos für Dokumentationen über das normale Sexualleben der westlichen Frauen halten und sich dann wundern, wenn sie sie dann doch zum Gangbang zwingen müssen.
    Ich finde diese Ernüchterung der Neufinnen begrüßenswert, ich hoffe, die Neudeutschen und Neuösterreicher werden im Winter auch noch umdenken und dann wäre ich dafür, wenn wir schon Geld für diese Leute rausschmeißen, ihnen davon ein Zugticket für den Orient-Express und als Andenken ein kleines Bierkrügerl mit röhrendem Hirsch zu spendieren. Die “Wellkamm!”-Fraktion kann ihre Wimpel umschreiben und am Hauptbahnhof den Abreisenden “Gute Reise!” hinterherblöken.
    Ich hoffe, die klimatisch geläuterten verbreiten ihre Erkenntnisse möglichst schnell um die ganze Welt: bei uns ist’s kalt und ein großer Teil des Erarbeiteten geht für Wärmedämmung und Heizkosten drauf. Es gibt nur eine einzige Reeperbahn in ganz Deutschland und auch dort ist es nur 5 Monate im Jahr warm. Europa ist ein ungemütlicher Ort. Man muss es lieben, um es zu ertragen. Nur plündern ist zu wenig.

  6. Christian Peter

    @Thomas Holzer

    man sollte den Begriff ‘Flüchtlinge’ nicht überstrapazieren, denn nur ein verschwindend kleiner Anteil der in Europa strandenden illegalen Einwanderer sind ‘Flüchtlinge’ im Sinne der Genfer Konvention. In den Jahren 2011 – 2013 wurden nur 11 – 14 % aller in Deutschland strandenden Illegalen von deutschen Behörden als Flüchtlinge anerkannt.

  7. Weninger

    Nachdem aber bereits hunderttausende Muslime zufrieden in Schweden leben und keine Tendenz zeigen wegzugehen, liegt das glaub ich eher am nicht ganz so großzügigen finnischen Wohlfahrtsstaat als am Klima. Und vielleicht auch an den etwas härteren Finnen, die nicht gleich in Rührung ausbrechen, wenn Leute aus sonnigen und sicheren Drittländern unbedingt zu ihnen kommen wollen.

  8. Mona Rieboldt

    @Fragolin
    “..als Andenken ein Bierkrügel mit röhrendem Hirsch”
    Danke! Ich habe schon lange nicht mehr so gelacht. Einfach göttlich.
    Kann ich das auch haben mit dem röhrenden Hirsch? 😉

  9. heartofstone

    Na, da werden sich die Lappen aber grämen, wenn die “Flüchtlinge” nicht bei ihnen bleiben wollen 😉

  10. Thomas Holzer

    Werden die jetzt auf Steuerzahlerkosten in ihr Wunschzielland gebracht?
    Und was passiert, wenn ihnen dann dort die Stadt oder die Unterkunft nicht gefällt?
    Wird dann deren Vorstellungen entsprechend umgebaut?
    Es ergeben sich wahrlich viele neue Möglichkeiten für ein wunschgemäßes “Flüchtlingsdasein” 😉

  11. Herr Karl jun.

    Lieber Herr Ortner, solch Zynismus und Zitierschlampigkeit sollten hier keinen Platz haben. Ersteres, weil Liberale das Feld der Untergriffigkeit gerne den “Argumentationslosen” überlassen sollten, zweiteres, weil das Perida-Zitat aus Facebook nicht unwesentlich verkürzt wurde: Im Originalzitat wird auf eine aktuelle Temperatur von 10° hingewiesen – von wegen “maritim”.

  12. astuga

    Es soll aber relativ viele Somalis in Finnland geben.
    Ich würde also nicht unterschätzen, was einige bereit sind auf sich zu nehmen um in einem westlichen Land zu leben.
    Kälte, sicher.
    Aber die Hitze im Orient oder in Afrika ist schließlich auch nicht immer angenehm, nicht mal für die Einheimischen.
    Sozialsystem gibt es dafür keines, und eine fremde Frau auch nur anzusprechen kann dich in Somalia den Kopf kosten (anders als in Nordeuropa).
    Einem Ägypter wiederum wäre das egal, in ägyptischen Städten sind sexuelle Belästigung und Vergewaltigung ein extremes Problem (vergleichbar Indien).

    Im März dieses Jahres kam es beispielsweise in Finnland zu einer Gruppenvergewaltigung durch 5 Somalis, die zu einem öffentlich Aufschrei der Bürger geführt hat.
    Hier ein Bericht in dem gegen Ende politisch korrekt versucht wird, die Angelegenheit zu relativieren.
    http://finlandtoday.fi/how-the-rape-in-tapanila-started-an-outrage-against-somalis-in-finland/
    Übrigens gab es auch in Finnland bereits Brandanschläge auf Asyleinrichtungen.

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